Welche Relais für Raspberry Pi?

3 Antworten

Vielleicht solltest Du Dir erst mal über die nötigen Ströme im Hausnetz Gedanken machen. ...

Im normalen Hausnetz (also am zentralen Sicherungskasten) hast Du es mit 230V und mindestens 35A / 50A pro Phase zu tun. Das schaltet man nicht mehr mit 'normalen' Relais. Du hast in der Schule hoffentlich aufgepasst und weist was passiert, wenn man induktive oder auch kapazitive Verbraucher 'hart' ans Netz an- bzw. abschaltet ? Wie sehen Deine Entstör- und Schutzmaßnahmen aus ?

Raspberry Pi aus -> Alle Geräte im Haus gehen aus

Woher bekommt der RasPI dann seine Strom um die Relais wieder einzuschalten ? *SCNR*

Das Problem mit meinem alten Relais war es, dass wenn sich der Raspberry um 00 Uhr ausschaltet, alle Geräte im Haus einschalten. Ich benötige also ein Relais mit einem Schließer.

Das ist der absolute Normalfall. Was hast Du für ein merkwürdige Relais bestellt ?

Hast Du mal einen Link ?

Aus dem Stehgreif kenne ich jetzt keine Schütze, die NO ausgelegt sind. Weil stromlos muss ein Stromkreis aus Sicherheitsgründen eigentlich immer unterbrochen sein. Ausnahme: Notstromversorgung. Aber die Hochlastrelais werden trotzdem aktiv geschlossen ...

Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass Du solche Hochlastschütze bei Amazon bekommst. Beim einer schnellen Suche habe ich was für max. 2KW Glühlampe gefunden, aber Du willst ja bald das 10-fach (induktiv) schalten.

Hallo,

ich habe diese Relais bestellt: https://www.amazon.de/gp/product/B076DDGH8N/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

Der RB schaltet sich um kurz vor 00 Uhr aus und wird dann durch eine Zeitschaltuhr vom Strom getrennt. Da die Geräte die am Relais angeschlossen sind (TV, Lampe, Radio) sich aber dann alle einschalten, da das Relais Normally Closed ist, bin ich auf der Suche nach einem Normally Open Relais.

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@juutobe98

Diese Karte ist N I E M A L S für das Schalten von allgemeiner Netzspannungen ausgelegt. Dafür sind weder die Isolationsabstände noch die (fehlende) Entstörung nach die Schutzmassnahmen mit Erde und Nullleiter ausgelegt. Ein einfache Glühlampe mag man damit - vielleicht - noch (mit viel daumendrücken und beten) Schalten können, aber niemals(!) eine Induktive Last wie TV. Da wird es Dir sofort den Relaiskontakt wegbrennen. Und schon gar nicht wenn Du eine komplette Netz-Phase schalten willst.

Weisst Du wenigstens wo der Unterschied zwischen Null und Phase und Erde bei der Steckdose ist und welche Du schalten musst um nicht unvermittelt einen elektrischen Schlag zu bekommen obwohl das Gerät scheinbar aus ist ?

Im übrigen sehe ich 3 Anschlüsse pro Relais. Da ist garantiert ein Umschaltkontakt verbaut. Du musst einfach nur die andere Klemme nehmen. Laut Bild ist Mitte der gemeinsame Kontakt. Rechts ist NO, links ist NC !

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das beste wäre, du verwendest relais, die man auf die hutscheine klicken kann. so kann man sie relativ einfach auf eine hutschiene montiren.

zum ansteuern hast du eigendlich zwei alternativen. entweder einen treiberbaustein, bestheend aus einem transistor z.B. BC 547, wenn der GiPo einen positiven ausgang hat oder BC 558B wenn er einen negativen Ausgnag hat. dazu noch vorwiderstände. so 22 kOhm müssten reichen. wichtig ist auch eine freilaufdiode um schäden an den hableitern duch induktive rückwirkung zu vermeiden.

du kannst das ganze auch zimlich simplifizieren, in dem du einfach über 1 kOhm Widerstände Triackoppler wie den MOC 3040 ansteuerst und damit einfach Relais mit einer Spulenspannung von 230 V AC

ich würde ehrlich gesagt auf die Brüder setzen:

https://www.eibmarkt.com/de/products/Eltako-Schaltrelais-16A-1S-250VAC-ER12DX-UC.html

ich weiß, die sind was teuer, ins besondere wenn man bedenkt, dass du ja einige davon brauchst, die haben aber einige nicht von der hand zu weisende vorteile:

  • sie schalten im sogenannten nullspannungsdurchgang. d.h. sie schalten immer in dem moment, wo die spannung am kontkat null ist (umkehrmoment) das hat den vorteil, dass nicht nur die kontakte, sondern auch die angeschlossenenen geräte geschont werden.
  • sie schalten bauartbedingt sehr leise. eben wegen der nullspannungsdurchgangsgeschichte können gößere lasten mit kleineren kontakten bedient werden, was den relais zu langem leben verhilft. nebenschaltgeräusche so wie störungen im netz entfallen hier.
  • auf grund der hybridtechnologie, benötigen sie keinen haltestrom, so erwärmen sie sich, selbst bei kompakter anordung (relais zu relais) auch im dauerbetrieb nicht.

lg, Anna

Hallo,

vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Leider finde ich die Möglichkeit etwas zu teuer, da es sich hier nur um ein Projekt handelt, welches ich nicht ewig 24/7 verwenden werde. Es geht mir einfach nur darum, mal etwas neues auszuprobieren mit dem Raspberry Pi.

Aus diesem Grund bin ich ja auf der Suche nach einem einfachen Relais, wie ich bereits gekauft habe. Nur eben mir "umgekehrter" Funktion.

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@juutobe98

wenns wirklich einfach und billig sein soll, dann würde ich auf ein paar kleine, billige print relais setzen. und sie wie bereits beschrieben mit den MOC Kopplern ansteuern....

lg, Anna

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@juutobe98

ich noch mal... hab mal gerade den finder katalog gewälzt...

36.11.9.012.4011

1,50 € das stück oder so. dazu brauchts nur noch eine 12 volt SPannungsversorgung mit ein paar mA und entsprechende transistoren (siehe meine antwort weiter oben) samt den passenden vorwiderständen.

lg, Anna

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Gibt es nicht ein relay bord für den raspberry pi

??

Doch, aber wenn der Raspberry abgeschaltet ist, schalten sich alle Geräte die am Relais angeschlossen sind ein. Da das Relais NC (Normally Closed) ist. Ich bin aber auf der Suche nach einem NO (Normally Open) Relais, welches die Leitung öffnet, wenn der Strom abgeschaltet ist.

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