Welche psychische Erkrankung liegt vor?

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10 Antworten

Ich würde sagen sie ist Alkoholabhängig. Das deckt sich damit, dass sie morgens okay ist und Abends eben so 'komisch', dazwischen liegt der Alkohol (der eben auch nicht von der Hand zu weisen ist) Auch die Sache mit dem Weinen, den Vorwürfen etc. ist relativ typisch Alkoholiker bzw. Betrunkener, genauso dass sie nicht auf eure Argumente eingeht (fraglich, ob sie die überhaupt noch verstehen kann, wenn dem nicht so ist, dann bringt es nichts da zu diskutieren)

Was sich machen ließe: Das ist schwierig. Es gibt Hilfe von Außerhalb, zB durch Lehrer (oder ihre Freunde z.B, falls sie welche hat) oder Beratungsstellen für Angehörige, bei denen du dich informieren kannst. Für ihre Egozentrik und ihr Alkoholproblem kann sowas wie eine Midlifecrisis, ein einschneidendes Erlebnis oder eine leichte Depression in Frage kommen, dafür kenne ich sie aber zu wenig.

Alles Liebe

Bevi

Sie ist Alkoholikerin und müsste dringend über ihre Bücher gehen. Das eine geht mit dem anderen einher.

Das Wichtigste wäre vorerst einmal einen Entzug zu machen und sich ihren Problemen zu stellen.

Wenn sie sich nicht bereit erklärt, dann kannst du dir selber Hilfe bei den anonymen Alkoholikern holen. Denn du bist als Sozius dieser Krankheit auch betroffen und kannst dich mit anderen Betroffenen austauschen, 

Wie sie damit umgegangen sind oder was ihnen die Augen öffnete, damit sie sich zum Entzug entschieden.

Den psychischen Aspekt muss später wirklich von einer Fachperson abgeklärt werden. Eigen- oder gar Ferndiagnosen sind sehr schlecht, man Schubladisiert dann eher etwas, als dass man dem auslösenden Kern auf den Grund geht.

Du selber formulierst das Ganze sehr abgeklärt und hast dir bestimmt schon viele Gedanken gemacht. Das finde ich grossartig von dir. 

Hallo Leute, meine Mutter ist psychisch krank, das ist zwar nicht
ärztlich bestätigt (da sie sich gegen einen Besuch wehrt) aber liegt
ziemlich klar auf der Hand.

Es ist egal was auf der Hand liegt. Es liegt ebenso auf der Hand das sie sich nicht behandeln lassen möchte, das sie eine erwachsene Frau ist und das ihre eigene Verantwortung ist. Du hast auch recht: du kannst sie nicht "einweisen". Egal wer das macht würde sie immer ein Erstgespräch mit einem Facharzt haben der entscheidet ob sie bleiben muss oder darf oder gar nicht aufgenommen wird. Diese Optionen stellen sich aber nicht da sie eine Therapie wohl verweigert. Ein Alkoholproblem ist offensichtlich das aber wiederum wird symptomatisch auftreten für etwas was hier keiner beurteilen kann.

Hallo Todesstern11,

du schreibst:
Man sollte ihr Alkoholverhalten noch erwähnen: er ist täglich, beginnt
mittags und beinhaltet ca. 1-2 Flaschen Sekt/Wein dazu noch eine Menge
harter Alkohol (1 Flasche Wodka hält 1 Woche)...

Mir scheint, das ist es. Helfen kann man nur, wenn man ganz klar macht, dass man das nicht duldet.

das wird sie kaum davon abhalten!

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Hier liegt auf jeden Fall eine Suchterkrankung vor,
das Interaktionsschema welches du beschreibst scheint auf Projektion und Spaltung zu beruhen.

Das "sich in Rage bringen" also, hineinsteigern und halten eines unangemessen starken emotionalen Levels, zusammen mit der klar ersichtlichen Tendenz zur Selbstzerstörung + die "paranoiden" Tendenzen ergeben für mich das Bild einer Persönlichkeit die im Borderlinespektrum liegt.

Das ist allerdings bloß eine Mutmaßung,
für mehr reicht deine Beschreibung auch nicht.

Es wird Zeit dass ihr sie in Behandlung gebt,
oder ihr zumindest Konsequenzen aufzeigt,
die vornehmlich eurem Selbstschutz dienen.

Es hilft dem Betroffenen nämlich nicht wenn man sein inadäquates Verhalten mit Nachgiebigkeit und Verständnis belohnt, harte Kante ist angesagt -
das gibt auch Stabilität. Für alle Parteien.

für mich ist es das Verhalten einer Alkoholikerin!

Wende dich mal an die AA, oder eine Beratungsstelle, da gibt es auch Gruppen für Angehörige.

Ich unterstütze diesen Vorschlag aus Kenntnis zahlreicher ähnlich gelagerter Situationen!

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Ich würde vermuten, dass es am Alkohol liegt, wie lange trinkt sie schon so viel?

Sie trinkt von Zeit immer mehr. Jedoch war all das noch im Rahmen als sich ihr Verhalten änderte. 

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Du selber kannst nichts tun, das muss von ihr kommen.

Distanziere Dich so gut es geht von ihr und lasse nur den Kontakt zu, der Dir gut tut.

Wenn sie immer schon so war, wäre eine Persönlichkeitsstörung (histrionisch) möglich. Sonst gibt es auch die bipolare Erkrankung.

Das habe ich vergessen zu erwähnen, angefangen hat das ganze vor 5-6 Jahren. Davor war sie eine "Vorzeigemutter"  ;) 

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Was sind das für laienhafte Diagnosen! Lass es!
Hier ist auf jeden Fall mal ein Alkoholproblem im Spiel und bevor das nicht abgeklärt ist, erübrigen sich solche Mutmaßungen.

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