Welche Pilotenausbildung würdet ihr machen?

3 Antworten

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Du hast die Wahl: 

- eine militärische Ausbildung (Kurse mit neuem Ausbildungskonzept starten ja im Herbst 2017), danach als Berufsmilitärpilotin tätig sein; siehe SPHAIR.CH 

- bei SAT eine zivile Ausbildung (für den LH-Konzern oder als "Freiberuflerin", also spätere Arbeitssuche auf eigene Faust) 

- irgendwo in Europa, z. B. bei KLM oder BA oder in den baltischen Staaten (entweder an einer freien Flugschule oder als Bewerberin bei einer Airline). 

- oder, falls es so etwas bei euch gibt, bei der Polizei (Hubschrauber) oder Rettungsflugdiensten (fast immer nur Hubschrauberpilotin, evtl. auch auf Fläche für Rückführungsflüge). 

Zivil ist die Ausbildung durch die EU, bzw. EASA geregelt, findet also in ganz Europa nach gleichen Standards statt (die Schweiz hat sich ja den EU-Normen bzw. EASA-Regelungen angeschlossen). 

Das aber bedeutet gleiche Theorie, gleiche Mindestflugstunden, gleiches Medical Klasse 1 und eine gleiche EASA-Lizenz. Da kannst Du Dich aber beim BAZL noch schlau machen. 

Damit ist auch klar, dass außer bei Militär und Polizei, die Ausbildung IMMER eigenes Geld kostet, wobei die Beträge durchaus um mehrere Tausend Euro schwanken können. 

Eine EASA-Lizenz wird aber in allen EASA-Staaten anerkannt bzw. ohne Probleme umgeschrieben. Bei einer Lizenz aus einem Drittstaat wie den USA oder Afghanistan ;-) ist das zwar möglich, aber nicht ganz einfach. Da würde ich kein Geld in eine Ausbildung investieren. 

Also, fürs zivile Fliegen gilt: 

1. Du informierst Dich beim BAZL über die Anforderungen und die benötigten Dokumente. 

2. Du suchst Dir ein paar Airlines heraus, die eine angeschlossene Flugschule haben und evtl. sogar gleich einen Arbeitsvertrag nach Ausbildungsende bieten. 

3. Du suchst Dir ein paar "freie" Flugschulen (ATO) auf den Seiten der nationalen Luftfahrtbehörden und fragst dort nach einer Ausbildung CPL/IR inkl. ATPL-Theorie und welches Typerating Du am Schluss bekommst. 

4. Dann vielleicht mal hinfliegen/-fahren und sich die Schulen anschauen (oder die Infotage der Airlines nutzen). 

5. Schnittmenge bilden, z. B. aus Entfernung, Standort (sollte egal sein, spielt aber bei den Lebenshaltungskosten eine Rolle), Zeitdauer (zwischen 18 und 36 Monaten, also im Schnitt zwei Jahre) und Aussicht auf eine Arbeitsstelle (überlaufener Markt mit rund 100 Bewerbern auf einen Copilotensitz). 

6. Alternativ solltest Du einen Job in der Business-Aviation in Betracht ziehen, z. B. bei Air Taxi-Unternehmen, Firmenflotten, Charterfirmen oder Frachtfliegern. Die nehmen aber so gut wie nur Ready Entries. TUfly bietet allerdings eine Pilotenausbildung an einer belgischen Schule an. 

7. Entscheidung treffen und sich bewerben. Anders geht es nicht. 

Beste Flugschule in der Schweiz für ATPL Studenten -> http://www.horizon-sfa.ch/ & https://www.facebook.com/HorizonSFA/ in Kloten ZH.

Für das PPL im Raum Solothurn -> www.fliegen.ch

Bin aktuell Student bei der Horizon, habe vor 2 Monaten die ATPL Theorie abgeschlossen und bin nun an der praktischen Ausbildung. Falls es mit dem Militär nicht klappt kann ich dir diese Schule nur empfehlen.

Aber ganz ehrlich an deiner Stelle würde ich mir nicht allzuviel Hoffnung machen bezüglich Armeepilot. Es ist extrem schwer und die Ausbildung als Jetpilot dauert 5 Jahre, in welcher jeder Einsatz dein letzter sein kann. Zudem musst du zuerst die Offizierschule abschliessen.

du hast vermutlich keinen anspruch, beim militär die pilotenausbildung zu machen. insofern scheidet diese option vermutlich aus.

Das ist richtig, man nicht einfach hingehen und sagen "hey Leute, hier bin ich, bringt mir das fliegen bei!"

Die Anforderungen sind streng und die Bewerber zahlreich. Die final zu besetzenden Stellen beim fliegenden Peronal in der Luftwaffe betragen pro Jahr weniger als 20. Es gibt also in der Schweiz mehr Lotto-Gewinner, als Militärpiloten...

Der Grundkurs SPHAIR ist hingegen sehr zu empfehlen! Man bekommt einen ersten Einblick in die Fliegerei, kann einige Stunden sammeln - und wenn man sich nicht gerade als wenig geeignet anstellt, bekommt man ein Empfehlungsschreiben. Letzeres ist für eine Karriere bei der LW zwingend, aber auch bei der SAT gibt das Bonuspunkte. Im Ausland hingegen bringt der nicht viel.

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