Welche Pflanzen soll ich ins Vorbeet (Morgensonne) pflanzen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Solche Nadelbäume haben eigentlich im Vorgarten nichts zu suchen (meine persönliche Meinung). Aber wenn sie schon mal vorhanden sind, muss man das Beste draus machen. Ich würde um diese Bäume herum ein Kiesbett anlegen, evtl. mit einem Weg bis zum Haus oder Bürgersteig, dann ist schon mal ein gutes Gartenstück abgedeckt. Unter die Tanne kann man evtl. eine kleine Bank stellen. Vor ein paar Tagen habe ich in einem Vorgarten auch 2 zierliche Stühle und einen kleinen Tisch in Pink gesehen, was sehr freundlich wirkte. Den Rest kann man mit einer Azalee und Bodendeckern wie Purpurglöckchen, Storchschnabel, kleinen Glockenblumen wie Campanula carpatico, niedrig wachsende Dicentra, die den ganzen Sommer ihr Laub behalten und hübsch blühen und Fadenscheinzypressen, die niedrig wachsen (Chamaecyparis) ausfüllen und dazwischen größere Steine legen, um alles aufzulockern. Das ergibt einen recht pflegeleichtes Beet. Mach dir mal einen Plan. LG

Danke für die tollen Pflanzen-Tipps! Ich mach mich gleich morgen mal schlau, ob ich die von dir genannten Pflanzen teilweise bekommen kann. Platz habe ich vorhin geschaffen...

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@Juliblade

Das dürfte kein Problem sein und sehr teuer sind sie auch nicht. Wünsche dir viel Glück. LG

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@luckytess

Danke für den Stern - mir ist da auch noch Euonymus (niedrig) eingefallen, der schöne gelbgrüne Blätter hat und das ganze Jahr Farbe ins Beet bringt. Falls du noch Fragen hast - gerne :-) Gutes Gelingen und liebe Grüße

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Geh mal in einen ordentlichen Gartenbetrieb oder besser noch eine Staudengärtnerei und laß Dir eine Auswahl geeigneter Stauden zusammenstellen - ruhig mit etwas Farbe. Hosta beispielsweise wären geeignet, auch Tiarella. Beide Pflanzen blühen, können jedoch auch durch interessantes Laub auffallen und sind eigentlich pflegeleicht und ausdauernd.

Nur Morgensonne, das habe ich bei mir genutzt, um dort Posterstauden anzulegen. Die haben den VOrteil, dass sie eigentlich recht genügsam sind, was den Boden betrifft. Ihre Pflege ist minimal. Ausschnitt der verblühten Teil einmal im Jahr, Je nach Sorte eventuell ein Rückschnitt, oder ein Abstechen, damit nichts zu sehr wuchert. Doch bei weniger gutem Boden und wenig Sonne ist das Wachstum eher unrasant.

Vorteil, wenn sie den Boden bedecken ist das Unkrautwachstum in dem Bereich extrem gehemmt. Also weniger Arbeit. Dann sind sie noch hübsch niedrig, verdecken nicht die Sicht auf die schon vorhandenen Stauden etc. Und Pflegeleicht, aber das erwähnte ich schon, oder :-))

Unter Bäumen mit wenig Sonne wächst z.B. die Waldsteinie. Sie bildet einen undurchdringlichen Teppich, in denen es Wildkräuter schwer haben, Fuß zu fassen. Im Frühjahr schmücken goldgelbe Blüten die Pflanze und das ganze Jahr über behält es sein grünes Laub.

Schau mal hier: http://www.bio-gaertner.de/pflanzen/Waldsteinie

Wie wäre es mit einer Teppich-Zwergmispel? Sie ist anspruchslos und überhaupt nicht zimperlich. Im Frühjahr duften die kleinen Blüten schön und die roten Beeren werden von den Vögeln gern angenommen. Zum Beispiel:

http://www.terra-pflanzenhandel.de/Cotoneaster-dammeri-radicans-TeppichZwergmispel-1530-cm-p-87.html

Danke, ich habe vorhin entdeckt, dass diese bereits bei uns wächst. :-)

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@Juliblade

Dann würde ich sie doch einfach durch Stecklinge vermehren. Kostet nix und du hast bald einen unkrautfreien Teppich.

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