Welche politische Einstellung habt ihr?

Das Ergebnis basiert auf 66 Abstimmungen

Mitte Links 29%
Links 26%
Mitte Rechts 21%
Mitte 14%
Rechts 11%

24 Antworten

Mitte Rechts

Realpolitisch gehe ich derzeit eigentlich mit allem von Mitte-Links bis mäßig rechts konform.

Idealistisch (bzw. höchstes realistisch machbares Ziel) wäre mäßig rechts bis rechts.

Ich beziehe mich lediglich auf die klassischen Einteilungen nach rechts/links. Also die 4 Kriterien '(Un-)gleichheit des Menschen als Axiom', 'Machtverteilung', 'Allokationsfrage' und 'Kollektivismus/Individualismus'.

Mitte Rechts

Bezeichne ich auch als eher konservativ. Ich bin aber nicht in jedem politischen Bereich dieser Einstellung, in der Familienpolitik zum Beispiel ist es im Jahre 2020 einfach nicht mehr zeitgemäß "klassisch konservativ" zu denken. Empfiehlt sich auch nicht :) Im sozialpolitischen Bereich bin ich ebenfalls weniger rechts eingestellt.

Mitte Rechts

Hi.

Nach soziologischer Def rechtsliberal: es gibt schlicht Unterschiede und die bedingen eine Hierarchie. Und die höhere Stellung gehört erarbeitet, nicht ererbt.

Ich glaube, die FDP (als Partei langfristig, nicht bezogen auf den aktuellen Machthaber) würde mich ganz gut repräsentieren, wenn die auch das tun würden, was sie labern.

Landläufig einfach konservativ.

Links

Mit Blick auf die Zukunft kann nur eine Linke Herangehensweise für Frieden und Wohlstand sorgen.

Irgendwann wird der Mensch fast komplett durch die Maschine ersetzt und da gibt es 2 Möglichkeiten:
Es bleibt wie es ist, die Unternehmen werden noch reicher und die Menschen noch ärmer, oder das System ändert wird "linksorientierter", führt ein BGE ein und sorgt dafür, dass die überschüssige Produktion durch die Maschinen gerecht an alle verteilt wird, ansonsten kommt es zu Aufständen und Krieg.

Jetzt können wir aber nicht radikal alles ändern, sonst zerstören wir unsere Wirtschaft und damit ist niemandem geholfen.
Man muss sich die Änderungen der Zukunft bewusst machen und jetzt schon die Wurzeln stärken.

Trotzdem sind gewisse Opfer notwendig, was viele Menschen nicht verstehen und dann eher in das Rechte abdriften.

Das ja nach 1945 auch wunderbar geklappt. Das Problem der Linken ist das sie immer das Geld ausgeben wollen das ihnen nicht gehört. Und die Grünen können das im übrigen auch sehr gut.

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@pLu3schba3R
Das Problem der Linken ist das sie immer das Geld ausgeben wollen das ihnen nicht gehört.

Das können fast alle Menschen super gut.

Auch "Konservative" machen das sehr gerne mit großen Händen. Beispielsweise für Abwrackprämie 2.0 (die zum Glück verhindert wurde) und wenn dann etwas für die Menschen ausgegeben werden soll, ist plötzlich nichts mehr da.

;-)

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@xubjan

Naja dafür werden Kaufanreize für Elektroautos geschaffen. Da werden Fahrzeuge in Rente geschickt deren Ressourcen verbraucht sind und nicht wiederkommen nur um neue zu verbrauchen. Ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Man hätte auch das Geld nehmen können und die Batterieforschung pushen können oder Wasserstoff weiterentwickeln. Aber wenn und hätte sind auf Toilette.

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@pLu3schba3R

Nach 1945 ist viel Mist passiert. Die Sowjets haben abgerüstet und viele Ressourcen und Maschinen haben gefehlt und so die Armut unterstützt.

Außerdem hat die Bundesrepublik den anderen EuropaStaaten verboten mit der DDR Handel zu treiben, sonst würde sie aus dem Handel aussteigen -> Das hat die Wirtschaft noch mehr geschadet.

Außerdem war die Parteiendiktatur auch ziemlicher Mist:D

Zeiten ändern sich und mir ist es egal, wer an die Macht kommt. Mir ist nur wichtig, dass nicht mehr so viel Wert auf Lobbyismus und Spendengelder gelegt wird und sich für das entscheidet, was wichtig und besser ist.

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@xubjan

Ich bin froh, dass wir uns alle darüber einig sind, dass wir mittlerweile nicht den freien Markt sondern die soziale Marktwirtschaft verfolgen ... und diese per se zur Ausgabe von zu vorigen Abgaben an den Staat führt - ganz unabhängig von der Ideologie. Lediglich die Quantität der Abgaben und Qualität der Ausgaben sind voneinander verschieden.

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@pLu3schba3R

Du kannst immer bei fast jeder Maßnahme auch negative Dinge finden.

Ansonsten ist niemand gezwungen, sich ein neues Auto zu kaufen. Auch kauft man sich nicht mal eben ein neues Auto, so wie man eine Unterhose kauft (zumindest die meisten Menschen nicht).

Es geht darum, wenn denn schon ein Neukauf ansteht, dass dann Elektroautos bevorzugt werden.

Zum Wasserstoff: Ja, da sollte man weiterentwickeln, damit die Energieausbeute besser wird. Aber das passiert ja auch.

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@ShinyArmageddon

Und die Frage, was man nun befördern will bzw. was man als Lebensgrundlage ansieht und was nicht. ;-)

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@xubjan

Das meinte ich mit Qualität. Damit war jetzt nicht die subjektive Meinung sondern die Art der Handlung gemeint.

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@somiwoc928

Ja der Anfang für mich wäre gemacht wenn man mal aufhören würde alles nur noch mit hochrotem Kopf zu diskutieren. Wenn alle mal einen Gang zurückschalten würden. Mir wäre es lieber alle Vorschläge werden gehört und nicht schon vorher niedergeschrien weil sie aus der scheinbar falschen Ecke stammen.

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@xubjan

Selbst wenn bei mir ein Neukauf anstünde wäre es kein Elektroauto. Da man in Deutschland immer öfter den dritten Schritt vorm ersten macht ist das Thema Elektroauto für mich die nächsten Jahre keinen einzigen Gedanken wert ;)

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@pLu3schba3R

Deine Entscheidung. Solange du dann beispielsweise hohe Spritpreise akzeptierst ;-)

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@xubjan

Spielt sowas gar keine Rolle. Die sind ja nun nicht so niedrig. Oder glaubst du ernsthaft das Elektroautos von der Steuer befreit bleiben wenn die SteuerEinnahmen bei den Verbrennern wegbrechen? Die Strompreise werden Höhen erreichen das man sich fragen wird ob es fürs fahren mit dem Elektroauto noch reicht ... Angebot und Nachfrage.

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@pLu3schba3R

Zunächst mal geht es gar nicht darum, Verbrenner ganz abzuschaffen. Es werden auch derzeit Forschungen unterstützt, um aus der Luft Benzin herzustellen durch Herausfiltern von CO2. Ist jetzt sehr einfach ausgedrückt. Verbrenner werden weder verboten, noch wird Sprit ganz abgeschafft.

Von Anfang an war der Gedanke, an vielen Ecken zu arbeiten, da wir nicht die eine Lösung haben, bis heute nicht.

Die Strompreise werden Höhen erreichen

Der Gedanke wird schon alleine deswegen nicht richtig sein, weil wir in wenigen Jahren beweisen werden, dass wir saubere Energie ohne Abfälle in Massen haben können. Es gibt offenkundig keine Hürden mehr. Es muss "nur noch" zusammengebaut werden, um den experimentellen Nachweis zu erbringen, dass es funktioniert. -> ITER/DEMO

Sobald es dann soweit ist, Pessimisten gehen von einem kommerziellen Einsatz der Kraftwerke von 2040 bis 2050 aus, werden wir nicht die Probleme haben, extreme Energiemengen zu produzieren in einem Strommix mit den Regenerativen Energien. Und dann bist du froh, entsprechende Elektroautos zu haben, die dann diesen Strom nutzen für Mobilität. Denn du wirst nicht beispielsweise 2040 auf einen Schlag alle Verbrenner abschaffen und die Fahrzeugflotte ganz Europas u.ä. in einem jahr erneuern.

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Ich glaube nicht, dass diese Menschen es nicht verstehen. Sie sind viel mehr nicht bereit, etwas zu ändern.

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Mitte Links

Ich würde mich als linkskonservativ bezeichnen.

Ich habe oft Schwierigkeiten Fortschritt als solchen zu erkennen, bin aber auch nicht gänzlich blind dafür. Lg

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