welche religion für unser baby

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36 Antworten

Wenn ihr euch nicht einigen könnt,dann lasst eure Tochter entscheiden, wenn sie dafür alt genug ist.

Hallo nasonnenschein,

ohne Religion aufwachsen zu lassen, bis das Kind religionsmündig ist, würde etwa so sein, als wenn man mit Sport, Musikunterricht, Malschule, Kindergarteneinladungen und Freunde in der Nachbarfamilie so lange wartet, bis das Kind selbst entscheiden kann.

Ich würde generell empfehlen, das Bekenntnis zu wählen, das die Mutter hat. Meist hat sie den entscheidenden Anteil an der Erziehung. Und erziehen kann man nur, wenn man von einer Sache selbst überzeugt ist. - Mit Respekt und Information für das andere Bekenntnis! (Ich gehe zumindest mal davon aus, dass du von etwas überzeugt bist, sonst hätte die ganze Frage ja keinen Sinn.)

Eine Mitgliedschaft in einem Bekenntnis wird aber zunächst bei eurer Konstellation nicht möglich sein.

als wenn man mit Sport, Musikunterricht, Malschule, Kindergarteneinladungen und Freunde in der Nachbarfamilie so lange wartet, bis das Kind selbst entscheiden kann.

Ja , genau so macht man das. Ein Kind sucht sich sein Instrument selbst aus, sucht sich seinen Sport selbst aus und sucht sich seine Freunde selbst aus.

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@Effigies

Und hinterher spielt es kein Instrument, macht keinen Sport und hat auch keine Freunde. Und wieder ist es nicht recht. So ein Pech. ;-))

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@Effigies

Natürlich! - Aber nur, wenn die Eltern selbst musikbegeistert sind, das Kind überhaupt mal an Sport heranführen bzw. selber Sport machen. Kontakte zu anderen Kindern werden aber nur hergestellt, wenn sie von den Eltern gesteuert und unterstützt werden - im Prinzip: Vorbildfunktion. Und das läuft auch so in der religiösen Erziehung.

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Ich würde vorschlagen, euer Kind einfach gar nicht zu taufen oä, sondern es später selbst entscheiden zu lassen. Wenn ihr wollt, bringt ihm etwas über beide Religionen bei, das wird ihm die Wahl leichter machen. Lebt ihm die positiven Gedanken beider Religionen vor (Nächstenliebe etc.).

Sie soll mit beiden Religionen aufwachsen und die Religion mit der sie sich identifizieren kann soll sie später annehmen. Würde nicht Pauschal sagen Nö mein Kind wird keine Muslima/Christin, beide Religionen haben was schönes an sich und sind sich eig ziemlich ähnlich. Vlt will sie später ja beide behalten und miteinander Koppeln, weiß man ja nie :)

Ich habe jetzt alles nicht durch gelesen was die anderen Schrieben, aber in Koran werden Christen anerkannt, wenn ich richtig liege Sure 5 ziemlich in der Mitte, bezieht sich auf ein Gott glaube, bei Christen aber nicht...somit glaube an ein Gott als solches und allg. nicht zu Sündigen, wäre für beide Religionen richtig, wenn man aber das Grundglaube nimmt, von Islam oder Chirsterum wäre es ziemlich das selbe, jedoch finde ich Islam ist nicht verfälsch und Chirstentum fraglich. Islam wäre aber erst zu extrem, daher beides wäre gut, das Kind muss sich selbst entscheiden als Erwachsener auch wenn es 50 Jahr dauert nur das zählt!

Nun, dann wird sie wohl keines von beidem werden, klarer Fall. :-p

Was du vergessen hast zu erwähnen ist, dass umgekehrt dein Freund will, dass sie Muslima wird - und du, dass sie Christin wird. Sonst gäbe es ja kein Problem.

Für einen interreligiösen Dialog seid ihr jetzt zwar reichlich spät dran, aber immerhin gibt es eine nichtleere Schnittmenge zwischen Christentum und Islam. Die meisten Traditionen fallen da aber natürlich raus.

Ihr werdet wohl einen Kompromiss finden müssen. Sollte euch nicht schwerfallen, da ihr - unverheirateterweise zusammenlebend mit unehelichem Kind - so erzreligiös ja nicht sein könnt. ;-))

Erst mal Glückwunsch zu dem Neugeborenen!! Seid ihr beide denn gläubig? Wenn ja, dann verstehe ich, dass es einem jedem von euch beiden wichtig ist "sein" Glaube weiter zu geben. Würde der Glaube eine zentrale Rolle in euern Leben spielen, hättet ihr euch das nicht vorher überlegt, bevor ihr ein Baby macht? Wichtige Themen wie diese müssen von Anfang an geregelt sein und ich würde euch persönlich vorschlagen: tut es spätestens JETZT, denn je mehr Zeit vergeht und je älter das Kind wird, desto mehr werdet ihr womöglich in Unstimmigkeiten bezüglich wesentlicher Grundfragen hinsichtlich ihrer Erziehung geraten, diese werden irgendwann zu Konflikten und am Ende eskaliert dann alles, weil jeder an seiner Ansicht, entweder aus Überzeugung oder aus Trotz, klammern wird. Da ist dann die Liebe auch schnell vergessen und schlimmstenfalls sogar das Wohl des Kindes. Ich habe meine Ansicht jetzt nicht irgendwo aus der Luft gegriffen. In meinem Freundeskreis gab es (wegen oben genannter Gründe) und gibt es immernoch sehr viele "Mischehen". Die gleiche Konstellation wie bei dir auch. Ihr müsst es einfach jetzt regeln!! Tut das bitte!

P.S.: von einem Muslim kannst du nur schwer verlangen, sein Kind christlich zu erziehen!!!

Euch beiden und der Kleinen wünsche ich alles Gute und Gottes Segen!!

von einem Muslim kannst du nur schwer verlangen, sein Kind christlich zu erziehen!!!

Das gilt allerdings umgekehrt genau so. Strenggläubige Christen sind verpflichtet, ihre Kinder christlich zu erziehen.

Seid ihr beide denn gläubig?

Falls ja, haben die beiden jetzt ein echtes Problem.

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Ja, da hast du Recht, deswegen sage ich ja: besser jetzt als später regeln. Da finde ich so Vorschläge wie "neutral" erziehen oder "abwarten" wenig hilfreich, weil sie doch sehr realitätsfern sind :)

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wenn die beiden zusammenleben und beide an gott glauben werden sie dem kind doch automatisch einen glauben vorleben.

ich kann mir nicht vorstellen dass die beiden als paar in der realität nie geneinsam beten oder zum gottesdienst gehen. das ist völlig unlogisch! vielleicht lebt ihr ejnen art mischglauben? wie betet ihr denn zu gott? erzählt mal - euer kind wird weniger durch ejben amtlichen bescheid als durch euer vorbild ein gläubiger mensch! lebt ihr eher chrustlich oder eher moslemisch? wie betet ihr?

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Gar keine!

Ich würde das die Tochter entscheiden lassen, wenn sie das entsprechende Alter dafür hat.

Überleg mal wie die Antworten hier ausfallen würden, wäre die Frage: "Ich bin in der CSU und mein Mann bei den Grünen. Welches Parteibuch soll unser 3 Wochen altes Baby bekommen?", oder: "Ich bin Marxist und mein Mann Ordoliberalist..."

Wieso dem Baby einen solchen Stempel aufdrücken und zu einem Parteimitglied machen? Eben! - Der Sturm der Entrüstung wäre vorprogrammiert.

Eure persönlichen "Überzeugungen" bekommt das Kind noch früh genug im Rahmen des ganz normalen Zusammenlebens mit. Eine verfrühte Vorfestlegung muss nicht getroffen werden! Babys können nicht religionszugehörig sein, höchstens Kinder religionszugehöriger Eltern.

Die Aussage "mein Baby ist Christ/Moslem" ist in etwa so sinnfrei wie "mein Baby ist Humanist/Kommunist/NSDAP-Mitglied".

Lebt euer Leben. Ihr seid bisher mit euren ideologischen Unterschieden gut klar gekommen. Ihr werdet das auch in Zukunft schaffen!

Lasst euch nicht von Anderen drängen, vorschnell etwas festzulegen, was euch nur in Probleme stürzt.

Ich bin, und das ist die meinung eines Atheist, keinen glauben an gehören. Jeder Mensch hat das Recht seinen glauben frei zu wählen. Es ist nicht recht sie von beginn an in eine religion zu stecken. Wenn sie später wieder raus will habt ihr stress.

da dein mann (freund) muslim ist wird er wahrscheinlich die islamische erziehung seiner kinder als etwas sehr wichtiges wahrnehmen. daher würde ich dir empfehlen sie islamische zu erziehen mit einblicken in das christentum. oder falls möglich und dein mann sich darauf einlässt beide religionen gleichzeitig.

Ein Großteil der Antworten hier sind gut gemeint - was bekanntlich das Gegenteil von "gut ist! Selbstverständlich müssen bestimmte Dinge geklärt werden, z.B. ob das Kind, wenn es etwas größer ist, Süßigkeiten mit Gelatine annehmen darf!

da gibt es eine klare regel im islam. euer kind muss muslimisch erzogen werden. vielleicht hättet ihr euch über solche dinge VOR der hochzeit den kopf zerbrechen sollen? eigentlich musst du auch eindeutig als seine frau muslima werden - warum habt ihr über solche dinge nicht gesprochen?!?!?!?

bist du ejne echte bibeltreue christin oder nuf eine gewohnheitschristin?

er kann fich mal informieren wie du im islam an jesus glauben kannst, wenn dir das sehr wichtig ist

REDET doch über solche dinge!

klbg

VOR der hochzeit den kopf zerbrechen sollen?>

Mensch, Du Christ, hier geht es um LIEBE! Ist das nicht eines Eurer zentralen Themen!

Zerbrichst Du Dir immer erst den Kopf darüber, wann und wen man lieben darf und sollte??

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nein, aber ne schwangerschaft dauert 9 monate, da wird man doch mal ein stündchen zeit finden zu überlegen wie man eigentlich zu gott betet und in welchen glauben das kind demnach reinwächst.

kaum vorstellbar, dass er am freitag in die moschee geht und sie sonntags alleine in die kirche.

vermutlich beten sie gemeinsam da oder dort - und das wird dann wohl auch für das kind nachvolliehbar sein.

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Na toll und was ist wenn man mit dem Kind seinen Glauben teilen will???

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Erzieht euer Kind am Besten atheistisch und versucht es neutral zu halten.

Ich weiß, keine leichte Aufgabe, aber ohne Bekenntnis aufzuwachsen ist gar nicht mal so schlimm. Ich wünschte mir wäre die Firmung und Erstkommunion erspart geblieben, aber ich hatte keine Wahl.

Feiert einfach die Feste die ihr wollt und wenn euer Kind nach Religion fragt, weil es das mal irgendwo aufschnappt, dann versucht ihm mit viel Geduld zu erklären wie und warum die jeweiligen Gläubigen so denken und handeln, aber bewertet die Götter nicht.

Kinder machen sich von Natur aus nichts aus Göttern, sie werden erst vom Umfeld zu einem Glauben gedrillt.

atheistisch und versucht es neutral zu halten.

Ja, was jetzt? Atheistisch oder neutral?

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@Effigies

atheistisch ist neutral.

atheisten bewerten Religionen nicht, sie glauben bloß nicht an deren Götter und Überzeugungen. eine Null ist weder im positiven noch im negativen Zahlenbereich

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Spätestens im Kindergarten oder eben in der Schule wird ein Kind mit Kindern in Kontakt kommen, die religiös sind.

Bei der heutigen Bevölkerung ist es sehr wahrscheinlich, dass das Kind in eine Schulklasse kommt, in der sich Christen, Muslime und Antitheisten (auch die Überzeugung, dass es keinen Gott gibt, ist für mich nichts anderes als eine Religion) befinden.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird das Kind die Eltern nach einer Stellungnahme zu den drei Überzeugungen fragen - und mit der "Neutralität" der Eltern ist es zwangsläufig vorbei!

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@martin7812

Nur weil die Eltern gefragt werden muss es mit der Religion nicht vorbei sein.

Ich kann meinen Kindern auch neutral erklären wie und warum die Menschen verschiedener Religionen an etwas glauben und warum ich nicht an dasselbe glaube.

Wer nicht in der Lage ist meinungsfrei Zusammenhänge zu erklären sollte sich keine Kinder anschaffen.

Und wenn du glaubst Atheismus sei eine Religion, dann hast du dich mit dem Thema nicht genug auseinandergesetzt. Ich habe zum Beispiel noch nie gehört dass Atheisten einer übergeordneten Institution die ihre Meinungen versucht in die Köpfe der Andersdenkenden zu hämmern Geld dafür zahlt Atheisten sein zu dürfen.

Wenn du allerdings gemeint hast Atheismus ist eine Glaubensrichtung und dein Kommentar nur Unfähigkeit deiner Fähigkeit dich auszudrücken war, dann gebe ich dir Recht. Auch die Wahl nicht zu glauben ist in einem gewissen Sinne eine Glaubensrichtung.

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Wählt keine Religion aus und lässt sie im späteren Alter (18, 19) selber zu einer Religion wechseln. Oder sie macht mit 14 Konfii oder das was man im Islam so tut (bin unerfahren) Lasst sie einfach zu der Religion gehen, zu der sie sich hingezogen fühlt.

Denn falls sie Muslima wird und doch an Jesus, Gott und das in der Bibel glaubt, wird sie doch nicht besonders freudig sein! So auch umgekehrt!

Ich würde sie erstmal wachsen lassen und dann soll sie selbst entscheiden was für eine Religion sie wählt.

Hallo!

Wie du siehst, kann man sich diesbezüglich schon mal uneinig sein. Von daher wäre es nur zu ungerecht, wenn ihr eurer Tochter einfach eine Religion "aufzwingt", die sie vielleicht gar nicht haben wollen würde.

Deswegen mein Rat: Lasst das Kind erstmal Kind sein, lasst es seine Kindheit genießen! Wenn sie dann älter wird, dann soll sie für sich alleine entscheiden, ob sie an Gott glaubt, ob sie einer Religion angehören möchte und wenn ja, welcher. Bitte drängt sie damit nicht - wenn sie Interesse an Religionen bekommt, dann wird sie sich schon von ganz alleine informieren oder nachfragen.

Das wäre dann übrigens auch ganz im Sinne des Islam, denn der Prophet sagte: "Es gibt keinen Zwang im Glauben!"

LG

Du musst das Kind nicht mit 3 Wochen schon in die erste Rolle zwängen. Lass es so, wie es auf die Welt gekommen ist: Als Mensch ohne Religion!

Gebt ihr doch erstmal keine Religion und versucht auch später nicht, sie in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen. Dann kann sie, wenn sie reif genug ist, frei selbst entscheiden.

Keine Religion.

Alle wertfrei vorstellen, wenn das Kind alt genug ist, also so ab 14 oder 16 und dann das Kind selbst entscheiden lassen.

Und vorher auf sämtlichen religiotischen Hokuspokus und Brimborium gänzlich verzichten.

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