Welche Partei hat für die Bundestagswahl 2021 das beste Wahlprogramm aufgestellt, um mehr Wohnraum zu schaffen?

 - (Politik, Umfrage, Bundestagswahl)

Das Ergebnis basiert auf 13 Abstimmungen

FDP (Z.B. mehr Neubau, Freibetrag Grunderwerbsteuer, Wohngeld) 38%
DIE Grünen (Z.B. Wohnungsgemeinnützigkeit,Mietobergrenzen) 15%
DIE LINKE (z.B. Mietverträge einfrieren, Mietstreik, Enteignung) 15%
AFD (z.B. Grunderwerbsteuer streichen ,Bürgschaften vom Staat) 15%
CDU (z.B. 1,5 Millionen Wohnungen bauen lassen bis 2025) 8%
SPD (z.B. Mietpreispremse verlängern, Wohnungsgemeinnützigkeit ) 8%

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

🤷🏻‍♂️Ich hatte bisher noch nicht Zeit genug um alle zu studieren

Woher ich das weiß:Hobby – Ich interesiere mich für Geschichte und Politik
FDP (Z.B. mehr Neubau, Freibetrag Grunderwerbsteuer, Wohngeld)

Die einzigen Vorschläge, mehr Wohnraum zu schaffen, ohne dabei massive gegen Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und Freiheit zu verstoßen, stammen von der FDP

Kasse machen auf Kosten der Menschen ist so FDP mal wieder.

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Da die FDP ja alles den Markt regulieren und sämtliche Mietpreisbeschränkungen abschaffen will, könnte das tatsächlich zu mehr Wohnraum führen.
Nur können den dann wohl noch weniger Menschen bezahlen, als es aktuell der Fall ist.

Die FDP ist und bleibt eine Klientelpartei, die allenfalls für einen kleinen Teil der Gesellschaft Gutes tut. Für die große Mehrheit ist sie einfach schädlich und teuer.

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@Crack

Jo, allerdings ist Christian Lindner aktuell auch für eine weltweite Mindeststeuer von 15%. Das fand ich beachtenswert. ^^

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@Crack

Es dauert doch ohnehin nicht mehr lange, bis massenhaft günstiger Wohnraum zur Verfügung stehen wird.

Irgendwann müssen die Kreditzinsen wieder steigen, dauerhaft kann ein Negagivzins nicht funktionieren. Sobald das der Fall ist, werden zahlreiche Kredite platzen und die Banken werden die hinterlegten Sicherheiten (darunter viele Immobilien) schnell und billig verkaufen. So wird der Markt mit günstigen Angeboten überschwemmt. Sind die Kaufpreise erst einmal derart niedrig, werden die Mietpreise auch wieder sinken. Das ist alles nur eine Frage der Zeit.

Außerdem darf man nicht außer Acht lassen, dass es keinen allgemeinen Manegel an bezahlbaren Wohnraum gibt, sondern dieser lediglich in Ballungsgebieten existiert. Das ganze ist also eher ein Resultat der Flucht vom Land in die Stadt. Eine Lösung, die dieses Problem (!) angeht, wäre definitiv am sinnvollsten.

Betrachtet man mal die Alternative, beispielsweise Enteignungen oder Mietpreisbremsen, muss man feststellen, dass diese Optionen das Investitieren in Immobilien uninteressant machen. Gibt es keine Investoren mehr, wird auch weniger neuer Wohnraum entstehen. Parteien, die politischen eher im linken Spektrum einzuordnen sind, würden bei der Lösung des Problems bestenfalls ein Eigentor schießen.

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Keine durch die Einwanderungspolitik.Immer mehr Menschen um so weniger Wohnraum.

Und Grüne wollen Menschen die Entscheidung dadurch auf ein Eigenheim zu nichte machen.Vermieter haben dan Vorteile können kassieren und Mieten werden enorm sein.

Jetzt musst du dich aber mal entscheiden. Gibt es zu wenig Wohnraum oder zu wenig Einfamilienhäuser? Das widerspricht sich irgendwie, da Einfamilienhäuser ja bekanntlich für eher weniger Leute Wohnraum bieten.

Und was haben grüne mit Eigenheimen zu tun?

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Enteignung oder Regulierung ist mir beides recht, nur muss dieser amoklaufenden Raubtierwirtschaft ein Riegel vorgeschoben werden. Neubau ist Schwachsinn, es gibt genug leerstehenden Wohnraum.

es gibt genug leerstehenden Wohnraum.

Derjenige, der in Berlin eine Wohnung sucht hat aber nichts davon, wenn im Kuhdorf eine Wohnung frei ist.

Die Wohnraum muss auch am richtigen Ort sein.

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@OnePerson19

Auch in Berlin ist genug Wohnraum frei. Er kann nur nicht genutzt werden, weil behinderte Spekulanten die Grundstücke nicht nutzen, sondern nur "lagern" und riesen Wohnflächen für "Luxuswohnraum" verschwendet wird, der größtenteils unbewohnt ist.

Das gilt für ziemlich jede Stadt. Die Bevölkerung Deutschlands stagniert quasi seit Jahren und das Problem begann erst mit der großflächigen Privatisierung des Wohnungsmarktes.

Es gibt nur ein Problem und das ist diese achso tolle freie Marktwirtschaft, die sich SUPER selbst reguliert. Alles andere ist heiße Luft.

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@Banzai247sRache
Die Bevölkerung Deutschlands stagniert quasi seit Jahren und das Problem begann erst mit der großflächigen Privatisierung des Wohnungsmarktes.

Dafür hat sich aber das Leben der Leute geändert, immer mehr Leute zieht es in bestimmt Großstädte, die Anzahl an Einwohnern von bestimmten Großstädten steigt überdurchschnittlich stark.

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@Banzai247sRache

Es müsste nur mehr günstiges Bauland am Stadtrand ausgewiesen werden , dann würden mehr Menschen bauen und der Andrang auf die Mietwohnungen in der Innenstadt würden nachlassen . Daduch steigen die Mieten dann nicht mehr so extrem.

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Sehe ich ähnlich. Man könnte auch ein anderes, weltweites Sozialsystem einführen. zB das bedingungslose Grundeinkommen. Dann bekommst du Geld welches das sozio-kulturelle Existenzminimum denkt und nicht unter der Armutsgrenze liegt und dann kannst selbst entscheiden wo du wohnen willst. Du kannst dann zB in den Osten aufs Land ziehen und dort einen Ökodorf gründen. Im Osten stehen viele Häuser leer, weil die Alten Menschen immer mehr aussterben. So kannst du dann mit dem BGE sehr günstig wohnen und was aufbauen. Das würde den Druck minimieren und die Wohnungen würden auch günstiger in der Stadt wegen Stadtflucht ^^ Zumindest würde ich das so machen!

Oder ich würde in einen Camper umziehen oder ein Dauerstellplatz auf dem Campingplatz mieten. Die sind auch sehr günstig. Noch.

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Selbst bei mir auf dem Kuhdorf steht seit 2015 keine Wohnung mehr leer. Entweder dauervermietet oder als Ferienwohnung genutzt. Es ist hier extrem schwierig überhaupt eine Wonung zu finden, Bauland ist extrem Mangelware und Bestandsbauten sind doppelt so teuer wir vor 2015. Mein Haus könnte ich inzwichen für den dreifachen Preis verkaufen, als den, den ich vor 30 Jahren dafür bezahlt hatte.

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DIE LINKE (z.B. Mietverträge einfrieren, Mietstreik, Enteignung)

Keine. Aber am ehesten wohl die Linke.

Das erscheint mir aber am unlogischten, dass mit dem Plan der Linke mehr Wohnraum geschaffen wird. Wer hat da Lust Häuser zu bauen und diese Wohnungen dann zu vermieten?

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