Welche opensuse-distribution ist die beste?

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4 Antworten

vielleicht der "Quantensprung 42.1" oder wie auch immer man "Leap 42.1" übersetzen will. Die gibt es aber erst in 3 Tagen.

Die Besten sind immer die, die für lange Zeit die eigenen Anforderungen erfüllen. Für mich waren das die 7.3, dann die 10.3, die 12.1  und jetzt die 13.1.
Die 8.x und die 9.x wie auch die 11.x hatte ich zwar mal als 2.System laufen, habe diese aber nicht in den Status "Arbeitssystem" erhoben.

Der Vorzug bei den SuSE bzw. openSuSE ist, dass viele Dinge kontinuierlich weiterentwickelt wurden, ohne dass alles bisherige vergessen musste.

So gibt es das zentrale Tool "YaST" mit dem man ( fast ) alles installieren und konfigurieren kann.

Umsteiger von Ubuntu werden sich daran gewöhnen müssen, eine Superuser (root) zu beschäftigen. Aber keine Angst, das darf man auch in Personalunion
erledigen. Der bekannte Befehl sudo muss erst konfiguriert werden, das wird nicht automatisch gemacht.

apt-get und andere Dinge gibt es nicht. Das geht alles über YaST grafisch oder auch im Terminal. Wer auf apt-get install  nicht verzichten kann, der kann an seiner Stelle auch zypper install benutzen. .....

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Kommentar von Linuxhase
01.11.2015, 21:41

@guenterhalt

Der Vorzug bei den SuSE bzw. openSuSE ist, dass viele Dinge kontinuierlich weiterentwickelt wurden, ohne dass alles bisherige vergessen musste.

Der Wechsel von eth1 auf enp3s0 war (und ist) schon ein starker Einschnitt. Auch die Umstellung von YaST zum NetworkManager und zu Wicked ist auch nur dann unproblematisch wenn man sowieso nur dhcp verwendet und auch kein W-Lan hat. (meine Meinung)

Der bekannte Befehl sudo muss erst konfiguriert werden, das wird nicht automatisch gemacht. 

Ich habe es aus Neugier getan und es wurde direkt in der /etc/sudoers: root ALL=(ALL) ALL eingetragen.

So gibt es das zentrale Tool "YaST" mit dem man ( fast ) alles installieren und konfigurieren kann.

Ich verwende es so gut wie überhaupt nicht mehr

Mich stört bei den grafischen Tools (nicht nur bei openSUSE) immer das man keine Informationen hat wohin die getätigten Einstellungen geschrieben werden - Es fehlt der Lerneffekt.

Linuxhase

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Das ist eine merkwürdige Frage - der, die oder das "beste" kann etwas doch nur im Bezug auf einen bestimmten Zweck sein, und den verrätst du nicht.

Außerdem gibt es von openSUSE doch nur zwei Distributionen (den Entwicklungszweig zähle ich nicht mit, das ist nicht vergleichbar mit Debian, eine openSUSE-Entwickler-Version will man nicht auf dem Desktop): die normalen Releases und das neue Tumbleweed als Rolling Release. Und da ist die Entscheidung doch relativ leicht:

Willst du unbedingt bleeding edge sein, auch wenn dein System ab und an Mucken macht und du händisch eingreifen musst? -> Tumbleweed. Willst du einen einigermaßen aktuellen, aber gut getesteten und stabilen Desktop? -> herkömmliches Release.

Da solltest du aber den Release Candidate der kommenden Version installieren, die wird nämlich Mitte nächster Woche veröffentlicht. Jetzt noch die aktuelle stabile Version installieren ist relativ sinnfrei.

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Kommentar von roffermann
31.10.2015, 16:51

OK. In den letzten Jahren habe ich von so manch einem gehört, opensuse sei etwas besser (sicherer e.t.c.) als Ubuntu. Obwohl ich mir über die Sicherheit meines Ubuntus keine Sorgen mache, würde ich es gerne mal ausprobieren. Ich werde auch mal gentoo ausprobieren um mal was neues zu sehen. Welcher opensuse - Version wäre dann die der nächsten Woche ? Hab Dank - Goofy -

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Kommentar von LemyDanger57
01.11.2015, 15:21

Was, bitte, ist besser daran, einen in kurzer Zeit neu entwickelten und (eventuell) noch nicht ausgereiften RC statt eines ausgereiften und funktionierenden Betriebssystems zu installieren? Irgendwie widersprichst Du Dir selbst: 

Willst du einen einigermaßen aktuellen, aber gut getesteten und stabilen Desktop? -> herkömmliches Release.

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Hallo

Worauf sollte man achten, welche Version ist die aktuellste oder sollte man auf eine ältere zurück greifen ?

Ich rate dir schon aufgrund der bisherigen Fragen zur offiziellen Release (13.2) um ein stabiles und ausgereiftes System zu bekommen.

Wie bereits erwähnt wurde ist die Tumbleweed eine Rolling-Release, die nur dann sinnvoll ist wenn man:

  1. Keine proprietären (unfreie) Pakete installieren muss/möchte.
  2. Man nicht dauernd am Paketmanager vorbei installiert.
  3. Nicht immer die allerneuste Hardware verwendet
  4. Es einem nicht wichtig ist immer die aktuellste Version aller Pakete zu haben nur weil sie verfügbar ist.

Die Probleme die dabei entstehen hängen damit zusammen das man natürlich auch immer den neusten Kernel bekommt und die proprietären Treiber (z.B. NVIDIA) erst wieder neu installiert/angepasst werden müssen, man landet somit in einem "Blackscreen", also im Textmodus.

Die allerneuste Version Leap 42 kommt am 04.11.2015 heraus und ist nicht ratsam weil mit Kinderkrankheiten zu rechnen ist.

Linuxhase

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Kommentar von roffermann
31.10.2015, 17:45

Besten Dank. Ich werde dann 13.2 runter laden. Auf deine Antwort habe ich gewartet, da ich weiß das Du u.a. opensuse installiert hast und dieses schon mal gepriesen hast. Goofy

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Kommentar von Kerridis
01.11.2015, 06:00

Die 2er waren meiner Meinung nach sowieso bei der Suse "traditionell" immer die besten und stabilsten Versionen ;).

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Hallo Goofy!

So, so, Du willst es jetzt also mal mit einem "richtigen" Linux versuchen ;-)) ?

Ich denke, OpenSuSe ist keine schlechte Wahl, handelt es sich doch um eine schon lange etablierte und daher ausgereifte Distribution. Außerdem hast Du eine gute deutsche Doku nebst Wiki und eine große Fangemeinde mit entsprechenden Internetseiten (ähnlich wie bei Ubuntu). Die wesentlichen Unterschiede hat Dir "günterhalt" schon genannt, wobwei ich der "eierlegenden Wollmilchsau" "YAST" ein wenig skeptisch gegenüberstehe. Ansonsten schließe ich mich der Meinung von "Linuxhase" an und würde Dir auch zur 13.2 raten, denn das ist eine stabile und ausgereifte Version. Mit der Nutzung der "runderneuerten" Version 42.1 würde ich noch warten, denn da hat sich ja nicht nur die Bezeichnung erkennbar geändert, außerdem sind ja auch Linux-Distros nicht unbedingt bugfrei. Bedenkt man außerdem die recht kuze Entwicklungszeit von OpenSuSe 42.1, scheint mir doch ein wenig Vorsicht angebracht (siehe auch die ANtwort von "Linuxhase"). Und nach meinem Kenntnisstand gibt es auch keine Live-Version, Du müsstest also direkt installieren. Ob Tumbleweed eine Alternative für Dich ist, musst Du selbst entscheiden, natürlich hat auch ein "Rolling Release" Vor- und Nachteile, gerade die Nachteile hat "Linuxhase" ausührlich genannt. Ein Vorteil ist halt, dass man fast immer die neuesten Pakete installiert hat, da ja teilweise täglich "ausgerollt" wird, ein weiterer, dass die Updates nicht immer so groß werden (wenn man denn täglich angemeldet ist und diese auch täglich macht, so es welche gibt), ist interessant für Nutzer mit einer langsamen Internetverbindung, von dene es ja noch zu Viele gibt (ich gehöre leider auch dazu).

Wenn Du auch mal ein Gentoo-basiertes Linux ausprobieren willst, wie wäre es dnn mit "Sabayon Linux"? Das hat auch ein deutsches Forum.

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Kommentar von roffermann
01.11.2015, 19:56

Hallo hallo Lemy, vorerst gucke ich mir die opensuse mal in der VirtualBox an. Sieht aber schon ganz gut aus. Dann hat man mal wieder was zu erkunden. Da ich in 2 Wochen ein neues (gebrauchtes) Laptop bekomme, möchte ich die opensuse dann darauf ziehen. Aber bis jetzt war die Installation kein Problem und auch in der VirtualBox sofort Internetverbindung und so. Anders als dieses leicht komplizierte Gentoo, bei welchem die Installation ein Problem darstellt. Habe ich in der Box innerhalb eines Tages noch nicht geschafft. Doch ich werde mir mal Sabayon angucken. Und hoffe da reicht eine iso zur Installation. Denn bei Gentoo reicht die iso LiveDVD nicht aus. Ansonsten hat es Ähnlichkeit mit der opensuse. Ganz oberflächlich gesehen. Dann mal viel Spaß noch - Goofy the best -

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