Welche Pilze und guter Ratgeber?

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4 Antworten

Die Pilze sind zu schlecht erkennbar, um dazu was belastbares zu sagen. Scathas Vorschläge sind durchaus gut, aber mit eventuell ist Dir wahrscheinlich nicht so viel geholfen. Größere Pilzaufnahme und Blick von unten wären unerläßlich.

Ich nutze gerne, um erste Anhaltspunkte zu bekommen, die Pilzsuchmaschine von 123- Pilze. Die kann oftmals die weitere Pilzsuche und die Vergleichsmöglichkeiten eingrenzen.

Aber ich bin da im Test auch gelegentlich mit eigentlich einfachen Pilzen gescheitert, warum die rausflogen, habe ich noch nicht kapiert. Manchmal klappte es im 2. Anlauf.

An Büchern würde ich spontan den großen Kosmos-Pilzführer und den großen BLV- Pilzführer empfehlen. Da sind schon ein paar mehr drin, so daß die nicht gleich bei jedem 2. Pilz an ihre Grenzen kommen.

Aber Pilze da nur durch Bildvergleich zu finden(zur ersten Orientierung- ohne Merkmalsvergleich geht ohnehin bei den meisten Pilzen nichts), ist manchmal schwierig für einen Anfänger, da zudem auch gelegentlich die Aufnahmen nicht mal typisch sind. Aber trotzdem: die Fotos sind nicht schlecht und beide Bücher (nur 1 von beiden) passen auch noch in die Handtasche (neben Temopackung, Regenjacke, Regenhose (-:  ).

Wenn man dann mal ein Gespür für die Gattungen entwickelt hat, geht es ziemlich schnell fündig zu werden. VOLLSTÄNDIG sind natürlich beide nicht, aber einen Großteil der häufigen und überhaupt makroskopisch bestimmbaren haben sie schon.

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Ich würde auf den ersten blick sagen, dass das auf jeden Fall keine essbaren Pilze sind. Ich kenne Pilznamen leider nur auf Russisch. Halte dich beim Pilzesuchen doch an maronen/schwammpilze, die unten einen gelben schwamm haben, der sich bei berührung blau verfärbt. Maronen haben aber manchmal beim anlecken (ist nicht schädclih) einen bitteren geschmack, dann sollte man sie nicht essen.

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Kommentar von scatha
30.10.2015, 22:49

Die Bitteren heißen Gallenröhrlinge und die sehen aus wie Steinpilze, haben hellgrauen leicht rosa Schwamm. Maronen sind nur die, die sich bei Druck leicht blau verfärben.

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Ich habe mal eine Pilzwanderung mit einem absoluten Fachmann mitgemacht. Der Mann hatte einen ganz einfachen, aber genialen Rat:
"Wenn du zwei Pilze kennst, esse keine drei." Es ist schon direkt vor Ort häufig wahnsinnig schwierig manche Pilze zu bestimmen, und braucht oft jahrelange Erfahrung . Eine Prognose ob essbar oder nicht aufgrund eines so mangelhaften Fotos für dich zu treffen, bedeutet russisch Roulett spielen, mit der Pistole am Kopf des Nachbarn. Es gibt eigentlich fast überall Pilzberatungsstellen, wo du deinen Fund Sachkundig begutachten lassen kannst. Und im absoluten Zweifel immer stehen lassen. Es kann auch sehr schnell ein Omelett to Hell werden.😵😈  

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Es sind auf jeden Fall holzzersetzende Pilze (weil sie so dicht stehen!) und unter der Erde ist wahrscheinlich eine alte Wurzel.
Welche, kann ich nicht erkennen, das Foto ist klein und möglicherweise nicht farbecht. Vielleicht Gattung Pholiota (Schüpplinge) oder sogar wieder der allseits bekannte grüne Schwefelkopf.


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Kommentar von Silo123
30.10.2015, 19:36

Würde das "auf jeden Fall" durch "höchstwahrscheinlich" ersetzen, sonst Zustimmung.

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