Welche Öl-Heizung einbauen?

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Gegenfrage: Muss es unbedingt Öl sein? Es gibt hier sicher sinnvolle bzw. sinnvollere Alter-nativen. Im Familienkreis (4 Haushalte) nutzen wir beispielsweise Gas (3 von 4 Haushalten), wobei wir hier mehrheitlich Anlagen von Buderus verwenden. An einer Anlage hatten wir alters-bedingt Probleme mit der Elektronik (Steuerung), die zweite Heizung muss altersbedingt ausgetauscht werden. Bei der dritten musste bisher nur die Pumpe ersetzt werden, da nicht mehr auf dm aktuellen Stand der Technik.

Es muss nicht unbeding Öl sein. Derzeit schauen wir in alle Richtungen welche möglichkeiten es gibt bzw. welche Hersteller es auf dem Markt gibt. Somit steht noch alles offen.

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Wir haben uns inzwischen für eine Gasheizung von Viessmann entschieden, nachdem wir erfahren haben dass es die Möglichkeit gibt eine Gasleitung legen zu lassen, da diese doch vorhanden ist (dies wurde uns vorher verneint)

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Ich denke, die Unterschiede bei den "Wasserkochern" der namhaften Hersteller werden nicht so groß sein.

Für dauerhaft geringe Kosten - darum wird es sicherlich gehen - sind bei der Heizanlage andere Dinge zur Einsparung entscheidener.

Heute wird viel über Dämmung geredet. Dabei wird fatalerweise häufig altes Wissen übersehen. Eine gute Dämmwirkung ist nur mit trockenen Baustoffen zu erreichen. Das gilt für den eigentlichen Dämmstoff genau so, wie für die alte Wand.

Ich denke, Euer Haus von 1913 wird über ein mind. 38cm dickes Ziegelmauerwerk verfügen, was im trockenen Zustand schon über gute Dämmwerte verfügt. Wurde das Haus jahrelang mit Heizkörpern beheizt oder stand es sogar eine Zeit leer, so sind mit Sicherheit die Wände aufgefeuchtet. Schon 4% Feuchte am Ziegel vermindern den Dämmwert um 50%, bei 10 % Feuchte ist der Dämmwert um 77% geringer. Also gilt es das Mauerwerk zu trocknen und trocken zu halten. Hier kommt die Heizanlage ins Spiel.

Dabei ist es nicht ganz so wichtig, mit welchem Brennstoff das Wasser erwärmt wird oder welcher Hersteller die Heizzentrale gebaut hat - wichtiger ist, wie die Wärme in den Raum gelangt.

Hier gibt es zwei gegensätzliche Arten der heizwassergeführten Raumerwärmung. Die überwiegend konvektive Erwärmung der Raumluft durch den Heizkörper unter dem Fenster und die wärmestrahlungsintensive Erwärmung des Raumes durch Flächenheizungen (auch durch den strahlungsintensiven Kachelofen, nicht jedoch durch den Bullerjan). Die strahlungsintensive Art der Raumerwärmung ist eindeutig die energiesparendere Art und die der Gesundheit bekömmlichste.

Während bei stark konvektiver Erwärmung der Raumluft die Wände über die Luft mit Wärme versorgt werden, erwärmt die Wärmestrahlung die Wandoberfläche direkt. Das mag auf den ersten Blick egal sein, hauptsache die Wand ist warm und der Raum damit auch. Der Teufel steckt im Detail: Kühlt sich die erwärmte Raumluft an der kühleren Wand ab, so verringert sich ihr Wasserdampfaufnahmevermögen. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt dicht vor der Wandoberfläche an, im schlimmsten Falle bis zum Taupunkt mit Raumluftkondensatbildung und nachfolgendem Schimmel. Die Wand übernimmt die feuchte von der Oberfläche und speichert diese im inneren ein. Die Wand feuchtet damit auf und verliert an Dämmwirkung, was die Heizkosten steigen lässt.

Wird dagegen das Haus mit viel Wärmestrahlung durch Flächenheizungen erwärmt, so sind die Wandoberflächen im Idealfall leicht wärmer als die Raumluft. Die Raumluft erwärmt sich nun an der Wandoberfläche. Wärmer werdende Luft hat ein größeres Vermögen Feuchtigkeit aufzunehmen. Die Wandoberfläche wird getrocknet. Durch Feuchtetransporte aus dem Inneren der Wand, wird damit die gesamte Wand getrocknet, was den Dämmwert erhöht. Die Heizkosten sinken.

Durch die Warmluftheizung entsteht ein starkes Wärmepolster unter der Zimmerdecke. Je höher der Raum um so größer das ungenutzte Warmluftpolster. An den Aussenwänden (die Auskühlfläche) kühlt diese Warmluftpolster ab ohne das der Bewohner in den unteren Luftschichten des Raumes davon irgendein Nutzen hatte - Heizenergieverschwendung.

An kalten Oberflächen sinkt Luft ab, an warmen Oberflächen steigt Luft auf. Durch unterschiedliche Oberflächentemperaturen wird also die Raumluft immer in Bewegung gehalten und mit ihr der Staub, die Keime, die Sporen und Pollen.

Durch Wärmestrahlung und den Stralungsaustausch werden Oberflächen gleichmässig temperiert. Dadurch wird die Raumluft beruhigt und der Dreck sinkt zu Boden und belastet nicht mehr die Atemluft - Steigerung der Gesundheit.

Fensterglas reflektiert zu 100% Wärmestrahlung. Durch warme Wandoberflächen wird die Raumlufttemperatur gesenkt (bei gleicher Behaglichkeit). Geringere Raumlufttemperaturen verringern die Wärmeverluste am Fenster ohne Fensteraustausch.

Gleichmäßig temperierte Raume weisen auch geringere (wenn auch nur sehr leichte) Luftdruckunterschiede auf. Der Luftdruckunterschied ist aber der Motor für den Luftaustausch an der Fensterfuge. Oben an der Fensterfuge herrscht ein geringfügig höhere Luftdruck, unten ein geringfügig kleinerer Luftdruck. Oben entweicht die warme Luft, unten strömt sie ins Zimmer nach. Bei Angleichung der Temperaturen im Raum durch Wärmestrahlung werden auch hier die Verluste gemindert. Ein Fensteraustausch ist nicht zwingend nötig, eine Überarbeitung (Neuanstrich/Neuverglasung) ggf. in Eigenleistung führt hier zu erheblicher Kosteneinsparung. Haben die Fenster noch gut schließende Fensterläden, so kann durch die Nutzung dieser auch noch der nächtliche Heizwärmeabstrom gemildert werden.

Ich weiß, etwas am Thema vorbei referiert, aber hoffentlich trotzdem nützlich für die Sanierung. ;-)

MfG Onki73

Scheinbar plant ihr ja eine Art Hybridheizung, wenn ich deine Kommentare richtig verstehe. Wenn ihr hauptsächlich mit Holz heizen wollt, würde es sich tatsächlich lohnen, einen wasserführenden Kamin zu installieren, denn dann habt ihr gleichzeitg Warmwasser und in der Übergangszeit muss die Heizung gar nicht einspringen. Evtl kommt ja auch eine Solarthermie-Anlage in Betracht, die im Sommer für Warmwasser sorgt? Vllt könnt ihr bei der Kombination Holz/Solar am Ende sogar auf die Ölheizung verzichten ... Und wenn es doch eine Ölheizung werden sollte, dann unbedingt darauf achten, dass es eine Brennwertheizung ist, die nutzen das Heizöl am effektivsten aus. Übrigens könnt ihr für eine neue Heizung auch Förderung erhalten http://www.energie-fachberater.de/heizung-lueftung/heizung/foerderung-fuer-die-neue-heizung.php

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