Welche Person/en waren bei den Hexenprozessen dabei?

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4 Antworten

Hi, siehe Link. Gruß Osmond http://das-hexenbad.beepworld.de/info-verfahren.htm Zitat: Das Verfahren bei Hexenprozesse ist in Anklage, Inhaftierung, Verhör, Hexenproben, Geständnis, Befragung nach Mitschuldige, Verurteilung und Hinrichtung unterteilt.

Der eigentliche Prozess wurde vor einem weltlichen Gericht geführt, da das Maleficium d.h. die zauberische Übeltat, sehr hart bestraft wurde und das kirchliche Gericht deshalb nicht zuständig sein konnte.

  1. Anklage Oft ging einer tatsächlichen Anklage eine jahrelange Phase des Gerächtes voraus. Eine Aussage einer beliebigen Person ohne Beachtung ihrer Glaubwürdigkeit oder Vergangenheit genügte für eine Anklage (Denunziation). Man ging zunächst von der Richtigkeit der Aussage aus, weshalb sie nicht bewiesen werden musste. Gründe waren oft subjektiv, z.B. Hass auf Konkurrenten, Neid und Eifersucht; religiöser Fanatismus führte zu Aberglaube, Angst und Wahn. Viele Frauen wurden wegen einer geistigen oder körperlichen Behinderung für vom Teufel besessen gehalten und denunziert. Andere wurden für Plagen und Krankheiten verantwortlich gemacht

  2. Inhaftierung Zu Beginn wurden die Frauen entkleidet und außerdem entfernten die Inquisitoren durch Versengen oder Abschneiden jegliche Körperbehaarung der Angeklagten, damit kein Zaubermittel verborgen bleibe. Grundsätzlich befanden sich die Inquisitoren in der stärkeren Position, da man das Unschuldsprinzip nicht kannte und stets von der Schuld der Angeklagten ausging. Weil der Teufel als sehr mächtig angesehen wurde, konnte man den Hexen nicht auch noch den Schutz der Gesetze zugestehen, da man sie sonst nicht ausreichend bekämpfen könnte, wie der Philosoph Jean Bodin schrieb. Man hielt die Angeklagten in Kellern oder Türmen gefangen, da es Gefängnisse im heutigen Sinne noch nicht gab. Die heute noch an vielen Orten anzutreffenden Hexentürme waren aber oftmals gar keine reinen Hexentürme, sondern meist allgemeine Gefängnistürme, teils auch einfach nur Türme der Stadtmauern.

Das hängt ganz davon ab, in welcher Zeit Deine Hexenprozesse geführt wurden. Hier findest Du einen Überblick: http://de.wikipedia.org/wiki/Hexenprozess#Mittelalter Aber bitte auch die anderen Epochen mitlesen!

In der Hoch-Zeit der Hexenprozesse in der frühen Neuzeit waren bei einem Untersuchungsverfahren zunächst ein Richter und ein Ankläger beteiligt. War die Hexe nicht geständig, kam es - je nach Gerichtsordnung - zu einem Verhör vor der anklagenden Behörde (Inquisition oder Vertretung des Landesfürsten). Anwesend waren der Schreiber, der Ankläger oder Vertreter der anklagenden Institution, ein Verteidiger (falls gestattet oder vorhanden), ein Geistlicher, der Henker/Büttel und ein oder mehrere Helfer.

Die Gerichtsordnungen sehen verschiedene Konfigurationen vor, denn es gab in der Frühen Neuzeit noch kein einheitliches Deutschland und mithin verschiedene Verfahrensvorschriften. Nur die kirchliche Inquisition führte überregionale und vereinheitlichte Verfahren durch nach einem standardisierten Muster. Auch darüber findest Du bei Wiki Informationen. Gruß, q.

Geistliche, der Henker und andere LEute, weil HExenverbrennung öffentliche Schauspiele waren!

Erfinder der Hexenverbrennung war die Kirche, also die Pfarrer,

danke:)

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@Moonfish

Das ist falsch. Als Hexen oder Zauberer verdächtigte Personen wurden bereits im Altertum verbrannt und zwar ohne Prozeß, auch in den Gebieten, die heute Mitteleuropa umfassen. Gruß, q.

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