Welche Rechte als geschädigter Mieter bei Wasserschaden?

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4 Antworten

Die Mieterin muss am Montag oder sobald als möglich umgehend zu einem Mieterverein.

Der VM oder dessen Versicheurng muss der Mieterin bis zu vollständigen Sanierung einen Ersatzwohnung stellen und den HInzug als auch den Rückzug in die Wohnung zhalen.

Mehrkosten für öffentliche Verkehrsmittel, für Duche, Verpflegung müssen vom VM / dessen Versicherung übernommen werden.

Die Kosten der Trocknung müssen mit den E-Werken abgerechnet werden. Hier wird in der Regel ein Formular für die Stadtwerke/Energieversorger übergeben, damit höhere Rechnungen wegen der Trockung nicht zu hohen Vorauszahlungen führen.

Der VM/dessen Versicherung hat die Kosten zu erstatten.

Ein korrekter VM teilt eine Massnahmen rechtzeitig mit.

Sofern Deine Mutter nicht arbeitet, reicht die Zeit aus.

Da dem VM der Mangel bekannt ist, kann die Miete gemindert werden. Diese liegt, wenn ich alle die hier vorgetragenen Mängel bis hin zur Lärmbelästigung durch den Trockner beachte so zwischen 70 - 90 % liegen.

Wenn nicht geduscht werden konnte und kann, kann sie solange mindestens zweimal in der Woche ein öffentliches Bad aufsuchen. Die Kosten hat der VM/dessen Versicherung zu tragen.

Konnte sie kein Essen zubereiten, hätte sie täglich sich bis zu insgesamt 15 € verpflegen können. Belege sind allerdings notwendig.

again 11.09.2010, 21:16

danke für die ausführliche antwort.

das mit den stadtwerken hat meine mutter selbst in bewegung gesetzt, sie braucht dafür ein trocknungsprotokoll, ich nehme an, das meintest du mit diesem formular?

ich denke auch, dass ein ausweichquartier die beste lösung wäre, für ihre nerven und für das abarbeiten der dinge in der wohnung...

und was die ankündigung angeht: der vermieter hat sich bis heute nicht selbst geäußert, da klingeln nur ständig unternehmen, die (wahrscheinlich) beauftragt sind.

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hehehe

hier gibt es keine rechtsauskunft-sicher hat sie rechte aber wenn es o krass ist wie sieht es dann bei dem mieter unter dem aus-zusammen tun und klären nur schlechte karten wenn der keinehausrat oder haftpflicht hat denn dafür ist der vermieter nicht zuständig der muss ja selber erst mal sehen wie der schaden zu regeln ist.das ganze ist doch ziemlich compact und nicht nur deine mom geschädigt.sicher hat sie rechte aber diese zu klären sicher nicht hier eher ne beratung und übern anwalt das wäre safe und besser-weil der scho weis wie er sachlich agiert und festhält was fact ist auch mit den versicherungen-viel erfolg und sag der mom gibt schlimmeres-kopf hoch--gruss--janpi

again 11.09.2010, 21:12

ich weiß ich weiß, es gibt keine rechtsauskunft hier :).

aber die mutter hat nicht gerade viel geld, keine rechtsschutz, ist nicht im mieterverein. und der vermieter setzt sie zeitlich unter druck. und sie droht mir, den kopf zu verlieren.

ich sitze gerade an einem schreiben an den vermieter und habe deshalb um eure anregungen gebeten...

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Grundsätzlich ist ein Schaden von dem, der ihn verursacht hat, so zu ersetzen als wäre er nicht entstanden. Wenn es jetzt für sie unzumutbar ist, in der Wohnung zu wohnen, kann sie ggf. auch woanders in der Zeit wohnen, und es gehört zu den schadenersatzpflichtigen Aufwendungen. Mit Mietminderung sei bitte vorsichtig, weil der Hauswirt den Schaden nicht zu vertreten hat! Der Ansprechpartner ist der Schädiger!

again 11.09.2010, 21:10

Wer entscheidet hier, was zumutbar ist? Die Mieterin, der Vermieter? Muss da Einigkeit bestehen?

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LonoMisa 12.09.2010, 10:32
@again

Das entscheidet zunächst die Mieterin selbst nach dem Motto :was zu viel ist, ist zu viel. Später machnen sich die Richter evtl. darüber Gedanken. Sie soll sich einfach fragen, ob ein anderer das ohne zu zögern hinnehmen würde.

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LonoMisa 12.09.2010, 12:20
@LonoMisa

Und das Alter der Person und die Gebrechlichkeit können natürlich auch eine Rolle spielen

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again 13.09.2010, 09:09
@LonoMisa

Vielen Dank! Der letzte Hinweis ist sehr nützlich für uns, da meine Mutter in der Tat schwerbhindert ist.

Danke also!

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Was ist denn "zumutbar", wer legt das fest? Ich würde von weitem sagen, dass es das nicht ist.

Aber braucht man dafür einen Konsens?

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