Welche Rasse als eigenes Pferd?

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14 Antworten

Das kann man so nicht sagen, denn wir kennen deine Vorlieben ja nicht. Du müsstest für dich mal eine Liste machen, was du von einem Pferd erwartest, bzw. gerne hättest und was nicht sein sollte.

"Pferd" rangiert von Kaltblut bis Vollblut. Von Minishetty bis Shirehorse. Du müsstest schon selbst schauen, wozu du dich am meisten hingezogen fühlst und was du mit dem Pferd machen willst.

Als mein Vollblutaraber mit 28 eingeschläfert werden musste, überlegte ich auch lange, was für ein Pferd es nach ihm sein sollte. Klar, eigentlich ein Vollblutaraber, aber ich fühlte mich etwas aus dem Alter raus für diese lebhafte Rasse. Also überlegte ich:

Isländer.... kam nicht in Frage, da ich keine Gangpferde reiten kann und auch keinen RL dafür kenne.

PRE, Lusitano... die waren zuviel Pferd für mich und damals viel zu teuer.

Warmblut kam nicht in Frage. Diese Rasse langweilt mich zu Tode.

Quarter, Paint: ich mag die Rasse nicht und will nicht westernreiten.

Traber, englisches Vollblut, Endmaßpony... da konnte ich mir ja gleich einen Araber kaufen.

Haflinger, Norweger, Welsh Cob, ... och neeee.

es wurde dann doch wieder ein Vollblutaraber. Mit meiner Stute bin ich glücklich.

Du musst also nachdenken. Und erst dann, wenn ich nachgedacht hätte, würde ich mich in den diversen Foren, oder Zeitungen umgucken. Es bringt dir nichts, wenn du kräftige Pferde liebst, dir Araber oder Achal Tekkiner anzugucken.

Und ich halte nicht viel davon, loszuziehen, um sich einen Tinker anzugucken, um dann mit einem Vollblüter nach Hause zu kommen. Das mag ja vielleicht Liebe auf den ersten Blick sein. Spätestens, wenn der Blüter dann angaloppiert und anders galoppiert als der Tinker, ist es mit der ersten Liebe dann vorbei.

Pferdekauf sollte nicht spontan nach Liebe auf den ersten Blick erfolgen, sondern nach reiflichem Nachdenken, was man denn nun will. Da will jemand vielleicht auf Turniere gehen und verknallt sich in einen Tinker. (nichts gegen Tinker). Wie lange wird diese Liebe wohl anhalten, wenn man das nicht machen kann, was man eigentlich aber doch so gerne getan hätte. Jahre, Jahrzehnte?

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In deinem Fall sucht man nicht nach einer bestimmten Rasse.

Ich gebe dir mal ein paar Kriterien, die du bei Ehorses eingeben solltest.

Alter des Pferdes (schätze so ab 10?)

Ausbildungsstand (lamm fromm)

Größe (..........cm) wenn du eine bestimmte vorliebe hast.

Preis (euren Höchstpreis eingeben)

Umgebung (50 - 100 km um euren Wohnort) weiter weg würde ich nicht suchen, da man mehrmals vor dem Kauf hin sollte.

Dann sollte Ehorses schon etliche möglichen Pferde ausspucken.

Die Klassiker sind: Fjordpferd, Haflinger, Welsh Pony, alle mittelgroßen Mixe.

Lass bitte die ganzen Spezialrassen bei Seite, die sind teurer und meist auch schwieriger. Besonders die PRE fügen sich selten gut in eine Herde ein.

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Kommentar von Dahika
18.06.2016, 16:27

der Preis für die PREs ist verfallen. DAs kommt davon, dass viele Leute spanische Pferde "retten" und dann hier für vergleichsweise wenig Geld verticken. Oftmals sind diese Pferde allerdings krank!

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Also wenn ich mir mal ein Pferd kaufen kann, dann wird es wahrscheinlich ein Isländer. Oder was in dieser Größenordnung. Denn ich hab Probleme mit dem Knie. Deswegen wäre ein großes Pferd nichts mehr für mich. Auf dem Platz oder in der Halle könnte ich zwar eine Aufstiegshilfe nutzen, aber unterwegs im Gelände??? Dann müsste mein Pferd auch nichts besonderes können. Ich hab keinerlei Turnierambitionen. Allerdings sollte es gut geritten sein. Vom Charakter her müsste es eher ein Anfängerpferd sein, ein Verlasspferd. Ich würde in der Halle (und auf dem Platz) dressurmäßig reiten und natürlich Bodenarbeit machen. Ansonsten Ausritte. Meine Tochter sollte auch mit dem Pferd klarkommen. Sie ist 10 und "reitet" seit über 5 Jahren. Meine Reitpause dauert momentan schon ewig, und so mutig wie früher bin ich auch nicht mehr. Ich wüsste 2 Plätze, wo ich bezüglich einer Einstellung nachfragen würde. Und wo ich und meine Tochter dann auch (wieder/weiterhin) Unterricht bekämen. Natürlich würde ich vorher auch wieder mit Unterricht anfangen. Aber ich denke, dass sich meine Vorstellungen nicht besonders ändern werden. Falls ja, würde ich entsprechende Anpassungen vornehmen. Ich fände Rappwindfarbe total toll. Also bekomme ich dann vermutlich eins in einer anderen Farbe.

Ich würde so gerne Unterricht nach der "School of Légèreté" mit dem Pferd nehmen. Dafür ist die Rasse egal, weil dann das Pferd im Mittelpunkt steht. Es fördern und fördern, aber nicht überfordern ist mir wichtig. (Und das ich mehr lernen muss, ist mir sowieso klar) Und wenn du etwas möchtest, was eine bestimmte Rasse einfach nicht kann, dann ist es blöd, sich in genau so ein Pferd zu verlieben. Irgendwann ist deine Sehnsucht danach zu groß. Und dann? Zweites Pferd? Oder wirst du nicht eher dein erstes dafür verkaufen? Das muss nicht sein.

Du solltest dir also genau überlegen, was du willst. Also was dein Pferd können soll bzw nicht. Und was du mit ihm machen möchtest. Was ist dir besonders wichtig, und was nicht? Dann kannst du nach passenden Rassen suchen. Dann erst nach passenden Pferden. Verlieben ist schön und gut. Aber was, wenn du dann ein Pferd hast, mit dem du nicht parat kommst - oder schlimmer noch, vor dem du ANGST hast...
Die Eigenschaften und das Charakter sind wichtig, und dass ihr zusammen passt. Stute, Wallach oder Hengst ist dann genauso zweitrangig. Hast du schon einen Platz gefunden? Es kann dann nämlich schnell gehen.

Ich drücke dir die Daumen.

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Na ja, nur aufgrund einer Anzeige "kann" man sich eigentlich nicht in ein Pferd verlieben bzw. ist das ein schlechter Ratgeber.

Du hast in der Anzeige nur Fotos und den Verkaufstext des Verkäufers - die Realität kann aber ganz anders aussehen. Die im Text angegebenen Eigenschaften können sehr positiv formuliert sein oder du merkst beim Probereiten, dass dir das Pferd nicht besonders liegt.....

Ich würde beim Pferdekauf zumindest mal ein paar "Eckdaten" festlegen - Größe, Wallach oder Stute, was will ich mit dem Pferd machen. Dann kann ja mal bei den geläufigen Verkaufsportalen schauen, was so in dieses "Beutschema" passen würde. Wichtiger als die Rasse ist die Ausbildung.

Kauft man ein Pferd nur aufgrund von "Verliebtheit" in dieses Pferd, sollte man damit rechnen, dass der Kauf teuer wird.

Ich hab bis jetzt noch niemanden erlebt (mich eingeschlossen), die in ein Pferd, das aufgrund des Preises oder "weil es so lieb guckt" billig davongekommen wäre. Fehlende Ausbildung, Korrektur"ausbildung" bei "Fehlverhalten" sind häufige Kostenfaktoren, die du dann direkt nach dem Kauf noch mit in deine Unterhaltskosten mit einberechnen darfst. Ob dein Vater das dann so willig trägt, bleibt mal dahingestellt....

Lass dich doch von deinem RL beraten, was er dir als Pferd empfehlen würde.

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Wenn Die ein PRE gefällt, dann schau dich doch einfach weiter nach spanischen Pferden um.

Ist halt auch eine Kostenfrage. 

Ich habe  schon mehrfach gesehen , dass es im Osten Deutschlands Züchter gibt, die auch Reiturlaub anbieten. War allerdings noch  nicht selber dort.

Da könntest du dich bestimmt in aller Ruhe umsehen, ausprobieren und meist, da solche Leute mit Herzblut  züchten, auch später weiter Hilfe bekommen, wenn mal was ist mit dem Pferd.

Oft ist es am besten, man geht mal da und dort reiten, und wenn einem ein Pferd " passt" nimmt man es mit.

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Kommentar von friesennarr
18.06.2016, 16:05

Ein Betrieb der Reiterferien anbietet um seine Pferde loszuwerden züchtet selten mit Herzblut.

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die "rasse" wäre in dem fall "freizeitpferd".

es ist gut, dass der p.r.e. schon verkauft war. sich in ein pferd "verlieben" ist ein ganz schlechter ratgeber für die auswahl des richtigen pferdes. liebe macht blind und man hängt plötzlich auf einem pferd, das man vorher überhaupt nicht "gesehen" hat, weil man nur auf die optik geschaut hat.

ich mag am liebsten die "und was ist mit dem da" pferde, die beim händler oder in einem reitstall stehen und die der händler einem gar nicht zeigen möchte. meist sind diese pferde erst kurze zeit dort - und man sieht sehr gut, wie sie sich in stresssituationen verhalten und zu händeln sind und wie sie mit neuem klar kommen. nervöse, ängstliche und charakterlich komplizierte pferde erkennst du auf diese weise sehr schnell. wenn ein solches pferd aber gelassen und interessiert ist und ausgeglichen wirkt, dann hast du ein pferd, bei dem schon mal das wichtigste stimmt. und da das erste pferd ein verlasspferd sein sollte, sollte dein reitlehrer zusammen mit deinem vater genau nach einem solchen pferd suchen.

ich würde dich wahrscheinlich als "entscheidender" erst mit zu einem möglichen pferd nehmen, wenn der kauf schon so gut wie beschlossen ist und sonst nur noch die ankaufsuntersuchung ansteht.

das hilft aller wahrscheinlichkeit eine falsche kaufentscheidung - und tränen bei dir zu vermeiden.

also - ich empfehlen unbedingt ein und-was-ist-mit-dem-da-pferd.

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Kommentar von ponyfliege
18.06.2016, 15:24

ach ja...

würde ICH nach einem pferd suchen - ich würde mir einen seriösen handelsstall suchen und hin und wieder hinfahren, um zu schauen, was an pferden da ist. bei einem seriösen händler kann man auch unangemeldet aufschlagen.

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Es kommt nicht auf die Rasse an. Selbst wenn die Rasse einen Ruf hat,der verspricht das sie ruhig sind,kann es sein das ein Pferd genau das Gegenteil ist! Schau dir das Pferd doch so an. Selbst wenn es ein Englisches Vollblut ist,kann es ruhig sein. Auf die Rasse kommt es eher weniger an.

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Bei einem Freizeitpferd ist es doch ziemlich Wurst was man nimmt. Da musst du schon selbst wissen welche Rasse mit welchen Eigenschaften du möchtest. Wenn du viel ins Gelände gehst vielleicht was mittelgroßes. Pinto, Araber, Araber Pinto, Quater, Paint, Hafi, kleineres WB, Shagya Araber, Appi ..... von den Importierten Spaniern rate ich ab.. die sind häufig total zerstört. Weil sie da drüben mit ziemlich viel Gewalt gearbeitet werden..

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Wenn du Freizeitliche Aktivitäten mit ihm/ihr machen willst, auch Bodenarbeit usw würde ich dir diese rassen empfehlen:
-Shetty, sind zwar klein, manchmal stur, aber sehr lernwillig, kutsche fahren ist auch witzig mit Ihnen.
-Haflinger, ist nicht jedermanns Pferd, hat seinen eigenen Kopf, aber auch sehr lernwillig, für zirkuslektionen sehr zu empfehlen.
-Andalusier, sehr hübsche Pferde, oft teuer, zirkuslektionen und dressurlektionen mit einem Andalusier sind immer Hingucker;)
-Araber, auch sehr edle Pferde, auch oft teuer, auch lernwillig, man sagt: wenn ein araber dir vertraut, folgt er dir bis ans Ende:)
-Friese, echte Hingucker, teuer, nicht geeignet um viel zu springen, aber zirkuslektionen sehen auch immer sehr toll aus

Oder einfach durchschauen, vielleicht gefällt dir ja eine andere rasse.:)
Zum ausreiten und so sind natürlich alle geeignet;)
Ich hoffe, ich konnte dir helfen:)

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Kommentar von MrssX
19.06.2016, 18:17

Also ob ein Pferd teuer oder nicht teuer ist kann man nicht von der Tasse abhängig machen. Da spielen ganz andere Faktoren wie Alter, Ausbildung und Eignung eine Rolle

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Kommentar von marierieger
19.06.2016, 18:40

Die Rasse hat sehr viel damit zu tun ob es teuer ist oder weniger:)

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Haflinger ist ein sehr gutes Freizeitpferd und auch gut geeignet für bodenarbeit außerdem ist er vielfältig einsetzbar

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Leg dich auf keine Rasse fest. Nein. Außer es gibt eine, die du aus Gründen nicht halten KANNST/DARFST.

Sonst: schau dich im Internet einfach um. Meine Freundin wollte nie einen Großen. Was hat sie? Einen großen Wallach. Es war Liebe auf den ersten Blick :)

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Kommentar von Dahika
18.06.2016, 12:49

Ich würde mich immer auf eine Rasse festlegen. Was bringt es mir, mir ein Warmblut anzugucken, wenn ich einen Haflinger will? Ich kenne einige Leute, die völlig rasseoffen waren, als sie auf Pferdesuche gingen. Die haben immer sehr lange gesucht, weil halt jedes Pferd irgendwie in Frage kam.
Ich dagegen, die genau wusste, was ich wollte - Vollblutaraber oder nix - habe genau drei Wochen gebraucht. Ich habe nicht meine Zeit vertan, mir auch noch Warmblüter oder Freiberger anzugucken. Ich habe mir genau vier Vollblutaraber angeschaut. Einer davon war es dann.

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Kommentar von Dahika
18.06.2016, 12:55

ja, wie eine Freundin von mir. Mäßige Reiterin. Sehr mäßige Reiterin. Verliebte sich in einen verrittenen Warmblüter, weil er genauso guckte, wie ihr altes, totes Pferd. Sie hatte allerdings vergessen, dass ihr altes totes Pferd beim Kauf bereits fertig ausgebildet war. Und kreuzebrav.

ihr neues Pferd, das so lieb gucken konnte, schmeißt sie gerne ab, lässt sich nicht führen, nicht longieren, rennt sie auf dem Paddock über den Haufen  und sie heult sich die Augen aus dem Kopf. Aber er guckte ja so lieb. Wie ihr altes Pferd.

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Kommentar von netflixanddyl
18.06.2016, 13:23

@Dahika Macht das nicht jeder wie er will? Die Fragestellerin hat immerhin keinerlei Vorgaben gemacht.Und wie gesagt, es gibt immer Rassen die man auf keinen Fall will, die fallen dann direkt raus. Meine Freundin hat gerade mal ein paar Tage gesucht.

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Das sind Charaktereigenschaften die jedes Pferd haben kann

Schau dir mehrere pferde an leg dich nicht auf eine Rasse fest

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Suche dir dein Pferd nicht nach der Rasse aus.
Bzw. versteife dich nicht auf eine Rasse.
Wenn du dich in ein Pferd verliebst bist du verliebt. Und das dein Leben lang.
Suche einfach nach Eigenschaften mit denen du was anfangen kannst.

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Kommentar von ponyfliege
18.06.2016, 12:45

liebe ist beim pferdekauf ein ganz schlechter ratgeber. nicht selten entpuppt sich der "goldschatz" als unlösbares problem im täglichen handling - und führt letzlich zu verzweiflungstaten.

das ist, als wenn man beim hausbau nicht warten kann, bis alles fertig ist, sondern direkt in den rohbau einzieht.

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Kommentar von Nutzer1000
18.06.2016, 12:48

Wenn du meinst ;-)

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Kommentar von Nutzer1000
18.06.2016, 15:42

Man kann aber auch penibel sein :D
Halleluja
Verliebtheit und Sympathie habe bei mir ziemlich die gleiche Bedeutung

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Kommentar von Mayaaa2002
19.06.2016, 13:36

Also richtung Welsh Cob Pony ;D

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