Welche Rechte habe ich als Schwangere bei einer Schließung des Betriebes?

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4 Antworten

In diesem Fall ist deinem Arbeitgeber die Vertragserfüllung eben "unmöglich".

Ob du eine Abfindung erhalten kannst, liegt dann an der wirtschaftlichen Gesamtlage des Betriebes.

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natürlich kann man nicht erwarten da du dann umziehst. du kannst aber auch nicht erwarten das die filiale für dich weiter offen gelassen wird wenn sie geschlossen wird.

nach 5 jahren wird es keine grosse abfindung geben. diese kann durch den arbeitgeber angeboten werden, muss aber nicht.

da die kündigung durch schliessung der filiale notwendig wird kann der kündigungsschutz wg. schwangerschaft auch aufgehoben werden. das kann der arbeitgeber da auch so beantragen

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Kommentar von Familiengerd
07.07.2016, 14:32

nach 5 jahren wird es keine grosse abfindung geben. diese kann durch den arbeitgeber angeboten werden, muss aber nicht.

Das ist keine Frage eines Angebots durch den Arbeitgeber, sondern der Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber zum Interessenausgleich und Sozialplan.

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Keine besonderen. Du wirst ja nicht gekündigt. Wenn du die angebotene Stelle nicht annimmst, ist das ganz allein deine Entscheidung. Woher sollte also ein Anspruch auf Abfindung kommen?

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Kommentar von Familiengerd
07.07.2016, 18:02

Ganz so einfach ist es nicht.

Es kommt hier entscheidend auf das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat zum Interessenausgleich und Sozialplan an.

Und es sollte mich sehr wundern (jedenfalls würde ich das - aus meinen eigenen Erfahrungen - von einem Betriebsrat zwingend erwarten), wenn das Ergebnis nicht auch eine Abfindung für diejenigen Arbeitnehmer enthalten würde, die aus zwingenden Gründen das Versetzungsangebot des Arbeitgebers nicht wahrnehmen können!

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Bei einer Betriebsschließung sind deine Rechte quasi hinfällig. Und Recht auf Abfindung hast du schon mal gar nicht. Man kann dir ganz regulär kündigen, wenn der Betrieb schließt. Da ist dann auch deine Schwangerschaft nicht von Bedeutung.

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Kommentar von wurzlsepp668
07.07.2016, 14:06

regulär kündigen: nein ..... (da Schwanger ...)

der Arbeitgeber muß in diesem Falle einen Antrag beim Gewerbeaufsichtsamt stellen ... damit der Kündigungsschutz aufgehoben wird ...

habe ich auch bereits einmal so gemacht ... trotz Einspruch der Mitarbeiterin ging die Kündigung durch ... da keine Betriebsstätte mehr vorhanden ...... Mitarbeiterin und Ehemann waren sehr sauer, Ehemann wollte mich sogar bedrohen ...

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Kommentar von Familiengerd
07.07.2016, 14:35

Und Recht auf Abfindung hast du schon mal gar nicht.

Das ist in einer solch "platten" Formulierung falsch - es kommt alleine auf das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber zum Interessenausgleich und Sozialplan an.

Und nach aller Erfahrung dürfte/müsste es hier eine Abfindung für Mitarbeiter, die das Angebot zum Wechsel nicht annehmen können, geben.

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