Welche pflanzlichen Produkte sollte ich als veganer nicht essen, da sie oder teile davon knapp werden oder ich damit bestimmten tieren den lebensraum wegnehme?

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12 Antworten

Ohje dann müsstest hungern oder selber anbauen. Das Problem sind ja Monokulturen, die Verarmung der Arten, wo Land bewirtschaftet wird werden Tiere zurückgedrängt, das passiert nicht nur im Regenwald sondern auch hier in Europa vor unserer nase.

Anstatt zu schauen auf welche Lebensmittel du verzichtest solltest du lieber schauen wo man Lebensmittel bekommt die nachhaltig angebaut werden.

 

Das gibt es nicht, es wird alles angebaut. Es geht nur Land weg, dies jedoch hauptsächlich durch die Fleischproduktion, die 10 Mal mehr Land benötigt.

Aber, es werden massiv Giftstoffe Pestizide eingesetzt, welche Tiere und +Okosystem vergiften. Deshalb kann ich nur jedem Veganer Vegetarier empfehlen- auch aus Selbstschutz und der deutlich besseren Qualität wegen, nur Bioprodukte, lokal und saisonal, vom Feld (kein Hors sol) zu kaufen.

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Kann man Veganer sein bei Sorbitintoleranz?

konventionelles Bio ist nicht Vegan da tierischer Dünger verwendet wird aus der Fleischproduktion.

Pflanzen schaden mehr der Natur als ALLE Nutztiere zusammen...

22% der Nutzbaren Flächen wird für Spargel verschwendet. Es dauert 3 Jahre bis er geerntet werden kann. Er hat wenig Nährstoffe. Er besteht zu 95% aus Wasser. Ein Luxusgemüse. Gleiches gilt für Salat. Hauptsächlich Wasser keine Nährstoffe aber verschwendestes Ackerland und Wasser.

Für Vegetarier/Veganer leiden und sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) und da hilft der alleinige  Fleischverzicht/tierprodukteverzicht kein bischen.

Sinnvoll wäre also eine Mischkost mit Produkten von Hofläden,
Direktvermarktern regional. ohne Pestizide oder Kunstdünger angebaut
wurden sondern mit Tierischem Dünger. industriell hoch verarbeitete
Produkte meiden sondern Mahlzeiten selbst zubereiten.

http://www.ardmediathek.de/tv/odysso-Wissen-im-SWR/Wie-viel-kostet-ein-Brot/SWR-Fernsehen/Video?documentId=30729832&bcastId=246888

Umwelt:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier
. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.- aid

Mit der regionalen, ökologisch nachhaltige Mischkost fördert man gute
Tierhaltung, Regionale Produkte, ökologisch nachhaltige
Lebensmittelproduktion, Umweltschutz, Artenschutz, Naturschutz. Man
verzichtet auf Supplemente, Pestizide, Chemischer Dünger,
Massentierhaltung, Monokulturen, Artensterben, lange
Transportwege...usw. usf. Veganer ist man bereits wenn man NUR auf tierisches verzichtet somit nicht hilfreich. Man ist auf Pflanzen aus aller Welt angewisen da Deutschland nur 20% Obst und 40% Gemüse produziert gemessen am eigenbedarf. Es macht mehr sinn einer ökologisch nachhaltigen Mischkost nachzugehen als diese Hipstertrend hinterher zu rennen. Vegetarisch dient also mehr der profilierung der eigenen Persöhnlichkeit als der Umwelt, Tier oder Mensch.

Und wie wichtig Artenschutz ist erklärt dir Peter Berthold beginnt bei 0:50:30


Alles Grünzeug, dass Du isst, können auch Tiere essen und die Anbauflächen nehmen den Tieren den Platz weg. Deshalb stirbt z. B. der Feldhase aus. Je mehr Veganer es gibt, desto mehr Anbauflächen werden benötigt und desto weniger Platz gibt es für Tiere.

Man denke nur mal daran wie viel Fläche wir mehr hätten ohne Tierhaltung schon allein dadurch das wir keine Fläche für Ställe benötigten. Dazu kommt noch die Fläche die momentan noch zur Fütterung derselben ver(sch)wendet wird.

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@mulano

Nicht, wenn man nur Fleisch von Tieren aus Weidehaltung isst, da sind es dann lediglich die Ställe, und halt Wiese. Gras ist nichts was wir essen könnten.

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Es gibt Gegenden, da wächst so gut wie nichts, auf Steppen, im Gebirge, in Wüsten, in Grönland, da geht nur Tierhaltung. Sonst verhungern die Menschen dort. Vegan leben ist ein Luxusverhalten verwöhnter Menschen, die die Wahl haben und nicht essen um zu überleben.

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@Akka2323

Da musst du gar nicht so weit weg gehen, ich stamme aus dem Sauerland und dort wurden schon immer viele Tiere gehalten (früher besonders Schweine die zur Futtersuche in die Wälder gebracht wurden + Hühner in fast jedem haushalt hier auf dem Dorf) weil die Böden einfach sumpfig, sauer, oft steil und unergiebig sind.
Seit der Einführung von Kunstdüngern und der Weiterentwicklung der Feldfrüchte wird hier und da Mais angebaut, Gerste, Runkelrüben (alles Tierfutter), hier und da auch noch Kartoffeln aber das Weideland überwiegt.

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Wie schon oft gesagt ist Plantagenanbau nicht gerade Tierfreundlich. Entweder du musst das mit deinem Gewissen vereinbaren, Obst und Gemüse selbst anbauen oder vom Wochenmarkt holen (obwohl da ja auch ein paar Tiere mit draufgehen, aber das wird sich komplett nicht vermeiden lassen).Den Supermarkt kannst du deswegen eigentlich vergessen.

Das ist quatsch, Bio ist absolut ok und als veganer spart sie eh schon die 10 fache Anbaufläche und unendlich viel Energie und Schadstoffe im Vergleich zu Fleischessern.

Wegen der frische und Vitamine lohnt sich aber ein Gemüsegarten allemal.

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@2AlexH2

Bio ist absolut ok

aber nicht Vegan da tierischer Dünger verwendet wird weil synthetischer Verboten ist...

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Also Palmöl beispielsweise zerstört den natürlichen Lebensraum vieler Tiere, da die Pflanzen oft in Monokulturen angebaut werden. An sich ist es vegan, aber diese Monokulturen zerstören den natürlichen Lebensraum vieler, dort lebender, Tiere und auch für den Boden sind sie nicht gut, da in einem langen Zeitraum immer nur die gleichen Nährstoffe dem Boden entzogen werden.

danke^^

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Willst du sicher gehen, dann bau alles selber an.
Doch dann wirst du feststellen dass du dich sogar um die reifen Kirschen an deinem Baum mit den Wespen streiten musst. Und das kann man den armen Viechern nun wirklich nicht zumuten.

Hallo,

Da auf vermutlich auf jedem Feld auch das ein oder andere Tier lebt... Alle.

Aber in jedem Fall Palmöl.

Liebe Grüße

Da würde mir erstmal Palmöl einfallen.

Mit bio und regional fährst Du ganz gut. Wenn möglich aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Das wäre toll.

Avocados sollten wir alle ein bisschen meiden. Links hierzu findest Du reichlich, wenn Du 'Avocados Umwelt' googelst.

Und, wie die anderen ja schon schrieben, Monokulturen sind auch nicht so toll.

ca. 70% der weltweiten Getreideproduktion wird bereits als Futter für Schlachttieren eingesetzt, d. h. die restlichen 30% reichen aus um die Menschen zu versorgen, wer nimmt wem was?

ca. 70% der weltweiten Getreideproduktion wird bereits als Futter für Schlachttieren eingesetzt,

1) Falsch. Laut FAO waren es 2013 nur 34%. Deine Zahlen sind Märchen!

2) Futtergetreide eignet sich nicht für den Menschen.

d. h. die restlichen 30% reichen aus um die Menschen zu versorgen, wer nimmt wem was?

KEIN Mensch der Welt schafft es aus Futtergetreide Brot zu backen. Hier nimmt keiner jemanden was weg!

Aber sowas verstehen veganer irgendwie nicht, weil sie keine Ahnung von Landwirtschaft und Futtermittel haben.

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@educare

1) geht es dabei um DEUTSCHES Vieh und deutsches Futter

2) lese ich da nirgends was von 70% und Welternte

3) kann ich nirgends sehen, dass es sich dabei um bestes Futtergetreide handelt

4) Falls es die Öffis doch gesagt haben, sind sie wohl (wie die meisten Veganer) auf die Propaganda der Veganerlobby reingefallen.

Die echten zahlen findest du bei der FAO:

http://www.fao.org/faostat/en/#data/FBS

Da ich dich ja kenne und weiß, dass ordentliche Recherche nicht dein Steckenpferd ist, werde ich sogar für dich mal selbst rechnen:

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=bd4426-1499798437.jpg

so:

873.548 dividiert durch 2.523.348 ergibt als Quotient 0,346. Das entspricht nach Anwendung einfachster mathematischer Instumente 34,6%. Also weit weg von deinen veganisierten 70%

So. Und 3 mal kannste raten wer glaubwürdiger ist: Ein zwangsfinanzierter Öffisender, der auf veganisierte Propaganda hereingefallen ist und das Futter als Menschenfutter verkauft oder auf die weltweite UN-Organisation mit Kontakt zu allen Landwirtschaftsbehörden der Staaten?

Also die FAO sind da die richtigen Ansprechpartner und nicht deine Öffis, die zu unfähig zum recherchieren sind.

Lieber educare: Bist du immer so ungründlich bei deinen Recherchen?

(BG)

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@Omnivore14

deine Vorlagen beeindrucken mich und alle die etwas von der Sache verstehen nicht, du willst deine Überzeugung anderen aufdrücken, bezichtigst aber Veganer der Missioniereung

nochmal: lege deine Scheuklappen ab, es ist bereits peinlich was du behauptest

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@educare

Das behaupte nicht ICH, sondern die FAO!!!!!

DU trägst die SCheuklappen und läufst völlig abstrusen Zahlen hinterher!

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Eigentlich düftest du nur noch selbstgesammelte Beeren oder Kirschen essen. Alles andere benötigt Viehzucht und Jagd. Veganer leben immer auf Kosten von uns Fleischessern

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