Welche Ratschläge würdet ihr mir für diese Situation geben bzw. was würdet ihr in dieser Situation genau machen?

4 Antworten

Hallo,

vielleicht hilft hiervon etwas:

  • der Lehrer bewertet die sonstige Mitarbeit: mit dem Lehrer sprechen, was für ihn alles dazugehört. Ggf. auch für Referate melden. Dann ist man der "Experte" auf diesem Gebiet (ggf. abgesehen vom Lehrer). Bei Nachfragen hat man einen Wissensvorsprung.
  • eine Strichliste anfangen, wie oft man sich in jeder Stunde gemeldet hat (das Drankommen kann man ja nicht beeinflussen) und die Ziele allmählich steigern. Ggf. auch den Lehrer bei Gelegenheit fragen, ob ihm diese Steigerungen aufgefallen sind.
  • Wenn es nur darum geht, die Hausaufgaben vorzulesen, ist das einfacher, als sich sonst im Unterricht zu melden.
  • Gibt es andere im Kurs mit ähnlichen Problemen? Ggf. einen kleinen Strichlisten-Wettbewerb beginnen!
  • Was ist in den Fächern, in denen die eigene mündliche Beteiligung gut ist, anders als im Deutschunterricht? Vielleicht kann man etwas davon auf den Deutsch-LK übertragen!

Übrigens: Der Eintritt ins Berufsleben später beginnt immer mit Vorstellungsgesprächen!

Viel Erfolg!

Gruß

RHW

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich finden deine Antwort sehr nützlich und durchdacht! Vielen Dank!

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Hey,

ich habe/hatte das selbe Problem und deshalb auch ein paar Tricks:

  • In der ersten Woche schreibt man sich in jedem Fach auf, wie oft man sich gemeldet hat. Dann meldet man sich jede Woche ein Mal mehr, bis man sein „Ziel“ erreicht hat.
  • In meiner Schule haben wir Lernpläne, auf denen wir in den meisten Fächern sehen können, was wir in einer Stunde machen. Ich schaue mir dann vorher einfach ein Video zu dem Thema an und mache mir ggf. Notizen. Im Unterricht weiß ich dann, dass meine Antwort richtig ist. Das nimmt vielleicht ein bisschen die Angst.
  • Versuche dich bei schwereren Fragen zu melden und qualitativ hochwertige Antworten zu geben. Also Antworten die neue Ideen einbringen oder den Unterricht generell vorantreiben. Viele Lehrer stellen Qualität vor Quantität.
  • Versuche eher schon geschriebene Texte oder erledigte Aufgaben vorzutragen. Das ist einfacher, als frei zu reden.
  • Ich hatte mit einem Lehrer mal eine Vereinbarung, dass er mich einfach drannimmt. Es hilft, wenn man quasi keine Wahl hat. So habe ich mich in einem Quartal um 2 Noten verbessert.
  • Achte darauf zumindest im schriftlichen um Einser Bereich zu sein. Das gleicht Ausrutscher im mündlichen manchmal aus und zeigt dem Lehrer, dass du es verstanden hast.

Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

LG Hermione773

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Versuche es nicht als Schwierigkeit bzw. Problem wahrzunehmen, sondern als Chance dich weiterzuentwickeln und die Angst abzubauen. Die Einstellung macht da schon ganz viel.

Wie hast du es denn bis jetzt gemacht? Die Note setzt sich doch immer aus mündlicher und schriftlicher Leistung zusammen.

Rechtschreibung kannst du zu Hause üben.

Erzähle deinem Lehrer von deinen Schwierigkeiten und streng dich an.

Nur schriftliches Leben gibt es leider nicht. Meine Erfahrung ist, dass man das freie Reden üben kann und dann es leichter geht und man mehr Zutrauen zu sich hat.

Wenn es dir in nicht allen Fächern schwer fällt, weißt du ja, dass du es kannst. Das hilft bestimmt beim sich Überwinden.

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