Welche psychichischen Krankheiten haben diese Symptome?

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11 Antworten

Es handelt es sich anhand Deiner Beschreibungen hier um solche typischen Krankheitssymptome einer aufkommenden bzw. bestehenden Depression und damit eng zusammenhängende psychosomatische Störungen, welche sich u.a. auch in solchen körperlichen Krankheitssymptomen (Körper = Soma) bemerkbar machen können wie z.B. von Dir erwähnten Migräne, aber auch z.B. Bauchschmerzen, Tinnitus, Rückenschmerzen, Herzrasen etc. etc. etc.

Die anderen erwähnten Symptome von Dir sind typische Anzeichen, welche eine depressive Verstimmung oder chronische bzw. wiederkehrende Depression also solche erkennen lassen.

Auch scheinbar relativ "normale" körperlich auftretende Krankheitssymptome wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion können psychische Krankheiten negativ mit beeinflussen.

Den genauen Schweregrad UND damit IMMER zusammenhängend die seelisch bedingten Ursachen gilt es fachärztlich und/oder sinnvollerweise psychotherapeutisch im Detail ganz genau in vertraulichen, ungezwungenen, persönlichen Gesprächen zu ergründen. 

Ich erlaube mir, mich selbst hierzu als einen diesbezüglich sehr erfahrenen, langjährig wiederkehrend betroffenen Menschen mittleren Alters zu nennen      (6 stationäre Klinikaufenthalte und etwa genauso viele ambulante Psychotherapien).

Im ggfs. akuten Fall bei Dir selbst (oder ein Bekannter ?) solltest Du dich vertrauensvoll an Deinen Hausarzt wenden, welcher Dich ggfs. notwendigerweise weiter zu einem Facharzt/Psychiater oder Psychotherapeut Dir helfend überweisen kann. 

Vertraue vor allem immer Deinem inneren gefühlsmäßigem SELBST und lasse dabei wirklich ALLES (!) raus, was Dir belastend auf der SEELE liegt !  

Nur so kann Dir schnellstens, effektiv und nachhaltig geholfen werden.

Alles Gute Dir !


Noch eine Anmerkung am Rande:

Es gilt zu bedenken, dass nicht jede evtl. auch fragwürdige Antwort eines evtl. noch unerfahrenen Laien Dir hier dazu auch wirklich weiterhelfen kann.         (Einige möchten sich in diesem Forum eher nur wichtig machen und/oder nur Punkte sammeln anhand von meist nur kurzen unbedeutenden Antworten).





Ich würde sagen höchste Zeit zum Arzt zu gehen und sich in psychologische Behandlung zu geben.

Bevor es zu spät ist! Bei Suizidgedanken sollten eigentlich alle Alarmglocken läuten.

Und NEIN, diese Symptome können keine körperliche Ursache haben sondern schliessen auf eine Psychische Krankheit hin. Und die gehört behandelt.

Also, geh morgen zum Arzt, schildere ihm die Symptome.

Es ist keine Schande wenn man psychisch angeschlagen ist und Hilfe benötigt. Es zeigt eher von Stärke, wenn man dies selber früh erkennt und sich Hilfe holt. Ansonsten kann ein sehr langer Weg bis zur endgültigen genesung folgen....

Sicherlich gibt es verschiedenste Störungsbilder, zu denen die aufgezählten Symptome passen könnten - allerdings geht die Aussagekraft dessen gen Null.

Eine Diagnose zu stellen oder auch nur annähend einen handfesten Verdacht nennen zu können, bedarf immer einer Diagnosik und diese fußt auf weitaus mehr, als des schlichten Abgleichs von Symptomen. Zuerst müssen die einzelnen Symptome überprüft werden und es muss auch geschaut werden, in welchen Zusammenhängen diese stehen. So können "schnelle Reizbarkeit", "Müdigkeit", "Konzentration ist schwach" und "Migräne[ähnliche Symptome]" auch schlicht das Ergebnis einer durchzechten Nacht sein - nur um ein einfach Beispiel zu nennen. Im Zusammenhang mit einer psychischen Störung würden diese dann allerdings nicht stehen.

Ich hoffe damit verdeutlichen zu können, wo die Hürden bei einer Diagnosik bereits beginnen.

Dementsprechend gilt der Grundsatz:

Von Selbstdiagnosen ist stets abzusehen. 

Im Fokus sollte stehen, dass es dir aktuell nicht gut geht und du dich nicht wohl fühlst. Dafür gibt es Gründe, eventuell kannst du diese sogar klar benennen. Das ist der Dreh- und Angelpunkt. Wenn es dir psychisch nicht gut geht und du nicht mehr weißt, wie du dagegen agieren kannst, dann ist es vorerst irrelevant, wie man dies nun nennen könnte.

Sollte dem so sein, dann ist es wichtig, dass du dir entsprechende Unterstützung suchst. Zum einen kann dort eine professionelle Diagnose, im Rahmen eine Diagnostik, gestellt werden und weiterhin kannst du auch direkt, ohne dort allein durch zu müssen, etwas dagegen tun. Gerade bei dem Wort Therapie ergeben sich oft Fragen, wenn du möchtest, kannst du gerne einmal dieses PDF lesen - es beinhaltet ein FAQ (dt. "Häufig gestellte Fragen") rund um das Thema Therapie:

https://www.ptk-bayern.de/ptk/web.nsf/gfx/D4B39DD1F62D6450C125770D002B3D83/$file/FAQ-Psychotherapie.pdf (Sollte ein automatischer Download beginnen, ist dies nur das PDF Dokument. Keine Sorge.)

Gerade bei deiner Aufzählung denke ich, dass eine Beschäftigung mit dem Thema Therapie alles aber nicht fehl am Platz ist. Sollte dir diese Gedanke zusagen, dann findest du hier eine Suchmaschine, die dir Therapeuten in deiner Umgebung anzeigt - direkt mit Rufnummern et cetera:

https://www.therapie.de/psyche/info/

Wenn du etwas verändern möchtest, dann nutze diese Möglichkeit. Eine selbst gestellte Diagnose kann einen auf eine völlig falsche Fährte führen und richtet im Zweifel mehr Schaden an, als das es nützt. Es soll nicht dein Schaden sein, sich einmal mit dem Thema zu beschäftigen. Bei Fragen oder Anmerkungen kannst du natürlich gerne einen Kommentar oder auch privat an mich schreiben via Freundschaftsanfrage.

Ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg und hoffe, dass du die entsprechende Unterstützung für dich findest.

Liebe Grüße.

Früher hätte man dazu Schwermut gesagt . 

Vermutlich würde man heute Depression dazu sagen, weil ja alles und jedes das ist .

Interessant😶

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...Depression... o.k., aber Dein   "...alles und jedes das ist"  ???

Wie soll das hier weiterhelfen ?  Das führt nur zu Verunsicherung !

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@AllesLiebe12

Finde ich nicht  - denn diagnostizieren kannst (eigentlich) weder Du noch ich . nun ja, hast ja eh schon die - "hilfreichste Antwort"

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@Huflattich

Langjährige Erfahrung am eigenen KÖRPER und der SEELE kann man oftmals durchaus ÜBER die fragwürdigen Diagnosen solcher - vor allem jüngeren - "Fachärzte" stellen. So von mir langjährig erlebt!

Solche angeblichen "Fachkräfte" - welche im Prinzip meist nur rein theoretisch kundig sind - halten sich krampfhaft gerne an ihrer begrenzten Schulmedizin oder z.B. auch an der üblen "Kognitiven Verhaltenstherapie" fest, welche das verstandesmäßige EGO-Verhalten des Menschen ÜBER (!) die Bedürfnisse der SEELE stellt, welche es doch eigentlich URSÄCHLICH bei den psychischen Erkrankungen zu heilen gilt !  DAS sollte oberster Grundsatz sein !

Stattdessen bekämpft man lieber SYMPTOME der Erkrankung mit jede Menge Medikamenten, nur damit der psychisch kranke Mensch in der Gesellschaft / Beruf irgendwie halbwegs wieder "funktioniert" !

Schau Dir nur mal die rapide steigenden Zahlen psychisch kranker Menschen an !

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Depression burnout irgendwas in der richtung, das ist auch das erste was dir jeder Hausarzt erstmal auf deinen überweisungsschein in eine SPezifischere behandlung schreiben würde, nicht das sich hier jetzt einige leute aufregen das ich direkt einfach mal so eine Diagnose stellen würde :^) 

Je nachdem zu welchen arzt du gehst wirst du direkt erstmal schön Antidepressiva verschrieben bekommen vielleicht auch erst beim 2. Arzt und dann darfste dich auf paar wartelisten von Psychologen einschreiben lassen und warten...

Kann eine klassische Depression sein.

Mal eine Frage dazu: was bringt es dir, zu wissen, welchen Namen die Krankheit hat?? Fakt ist, daß das schon ziemlich viele Hinweise sind, die auf eine ungesunde Psyche hindeuten. Wenn es dir psychisch nicht gut geht, und Du was ändern möchtest, dann solltest Du dir Jemanden suchen, der sich damit auskennt und mit dir an deinem Problem arbeiten kann. Jemandem, dem Du vertrauen kannst, und von dem Du glaubst, dass er dir auch wirklich helfen kann. Ich weiß, dass das nicht immer einfach ist. Aber ein besseres Allgemeinbefinden und dadurch ein schöneres Leben sollten das durchaus Wert sein. Wenn Du möchtest, kannst Du mich auch gerne privat anschreiben, ich habe in dem Bereich einige Erfahrungen gemacht.

Hochsensibilität ist übrigens kein Anzeichen einer kranken Psyche, hochsensibel wird man geboren ( - es sollen laut Statistik sogar 10% aller Menschen sein) und es hat wie alles seine Vor- und Nachteile.

Du scheinst mir unter Depressionen zu leiden, wie sehr viele andere Menschen auch. Suche Dir Hilfe bei einem Psychiater oder einem Psychologen. Liebe Grüße, Mimi

Gibt es auch andere Erkrankungen, die diese Symptome beeinhalten?😊

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@Meidaelin

Da eine Depression nie allein auftritt sondern immer eine Kompensationsseite hat (z.B. in Traumwelten fliehen) ist hier auch eine paranoide Störung ("Das Gefühl, dass jeder gegen einem ist, obwohl es nicht so ist") zu erkennen.

Ich möchte mich hier der ausgesprochenen Empfehlung zum Psychiater bzw. Psychologen zu gehen, nachdrücklich anschließen.

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Dazu kann man ganauso gut alle Erkrankungen aus dem ICD-10 hier rein kopieren.

Nur die, die am besten dazu passen.😶

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@Meidaelin

Ja! Das passt zu Depressionen, Menschen mit Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen Entwicklungsstörungen, Suchterkrankungen etc. In all diesen Erkrankungen werden sich diese Symptome in mehr oder weniger starker Ausprägung wiederfinden.

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So auf Anhieb hätte ich gedacht " Pubertät ". Wie alt bist du?

Pubertät.

Weil ich das ja schon als Kind hatte und nun 18 Jahre alt bin. Suizidgedanken kamen mit 10 und das sie 8 Jahre lang anhalten kann nicht an der Pubertät liegen. Meine Gedanken die plötzlich ohne Grund krank und unheimlich bzw sehr negativ werden, kann auch nicht so lange ahalten bzw sollte es nicht.

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@Meidaelin

Du solltest dich wirklich einem Psychologen anvertrauen. Mit Suizid Gedanken (Wünschen) hat man kein Spaß am Leben und schleppt sich mehr schlecht als recht von Tag zu Tag. das solltest du ändern. Vertrau dich einem Seelsorger (Psychologen) an.

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na, wrnn schon 8 Jahre andauernd, dann ist es wirklich höchste Zeit für eine psychologische Behandlung...

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