Welche Religion hat die meisten Aussteiger?

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Sollte die Frage ernst gemeint sein, dann die Christen (egal welche Richtung). Im Norden und im Süden werden Kirchen geschlossen/umgebaut, in deutschen Städten fällt der Anteil der Katholiken teilweise auf unter 10% und allgemein verlassen immer mehr Christen die Kirche.

Der Islam hatte noch nie so einen schlechten Ruf aber das führt die zum Islam, die sich damit beschäftigen. Die Bevölkerung der islamischen Länder wächst unglaublich schnell. Pakistan zum Beispiel:

1990 - 111 Millionen Einwohner

2000 - 142 Millionen Einwohner

2010 - 172 Millionen Einwohner

2015 - 191 Millionen Einwohner

Die EU hat rund 450 Millionen Einwohner. Konfessionslos und Deutschland bereits bei +33% also 1/3 von ganz Deutschland. Bei Schätzungen musst du immer vorsichtig sein. In England gibt es eine gute Studie (allgemein in England anerkannt). Von 2001 bis 2011 sind +100.000 Briten zum Islam konventiert, zwei drittel davon waren Frauen, mit der Betonung auf "nicht wegen dem Mann".

Die anderen Religion verteilen sich so gut wie gar nicht. Was aus Indien kommt, das bleibt in der Regel in Indien, um ein Beispiel zu nennen.

Ja die frage war ernst gemeint. 

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@Lotre84

Dann freut es mich. Hast du noch Fragen oder benötigst du ein paar Quellen?

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warum wächst es sehr schnell? wegen der geburtenrate. außerdem gibt es auch bestimmt sehr viele ex muslime, die sich aber nicht outen können. muslime sind bei sowas strenger. in ländern, wo die sharia herrscht ist es sogar sehr gefährlich. die dunkelziffer muss also sehr hoch sein. bin selber ex muslima

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@KayneAnunk

Wer arabisch sprechen und lesen kann, wird nur schwer dem Islam den Rücken zudrehen. Es gibt über 300 Millionen Araber und 99,9% gehören dem Islam an, in einer Zeitspanne von über 1000 Jahren. In Deutschland waren auch fast alle Christen aber das hat sich bereits schon jetzt geändert. Eine gut besuchte Kirche zu finden ist eine Rarität. Das ist nicht meine Meinung, das sind Fakten.

Niemand von uns (nicht ich und nicht deine Familie) entscheidet, ob du Muslima bist oder Muslima bleibst. Nur Allah entscheidet das, daher sollte ein Moslem damit kein Problem haben. Ich bin zwar keine Frau und habe keine Kinder aber ich kann mir gut vorstellen, welche Gefühle das bei deiner Familie auslöst. Sollte dich jemand bedrohen oder sonstiges, dann solltest du dich auf dem Weg zur Polizei machen.

Es gibt auf der ganzen Welt genau 7 Länder, die (angeblich) nach Sharia regieren. Wenn aber die Reichen davon ausgenommen sind, dann kann keine Rede von Sharia sein - es ist mehr das Interesse der Menschen, die an der Macht sitzen.

Ex-Muslime sind sehr schwer zu finden, kein Zweifel. Aber in Ländern wie Deutschland sind diese willkommen und Helden. Hier werden diese dann als Islamwissenschaftler oder Islamkritiker verkauft. Ihr Wissen über den Islam liegt bei 0, da oft nicht einmal die Grundlagen vorhanden sind.

Fakt ist aber eben, dass das Christentum immer mehr Anhänger verliert und die Muslime in beiden Fällen ein deutliches Plus verzeichnen können. Es spielen viele Faktoren eine Rolle aber wenn bspw. Pakistan in den letzten 25 Jahren über 80 Millionen Einwohner mehr hat, dann ist es - egal wie man es dreht - ein Plus für den Islam.

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@muhamedba

Ex-Muslime sind sehr schwer zu finden

Exakt, weil sie von anderen Muslimen meist getötet oder massiv bedroht werden sobald diese herausfinden das es "Ex-Muslime" sind. Du würdest deine religiöse Einstellung wohl auch nicht an die große Glocke hängen, wenn du dafür von Freunden, Familie und einem Großteil der Gesellschaft geächtet werden würdest.

Aber in Ländern wie Deutschland sind diese willkommen und Helden.

In Deutschland ist es diesen Menschen erlaubt ein Leben zu führen wie sie es möchten. Die meisten Deutschen könnten sich nicht weniger für Religionen interessieren. Das Interesse an Religionen von irgendwelchen dahergelaufenen "Muselmanen" dürfte gegen Null tendieren.

Fakt ist aber eben, dass das Christentum immer mehr Anhänger verliert

Und was sollte das bedeuten, außer dass sich die Deutschen (endlich) nicht mehr von einem dahergelaufenen Wüstenbewohner belügen lassen.

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@Mark1616

Meiner Meinung nach ist es der Hauptgrund und eine Bestätigung dafür, wieso Muslime den Islam verlassen. Sie kennen den Islam nicht, genau wie die Eltern bzw. die Familie nicht. Sie leben mehr ihre eigene Meinung, sehen den Islam als einen Club und viel Kultur ist im Spiel.

Du hingegen nimmst Muslime als Quelle des Islams und beachtest dabei nicht, was in der eigentlichen Quelle steht.

Ich bin hier, um mein Wissen zu erweitern, Lügen mit Wissen zu wiederlegen und ob du jetzt Moslem oder Christ bist... es spielt keine Rolle. Es liegt nicht in meiner Hand. Mit Gewalt/Hass/Zwang begeht man als Moslem bereits eine Sünde, selbst wenn du diese nicht aussprichst.

Und wenn sie mit dir (über den Inhalt der Offenbarung) streiten, dann sag: Ich ergebe (aslamtu) mich Allah, (ich) und wer mir folgt! Und sag zu denen, die die Schrift erhalten haben und zu den Heiden: Wollt ihr (jetzt) den Islam annehmen? Wenn sie den Islam dann annehmen, sind sie rechtgeleitet. Wenn sie sich aber abwenden, so hast du nur die Botschaft auszurichten (und bist für ihren Unglauben nicht verantwortlich). Allah durchschaut die Menschen wohl.

3:20

Du kannst jetzt natürlich auch die paar Ex-Muslime zitieren, wie Hamed oder diese Frau aus Pakistan. Im Grunde kennen wir sie alle, bis auf Serdar, bei dem bin ich mir nicht sicher, weil er eigentlich auch nur das sagt, was die Mehrheit hören will.

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@muhamedba

Es ist wirklich amüsant wie du den Menschen, die den Islam verlassen unterstellst ihn nicht zu verstehen, aber kein Wort über die Muslime, die Apostaten bedrohen oder ermorden verlierst. Da erscheint wieder einmal einer der hässlichsten Aspekte des Islams bzw. von verbohrten Muslimen. ;)

Du hingegen nimmst Muslime als Quelle des Islams und beachtest dabei nicht, was in der eigentlichen Quelle steht.

Eine Ideologie muss sich zwangsläufig IMMER auch an ihren Anhängern messen lassen, denn eine Ideologie ohne Anhänger hat bereits aufgehört zu existieren. Wenn ein Großteil der Muslime Gewalt gegenüber Homosexuellen, barbarische Bestrafungsmethoden oder steinzeitliche soziale Verhaltensweisen für gutheißt, dann ist das der Islam wie es ihn  momentan auf dieser Welt gibt, egal was in der Quelle steht.

Du kannst jetzt natürlich auch die paar Ex-Muslime zitieren

Ich muss niemanden zitieren, wieso auch? Meine Argumente stehen.

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@Mark1616

In Syrien, Irak, Libanon, Jordanien, Ägypten und Saudi-Arabien leben weniger Muslime als in Indien oder China (dort sind Muslime eine Minderheit). In Indonesien leben doppelt so viele Muslime als in diesen genannten Ländern. Diese unterscheiden sich in einem Punkt sehr stark... etwas zu holen gibt es dort nicht.

Du kennst den Islam nicht, da musst du mir nichts vormachen und dir auch nicht. Du musst den Islam nicht mögen aber Meinungen/Kulturen und Lügen sind eben keine Fakten oder der Islam. Alleine bei der Wortwahl erkenne ich sofort, was bzw. wer deine Quelle ist. 

Wenn du etwas zum Thema sagen willst (bitte nicht die persönliche Meinung), dann gerne aber sonst wünsche ich dir noch einen schönen Tag.

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@muhamedba

Ernsthaft? Was hat dein Kommentar denn bitte mit meinem zu tun? Liest du überhaupt was ichs chreibe?

Es ist ein Fakt das Ideologien ohne ihre Anhänger aufhören zu existieren, weswegen sich jede Ideologie an ihrer aktuellen Auslegung messen lassen muss. Eine Ideologie rein theoretisch zu betrachten macht so wenig Sinn wie Großbritanniens Austritt aus der EU.

Du kennst den Islam nicht, da musst du mir nichts vormachen und dir auch nicht.

Es ist wirklich zu köstlich wie du dich windest um nicht auf die Todesstrafe für Apostasie bzw. die massive Ablehnung und Gewalt, die Ex-Muslimen von ihren Freunden und Verwandten entgegenschlägt, eingehen zu müssen.

Deine Argumente ad hominem kannst du dir sonst wohin stecken. Fakt ist, dass der Islam Probleme hat und ein äußerst problematischer Nährboden für Gewalt und Hass ist.

Alleine bei der Wortwahl erkenne ich sofort, was bzw. wer deine Quelle ist.

Achja? Da liegst du wohl falsch, denn ich brauche niemanden der mir vorschreibt wie ich mein Leben zu leben oder was ich zu denken habe.

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@muhamedba

Christen und zwar gläubige Christen, wissen, dass der Teufel es auf Jesu Anhänger abgesehen hat. Er sorgt dafür, dass sie möglichst ihren Glauben verlieren. Schon die Israeliten verführte er immer wieder zum Götzendienst und freute sich, dass sie sich so von Gott entfernten und praktisch ihm dienten.

Könnte es etwa sein, dass Satan gar kein Interesse an Moslems hat?

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Jede Religion hat vermutlich insgesamt gesehen gleich viele Aussteiger, nur ist das eben in verschiedenen Ländern auch unterschiedlich.

Insbesondere in islamischen Ländern wird die Abkehr von der Religion sicher nicht an die "große Glocke" gehängt, ist aber gerade unter gebildeteren Menschen anscheinend recht häufig.

http://www.zeit.de/2010/18/Arabische-Atheisten

Bekannt ist auch, dass unter muslimischen Studenten in den Universitäten des Orients die Bücher von Richard Dawkins oder Christopher Hitchens "unter den Tischen" die Runde machen.

Religionen in Westeuropa, Nordamerika oder anderen Ländern, mit relativ hohem Lebensstandard, haben ein extrem schweres Spiel. Man kann ziemlich allgemein sagen, dass Religion bei einem höheren Bildungsgrad der Bevölkerung einen extrem schweren Stand hat.

Der Islam ist vor allem in Ländern vorherrschend, in denen der Bildungsgrad der Bevölkerung nicht so hoch ist wie in Europa oder Nordamerika. Weiterhin ist die soziale Absicherung in diesen Ländern nicht so gut wie in EU / NA, was die Leute oft dazu zwingt mehr Kinder zu haben. Diese Kinder werden natürlich auch in der Religion der Eltern erzogen.

Außerdem muss gesagt werden, dass es viele islamische Länder gibt, die ihre gesamte Bevölkerung als islamisch zählen und in denen der Ausstieg aus dem Islam praktisch nicht möglich ist, tlw. sogar mit der Todesstrafe bestraft wird.

Du wirst also mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit mehr Aussteiger im Christentum finden als im Islam oder dem Hinduismus.

vermutlich die kath.kirche.erst vor kurzem wurde bekannt das das bistum eichstätt 50 millionen bei spekulationen verbrannt hat.erst fechten und betteln sie sich wund und wundern sich das viele austreten

Die katholische Kirche hat eine Menge Anhänger verloren, in den letzten Jahren. Ist aber auch ihre eigene Schuld wenn Sie sich im 21. Jahrhundert gegen die Verwendung von Kondomen stellen und Homosexuelle nicht akzeptieren.

Welche Religion nun aber wirklich die meisten verloren hat, ist schwer zu beantworten.

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