Welche Rechte oder Informationsbereitstellung habe ich bei Spam?

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5 Antworten

Welche Firma, welcher Firmensitz?

Kontakt nur mit dem Datenschutzbeauftragten des Unternehmens, mit dem Service oder Kundenportal bringt meist nichts..

Bin da gerne behilflich, eine anfrage nach §34 BDSG verbunden mit dem Widerruf wirkt da Wunder! - Aber selbstverständlich kann man dann, wenn die Quelle bekanntgegeben wurde, woher man deine Adresse hat, dort weitermachen oder eben den Nachweis der Einwilligung für die werbliche Belästigung fordern.

Wenn deutsch, dann kann man das wirklungsvoll abstellen und wenn nicht aufgehört wird, dann auch gleich ein Unterlassungsversprechen einfordern, was dann beim nächsten mal richtig kohle bringt!

(Quelle - Ich selbst, der z.B. gerade diesen Monat 800 Euro von einem "unvorsichtigen " Belästiger bekommen hat, de  letztes Jahr eine mir gegenüber abgeben hatte. - Die gut 300 Anwaltsgebühren bezahlt er noch obendrauf, beim nächsten mal sind es durch die neue verschärfte UE dann 1500)

Erfahrung meinerseits - Dutzende, seit 2004!

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micholee 13.10.2017, 21:27

Die News kommen von einem deutschen Portal. Anscheinend hätte ich an einem Gewinnspiel auf einer Reiseseite teilgenommen, wo ich dann eingewilligt hätte, dass ich von einem Sponsor Werbeemail erhalte. DieseGewinnspielseite hat Ihren Sitz im Ausland. Ich denke, da wird man eherwenig machen können, wenn die Deutsche Werbeseite behauptet, ich hätte an einem Gewinnspiel teilgenommen.

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Lestigter 14.10.2017, 01:22
@micholee

Doch, denn erstens müssen die den Nachweis der Einwilligung führen können und zweitens müssen Sie spätestens nach "abmelden" oder nach Kontaktierung und dem "Widerruf der Nutzung und Weitergabe meiner Daten für werbliche Zwecke sowie zum Zwecke der Markt- und Meinungsforschung" damit sofort aufhören.

Wenn das noch weitergehen sollte nach der deutlichen Aufforderung dann wendet man sich an den betreffenden Landesdatenschutz ( auch per email) und die sorgen dafür, dass dies aufhört!

Alles ohne einen Cent ausgeben zu müssen!

Man kann aber auch einen Anwalt das machen lassen, da müsste man aber auch rund 200 Euro vorstrecken, die man dann wiederbekomnt -hat dann aber eine Unterlassungserklärug und bekommt dann für jede weiter Belästigung jeweils hunderte von Euro..

Also erst mal bräuchte man den Namen des Unternehmens, das belästigt - darfst du mir gerne auch als "Kompliment" hier über GF schicken, wen du das hier nicht schreiben willst..

Ich habe das schon dutzendfach gemacht und IMMER am Ende das abgestellt oder abstellen lassen, das ist gar keine Frage..

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Warum machst Du so eine Welle?

Man kann es wirkungsvoller so machen: Abmelden über den Abmeldelink und davon einen Screenshoot machen.

Kommt danach wieder eine Mail, sich an einen auf solche Geschichten spezialisierten Anwalt wenden (Google) oder an die Verbraucherzentrale und den Screenshoot per Mail hinschicken.

Die mahnen die Typen ab, kostet Dich nix, aber die Typen müssen knapp 400 € berappen. Das zieht! LG Nadin

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micholee 11.10.2017, 12:03

Ja gut, ist doch auch schon mal eine Ansage :-)

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Lestigter 11.10.2017, 12:19

Er macht keine "Welle" - Er pocht einfach darauf, dass nach §28 BDSG keiner seine Daten nutzen darf, auch nicht werblich!

Für eine werbliche Belästigung ist die "willentliche und bewusste " Einwilligung von Ihm erforderlich - der Belästiger muss diese nachweisen!

Man kann das erst selbst in die Hand nehmen (§34BDSG, Aufwand 15minuten) oder eben an einen Anwalt abgeben. Meldung nach Bad Homburg an die Wettbewerbszentrale und natürlich an den Landesdatenschutz des Bundeslandes, wo das Unternehmen seinen Sitz hat hilft auch immer...

Verbraucherzentrale? - Meine Erfahrung von 13 Jahren:

Keine einzige Abmahnung keine brauchbare Hilfe, rausgeworfenes Geld. sorry, das sind meine Erfahrungen, da zieht das andere besser, das kostet erst mal auch nichts. ((Wenn über Anwalt wegen eingeforderter UE, dann muss man halt rund 200 vorstrecken..)

Alles andere per Email, also kostenlos!

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So richtig kann man da nichts machen, denn woher weißt Du das die Mails genau von ihm kommen?

Ich habe es so gemacht.

Ich habe eine Mailadresse für Freunde oder firmen mit denen ich zu tun habe etc. mit wenig Spam drin und eine die ich genau für so was nehme. Da ist es egal, selbst wenn 1.000 Spams kommen. Ich schaue hier nur selten (einmal die Woche) rein um zu löschen ohne zu lesen, denn was wichtiges kann hier eh nicht drin sein.

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Lestigter 11.10.2017, 14:55

Also nachgegeben...

Man könnte aber auch bei einer deutschen Firma eine Unterlassung verlagen und sich diesemittels Unterlassungsversprechen auch bestätigen lassen..

Dann sind beim nächsten mal ein paar hundert bis in die tausende Als "Schmerzensgeld"  fällig.

Sigene Erfahrung - kleinste Summe bisher - 700  -höchste Summe 2500. Netter steuerfreier Zusatzverdienst..

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ch62718ris 11.10.2017, 16:07
@Lestigter

Schon mal was in der Richtung versucht? Sicher nicht.

Ich bin mir recht sicher im Header wird man bei den Mails alles finden nur nicht die Mailadresse von ihm.

Vielleicht stand sie auch nie drin und er hat nur wen beauftragt die Mails zu senden. Jetzt hat er seinen Auftrag wieder zurück gezogen. Damit ist er raus, denn er hat ja abgemeldet. Er ist nicht dafür verantwortlich das die nächste Firma das macht was sie ihm versprochen hat zu machen.

Da das Ganze eh über Server irgendwo in der Welt lief, könnte man vielleicht eine Firma in Rumänien verklagen das sie einer Firma in Littauen nicht ...

Ach so ich muß mich mal darum kümmern das Bosch mir die Lichtmaschine nicht liefern kann weil die Firma die sie herstellt nicht geliefert hat. Ach die Firma sitzt in Polen und hat den Auftrag den sie von Bosch bekommen hat an eine Firma in China weitergegeben ...;))))

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Lestigter 11.10.2017, 23:11
@ch62718ris

Schon mal was in der Richtung versucht? Sicher nicht.

Ich hab ne eigene vMaildomain für 1,50 im monat, ich kann so viele emailadressen haben, wie ich mir vorstellen kann (derzeit rund 200)

Und natürlich kann man über das auslesen des Headers die echte IP des Absenders herausfinden..

Aber wenn es ein deutsches Unternehmen ist, dann brauche ist das auch gar nicht!

Es darf nach UWG und BDSG nicht einfach so anspammen, es braucht eine "willentliche und bewusste" einwilligung.

Kann es die nicht mir gegenüber nicht nachweisen, dann gibts ne Unterlassungserklärung und beim nächsten mal dann wird die Summe eingefordert! (Ich musste noch nicht den Klageweg bestreiten, höchstens bei der Unterlassungsklage)

Also wenn ich das so mit Sicherheit abstellen kann warum sollte man das nicht tun?

Hast du Geld zu verschenken? - Nervt es dich nicht? Natrülich habe ich für fast alles ausländische länderfilter in meinem Emailprogram (Thunderbird) und so erreicht mich der Dreck gar nicht erst, sondern wird ungelesen vom Server gelöscht..

Und natürlich kann man bei dem filter jederzeit einen ganz oben dazufügen, der als erster ausgeführt wird und der z.B. Aliexpress Mails direkt durchstellt.(Solange ich von dort auf etwas warte, was ich aber auch online auf meinem Aliexpress konto ansehen könnte)

Nochmal - deutsch es Unternehmen - deutsche Gesetzte, abmahnen

Ausländisches Unternehmen - Filterregel

Funktioniert seit Jahren  bei mir - und ich hab mich noch nie über extra Geld beschwert (September letztes Jahr 2500 von einer Versicherung beispielsweise - steuerfrei!)

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ch62718ris 11.10.2017, 23:21
@Lestigter

Wenn es die selbe IP Adresse ist, ist es klar. Doch wenn es nicht ist dann ...

Ich glaube viele Richter wären froh wenn es so einfach wie von Dir beschrieben wäre

Ich sollte auch schon mal Abmahnung bezahlen weil irdendwer in Internet meine Mail-addresse gekapert hatte. Der Kaperer kam zwar nicht in meinen Mail - Account rein, sie haben aber als ich jede Menge SPAM - Werbung verschickt. Jedenfalls hat der damalige Mailanbieter von mir plötzlich nicht mehr existiert. ...

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micholee 13.10.2017, 21:26
@ch62718ris

Die News kommen von einem deutschen Portal. Anscheinend hätte ich an einem Gewinnspiel auf einer Reiseseite teilgenommen, wo ich dann eingewilligt hätte, dass ich von einem Sponsor Werbeemail erhalte. Diese Gewinnspielseite hat Ihren Sitz im Ausland. Ich denke, da wird man eher wenig machen können, wenn die Deutsche Werbeseite behauptet, ich hätte an einem Gewinnspiel teilgenommen.

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Lestigter 14.10.2017, 16:03
@ch62718ris

Du verwechselt da werbliche Belädtigung und unerlaubte Nutzung deiner Daten! Auch geht es um Begriffe wie B2B oder B2P.

Das eine ist eine Sache des UWG, das andere eine Sache des BDSG.

Hatte ich auch schon mal,  dass die IP eine aus Brasilien war aber die Werbung war für ein deutsches Unternehmen aus Berlin. Und der Berliner Datenschutz hat das abgestellt mit der klaren Ansage, dass das Unternehmen nicht weiter versuchen solle zu behaupten, das käme gar nicht von denen und eine wildfremde Agentur aus Brasilien würde einfach so kostenlos und ohne deren Wissen Wetbung für die machen..

Das hörte aber sowas von schlagartig auf!

Anhand der IP ist immer der echte Versender zu ermitteln, die Emailadresse sagt nichts aus..

Wenn mich beispielsweise das Unternehmen ABCDE ( mit Sitz in Deutschland) mit einer Werbemail belästigt (also die wollen, das ich was bei Ihnen kaufe oder eine dämliche Bewertung für einen Kauf bei Ihnen), dann fordere ich den Nachweis meiner Einwilligung mit Fristsetzung.

Kommt diese nicht dann entweder von Mir oder meinem Anwalt Aufforderung zu Abgabe einer UE. Evtl noch Einscchaltung des passenden Landesdatenschutzes wenn ich merke, dass die das mit allen Kunden machen. Der erklärt denen dann meist recht deutlich, was sie da nicht mehr machen dürfen und das sorgt meist auch dafür, dass ich meine UE und mein Anwalt seine Kostennote bekommt ( mein  Anwalt hat von einer alten Geschichte von vor 2 Jahren noch rund 500 Euro von mir bei sich rumliegen und muss deshalb nicht erst wegen Kosten anfragen, der macht gleich...)

Und ja, bei den Fällen, bei den ich die Unterlassung über das Gericht machen musste waren die Richter immer konform meiner Meinung, haben diese sogar teilweise direkt so im Urteil übernommen. Und das waren nicht kleine Unternehmrn sondern beispielsweise welche, die Mio. Sendungen am Tag befördern und trotzdem das BDSG einhalten und nur die werblich belästigen dürfen, dessen Einwilligung sie haben und nachweisen können..

Wie das mit deiner emailadresse funktioniert haben soll, dass Spam-Werbung damit (für was, für welches Unternehmen, wer gibt Geld und Zeit aus ohne Gewinnerziehungsabsicht) verschickt wurde, das kann ich nicht nachvollziehen und ist ja auch jederzeit anhand der IP nschzuvollziehen, dass das nicht von Dir kam.(sehr ominös, da gehe ich nicht weiter drauf ein..)

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Lestigter 14.10.2017, 16:06
@micholee

Bitte das Bundesland mitteilen, wo diese "deutsche Webeseite" sitzt!

Die Erlaubnis gilt doch nur solange, bis du widersprichst und nichg länger! Danach erklärt der zuständige Lsndesdatenschutz dem Unternehmen, dass es deine Daten ncht länger nutzen darf!

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Lestigter 14.10.2017, 16:09
@micholee

Vor was hast du denn Angst, das du so blockst?

Denkst du wirklich, die dürften dich nun lebenslang!!! belästigen und du kannst das nicht widerrufen / abmelden!

Merkst aber schon, wie unrealistisch so eine  Denkweise ist...

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ch62718ris 15.10.2017, 01:15
@Lestigter

Gehe mal davon aus du meinst mich mit Du. Ich blocke darum weil einige SPAM bekomme ich erst seit 10 Jahren. Abmelden, den Administrator anschreiben, etc hat nichts gebracht. Im Mailaccount als SPAM markieren bring oft was.

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ch62718ris 15.10.2017, 01:20
@Lestigter

Stimmt schon, nur werden oft Teile der Werbung z.B. Mails- oft out gesourced. Die deutsche Firma hat Deinen Wunsch entgegen genommen und zu der Firma wohin Outgesouced wurde weiter gegeben. Damit ist sie so weit ich weiß aussen vor, sie hat ja gemacht. ...

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Warum nutzt du nicht den Abmelde-Link?
Aber:Folgendes Recht hast du:



§ 19 BDSG – Auskunft an den Betroffenen
(1) Dem Betroffenen ist auf Antrag Auskunft zu erteilen über
1. die zu seiner Person gespeicherten Daten, auch soweit sie sich auf die Herkunft dieser Daten beziehen,
2. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, an die die Daten weitergegeben werden, und
3. den Zweck der Speicherung.
[…]


§ 34 BDSG – Auskunft an den Betroffenen

(1) Der Betroffene kann Auskunft verlangen über

1. die zu seiner Person gespeicherten Daten, auch soweit sie sich auf die Herkunft dieser Daten beziehen,
2. Empfänger oder Kategorien von Empfängern, an die Daten weitergegeben werden, und
3. den Zweck der Speicherung.

[…]



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Lestigter 11.10.2017, 15:03

Da er anscheinend von Firmen belästigt wird, ist der §19 nicht der richtige..

Der 34er verbunden mit einem "Widerruf der Nutzung und Weitergabe meiner Daten für werbliche Zwecke sowie zum Zwecke der Markt- und Meinungsforschung - Dies erstreckt sich ausdrücklich auch auf meine postalische Adresse" ist da passender.

Damit kann man auch nach den 2-3 Wochen gesetzter Frist gleich an den Landesdatenschutz wegen Auskunftsverweigerung weitergehen, wenn sie nicht reagieren..

Wettbewerbszentrale geht immer, aber die arbeiten ja auf eigene Rechnung, da gibt man nur seine eidesstattliche ab und kriegt dann nur über die Bitte "melden sie erneute Verstöße des Unternehmens" mit, dass die rund 200 Euro Kosten abgedrückt haben und bei Wiederholung dann meist rund 4-5000 an die zahlen müssen.

Man selbst bekommt nichts außer seine Ruhe!

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Warum sperrst Du nicht einfach den Absender?!

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