Welche Religion bevorzugt Ihr?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Christentum 50%
Buddismus 41%
Hinduismus 8%
Judentum 0%
Islam 0%

26 Antworten

Christentum

Hallo Rosy19747,

ich habe mich für die Antwort "Christentum" entschieden, möchte daszu jedoch anmerken, worauf es dabei aus meiner Sicht ankommt.

Meine Erwartungen an jemanden, der sich Christ nennt, sind von dem geprägt, was die Bibel hierüber sagt. Da ich mich selbst als Christ bezeichne, muss ich mich nämlich täglich an den Anforderungen messen, die Gott und Jesus Christus an mich stellen.

Das, was die Bibel über den echten christlichen Glauben lehrt, ist vielfältig und umfangreich, was allerdings nicht heißen soll, dass ein Christ unbedingt eine große Anzahl von Regeln zu beachten hätte. Wenn man verstehen will, was einen Christen wirklich ausmacht, dann kommt man nicht umhin, sich mit dem zu beschäftigen, was Jesus hierüber sagte. Um die Antwort nicht zu lange werden zu lassen, möchte ich hier jedoch nur einige wesentliche Punkte herausgreifen. Das wohl herausragendste Erkennungsmerkmal für einen Christen ist zweifellos die Liebe. Jesus brachte das mit den deutlichen Worten zum Ausdruck: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:35). Diese Art von Liebe auszuleben schließt natürlich vieles ein.

Wie weit diese Liebe geht und wie umfassend sie sein sollte, bracht Jesus einmal wie folgt zum Ausdruck: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe.  Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Jesus hatte seinen Jüngern vorgelebt, was wahre Liebe bedeutet, ja dass sie sogar einschließen muss, für seine Brüder zu sterben. Wenn jemandes Liebe also so groß ist, für seinen Glaubensbruder zu sterben, ist er dann nicht auch zu allem anderen bereit?

Liebe darf sich nicht allein in Worten oder in Mitleid erschöpfen. Sie zeigt sich vor allem durch selbstlose Taten. Die Bibel sagt: "Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? Kindlein, lasst uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit" (1. Johannes 3:17,18). Wie dieser Text zeigt, ist die Liebe zu Gott unabdingbar mit der Liebe zu den Menschen verknüpft. Wenn also jemand behauptet, er liebe Gott und Jesus Christus, und es fehlt ihm an echter Nächstenliebe, dann sind seine Reden in Wirklichkeit hohl und leer. Demnach steht und fällt alles mit tätiger Liebe.

Außer den Liebe gibt es noch etwas, was jemanden als echten Christen kennzeichnet. Dazu möchte ich noch einmal eine wichtige Aussage Jesu zitieren, der zu seinen Jüngern sagte: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete" (Johannes 15:14). Ein wesentlicher Punkt ist, wie gerade besprochen, die Liebe zum Nächsten und seinen Brüdern. Doch Jesus misst jemanden, der sein Nachfolger zu sein behauptet auch daran, ob er sich auch an alle anderen Gebote hält. Eines dieser wichtigen Gebote ist das, was Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt seinen Jüngern als eine Art Vermächtnis hinterließ, als er ihnen gebot: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20).

Das christlichste am Christentum ist demnach das Verkünden des Evangeliums (oder der "guten Botschaft"). Das Predigen und Lehren war auch im Leben Jesu sehr wichtig, denn er predigte unermüdlich landauf und landab Gottes Königreich, ja selbst in den schwersten und letzten Stunden seines irdischen Lebens. Wenn jemand ein echter Nachfolger Jesu sein möchte, dann gehört auch die Verkündigung des Wortes Gottes dazu. Eifriges Predigen und Lehren ist demnach untrennbar mit dem Christentum verbunden.

Als letzten Punkt möchte ich das erwähnen, was eigentlich alles andere, auch die bereits erwähnten Dinge mit einschließt. Als man Jesus einmal fragte, welches das wichtigste Gebot im Gesetz sei, nannte er das erstes Gebot, nämlich Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Sinn und ganzer Kraft zu lieben (siehe Matthäus 22:37,38). Somit ist die bedingungslose Liebe zu Gott, die Hingabe an ihn, das, was alles andere noch überragt. Gott zu lieben schließt ein, sich an alle seine Gebote zu halten, die in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, niedergelegt sind. Tut das jemand nicht oder ist sehr nachlässig damit, dann straft ihn seine Behauptung, Christ zu sein, Lügen.

Wie Du also siehst, schließt Christ zu sein, vieles mit ein. Dabei bin ich noch nicht einmal auf die Glaubensinhalte und Lehren wahren Christentums eingegangen. Mir ging es hier nur darum, die wichtigsten Handlungsweisen eines Christen aufzuzeigen: Liebe zu Gott, zu seinem Sohn und dem Nächsten. Um auch all die anderen Merkmale eines echten Christen zu entwickeln, kommt man nicht umhin, sich eingehend mit Gottes Wort zu beschäftigen. Dadurch erfährt man, welche Erwartungen Gott und Christus an einen stellen, und man erlangt im Laufe der Zeit die Motivation, entsprechend zu leben und zu handeln.

LG Philipp

Christentum

Welche Religion bevorzugt Ihr?

Die, welcher ich seit etwa 10,5 Jahren angehöre.

In einer Religion wird man meist hineingeboren.

Meist vielleicht, ich aber nicht. Ich entschied mich selbst dazu, aufgrund meines eigenen Glaubens an ein ewiges Leben, mich zunächst der evangelischen Kirche anzuschließen. Da ich Differenzen zwischen der Klarheit der Bibel und der Lehre dieser Kirche fand, in Details des Evangeliums, die mir wichtig sind, entschied ich mich, in dieser Kirche später wieder inaktiv zu werden und vor etwa 11 Jahren fand ich zu einer Kirche, welche dieser Klarheit entspricht.

In der Regel behält man die Religion, mit der man aufgewachsen ist.

Die Religion vielleicht, aber in meinem Fall trifft dies nicht auf die Konfession zu. Es gibt aber beispielsweise sowohl Christen, die zum Islam konvertiert sind, als auch umgekehrt.

Mit welcher Religion würdet Ihr um liebsten aufgewachsen sein (unabhängig vom Land. Gehen wir davon aus, auf jeden Fall in Deutschland zu leben).

Ich hätte am liebsten schon die Kirche kennen gelernt, die ich erst im Alter von 30 Jahren kennen lernte. Allerdings würde ich es begrüßen wenn die Haltung der Mitglieder dieser Kirche gegenüber der Kirchenlehre in Bezug auf geistige Gaben konsequenter wäre. Es kommt mir so vor, um es mit einem Sinnbild zu vergleichen, dass es gelehrt wird, dass Schwimmen tatsächlich möglich ist, aber niemand wirklich daran glaubt und daher auch niemand ein Beispiel dafür ist oder einem dabei sogar helfen kann, schwimmen zu lernen. Bei geistigen Gaben (wie sie im 1. Korintherbrief kategorisiert werden) ist es nur dahingehend ein Unterschied, dass es über irdische Weisheit hinaus geht. 

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Von welcher Kirche redest du, wenn ich fragen darf? Würde es gern wissen aus Neugier😊

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@Ch36799

Die "Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage". Aber wenn es wirkliche Neugier wäre, hättest Du das auch ganz leicht über mein Profil herausfinden können. Der Grund, weshalb es nicht schon in meiner Antwort steht, liegt darin, dass ich nicht die Absicht habe, zu missionieren.

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Christentum

... im Sinne eines auf die Lehre der Bibel ausgerichteten christlichen Glaubens:

"Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet" (2. Timotheus 3,16-17).

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