Welche Partei bringt den Gesetzentwurf, wo festgelegt wird, dass jedes Unternehmen, welches Bewerber zu sich einlädt, IMMER eine Aufwandsentschädigung zahlt?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Wenn Sie diese Regel vorab äußern, ist es völlig legitim weil du ja dann selbst entscheiden kannst, ob du dich bei diesem Unternehmen bewirbst oder nicht.

Wenn das also für Dich ein Ausschlusskriterium ist, weil du deinen Aufwand nicht erstattet bekommst, dann solltest du dich bei diesem Unternehmen nicht bewerben.

Aber es wird sich mit Sicherheit wegen der paar Euro keine Partei dafür stark machen, es sei denn irgendeine Splittergruppe wie Garten Partei oder die bibeltreuen Christen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
enochson 11.07.2017, 12:24

Für ein Unternehmen ist das, wenn es wenig Bewerber "antanzen" läßt, sicherlich nicht viel, für einen, der über 1000 Bewerbungen im Jahr schreibt und dabei 50 Vorstellungsgespräche hat, schon...

0
GoodFella2306 11.07.2017, 12:26

so ist aber das Leben. Akzeptiere es oder lass es bleiben.

0
enochson 11.07.2017, 12:30
@GoodFella2306

... ja, ich denke, Carl Friedrich von Weizsäcker hatte recht mit dem, was er in den 80gern in seinem Buch "Der bedrohte Friede" geschrieben hatte: "... das Volk ist der Verlierer ..."

0
GoodFella2306 11.07.2017, 12:32

und jetzt kannst du entweder mit wehmütigem Blick in die untergehende Abendsonne starren und dich in deiner Opferrolle suhlen, oder du kannst aufstehen und deinen Arsch bewegen anstatt zu jammern.

1
enochson 11.07.2017, 14:22
@GoodFella2306

Ich finde, da ein Arbeitnehmer/eine Arbeitnehmerin i.d.R. immer weniger verdient, als der jeweilige Arbeitgeber, soll alleine schon aufgrund dieser Tatsache IMMER, gesetzlich verpflichtet, der Arbeitgeber die Kosten für Vorstellungsgespräche übernehmen.

0
GoodFella2306 11.07.2017, 14:24

das findest du. Tatsache ist jedoch, dass der Arbeitgeber am längeren Hebel sitzt wenn er eine Stellenanzeige veröffentlicht, denn schlussendlich will der Arbeitnehmer diese Stelle. Man kann jetzt noch wochenlang über diesen Zustand jammern, oder man steht auf und wird selbst aktiv.

0
enochson 11.07.2017, 21:56
@GoodFella2306

..... und gerade weil hier eine totale Ungleichheit der wirtschaftlichen Möglichkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern herrscht, sollte der Staat dafür sorgen, dass der Arbeitgeber GRUNDSÄTZLICH per Gesetz verpflichtet wird, die Kosten in Verbindung mit Vorstellungsaktionen von Arbeitnehmern zu bezahlen.

0
enochson 11.07.2017, 22:02
@enochson

Leider ist es ja aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erlaubt, eine Liste im Internet zu führen, wo für jedermann ersichtlich ist, welches Unternehmen die Kosten in Verbindung mit Vorstellungsgesprächen zahlt, bzw. nicht zahlt.

0

Ja, das ist rechtens. Es gibt keine Partei, die so ein Gesetz fordert.

Wenn Reise- und möglicherweise noch Übernachtungskosten entstehen, werden diese Kosten meistens von den Arbeitgebern übernommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, das ist rechtens.

Du kannst die Kosten aber als Werbungskosten in Deiner Steuererklärung abziehen.

Irgendwann haben wir mal ein Gesetz, das festlegt, welche Rottöne die Kappen von Gartenzwergen haben dürfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Na klar ist das rechtens und dazu völlig OK. Und ich glaube, es gibt keine Partei, die das gesetzlich ändern möchte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?