Welche Pflichten sollten unsere Kinder ab welchen Alter haben?

Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Kind ab 10 übernimmt Pflichten. 35%
Kind hat keine Pflichten. 23%
Kind ab 15 übernimmt Pflichten. 11%
Kind ab 13 übernimmt Pflichten. 11%
Kind ab 12 übernimmt Pflichten. 11%
Kind ab 11 übernimmt Pflichten. 5%
Kind ab 14 übernimmt Pflichten. 0%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Jede Pflicht die ein Kind oder ein Jugendlicher zu übernehmen hat muss mit einem Zugewinn an Rechten einhergehen.

Es kommt immer drauf an was man damit meint, von daher kann es theoretisch alles von 4 bis 40 sein.

Wir möchten nach längerer Zeit ein kurzes Feedback zu Euren Anregungen und unseren Weg geben.

  • Wir antworten auf diese Antwort, weil Sie unserer Meinung nach unserem Weg am nächsten kommt, mit dem wir zufrieden sind.

Pflichten sollten mit einem Zugewinn an Rechten einhergehen. Man sollte sich allerdings im Vorfeld ganau Gedanken über Pflichten und Rechte machen, bevor man sie ausspricht und dann auch leben möchte.

  • Wir sind uns nicht sicher, ob wir hier alle möglichen Pflichten posten sollten. Dem Grunde nach ist das sehr vielfältig und immer auf die Umstände abgestimmt.

Falls mehrere Fragen aufkommen sollte, können wir gern noch etwas dazu schreiben.

  • Vielen Dank für Eure Zeit. Vielleicht bringt unsere Frage und das Feedback etwas.
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Kind ab 10 übernimmt Pflichten.

Ich denke, schon sehr früh sollten Kinder bestimmte Pflichten übernehmen. (hier ab zehn). Zum Beispiel sollten Kinder schon ab dem Alter die Pflicht haben ihr Zimmer selbst aufzuräumen und sauber zu halten und allmählich könnte man es auch in den Haushalt einbinden. Zum Anfang vielleicht noch leichtere Aufgaben wie Betten machen, Spülmaschine ausräumen etc. Ich selber bin Jugendliche und habe nicht viele Pflichten im Haushalt, aber wenisgtens haben meine Eltern mit beigebracht wie alles geht, sodas ich später gut eigenständig klar kommen werde. Ich muss ab und zu mal die Spülmaschine ausräumen oder durchsaugen und so etwas. Aber unregelmäßig. Regelmäßig muss ich komplett das Badezimmer putzen, dass nur meine Schwester und ich benutzen. Da wechseln wir uns immer ab, und ich muss den Stall und die Umgebung von meinem Kaninchen und natürlich mein Zimmer sauber halten. Ich finde aber, Jugendliche sollten noch mehr in den Haushalt eingebunden werden. Beim Abends wegbleiben gibt es keine genauen Grenzen. Es kommt immer darauf an, ob es am Wochenende ist, wohin ich fahre und mit wem. Was unternommen wird. Wenn am nächsten Tag Schule ist muss ich um zehn Uhr zu Hause sein. Am Wochenende darf ich oft bis in die Nacht hinein (ich bin 16), wenn meine Eltern wissen wo ich bin und wie ich nach Hause komme. Regeln in der Schule sind klar. Ich benehme mich ordnungsgemäß und danach, ob ich lerne ode rHausaufgaben mache gucken meine Eltern nicht, denn dafür bin ich alt genug. Ich regel das alles alleine und das klappt auch. Schule ist quasi mein Job. Gegenüber dem Staat benehme ich mich einfach wie ein ordentlicher Staatsbürger (wie denn sonst?) und in der Familie habe ich ein Recht auf Liebe und Geborgenheit und eine Pflicht, dass dieser zurückzugeben. Damit sollte alles klar sein. :) Liebsten Gruß, Stefansheldin

Das kann ich nicht mit abstimmen. Meine Tochter hat mir mit 2 Jahren schon im Haushalt mitgeholfen. Feste Pflichten hat sie mit 4 bekommen: das eigene Zimmer in Ordnung halten. Selbstverständlich ging das nicht sofort. Wir haben viel zusammen gearbeitet. Heute ist sie 17 und hat die Küche, ihr Kinderzimmer und das Gäste-WC unter sich. Aber wir wechseln uns auch oft ab oder sie macht mehr, weil ich viel arbeite oder ich mache mehr, weil sie für die Schule viel lernen muss. Es kann auch sein, dass wir uns am Wochenende beim Frühstück die Hausarbeit komplett anders aufteilen, denn dann ist mein Mann auch dabei und hilft mit. Mit 10 Jahren plötzlich zu verlangen, dass feste Pflichten übernommen werden halte ich persönlich für viel zu spät. Das Kind hat sich ein jahrzehnt daran gewöhnt von Dienern umgeben in einer Art Hotel zu wohnen, da wird ihm diese Änderung wohl kaum gefallen.

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