Welche Objektiv soll ich nehmen? Könnt ihr mir weitere empfehlen?

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3 Antworten

Hallo

nun ja die KiT Scherbe wirst du vorerst weiter nutzen wollen vermutlich hast du das 18-55.

Das 28-80 oder gar das 38-76 sind völlig nutzlose Optiken, reine Geldverschwendung wie auch die 18-55 Originalscherbe. Die Optiken sind für Einsteiger gedacht und um das Loch vor dem Spiegel zu füllen Solche Optiken sind an DSLR sinnlos weil man dafür auch eine 100€ Billigzoomknipse verwenden kann.

Es gibt zwei Wege, entweder mehr Weitwinkel oder mehr Tele.

Weitwinkel ist teuer macht aber die "imposantesten" Bilder. Bei Superweitwinkel kann der Effekt aber das Bild "Kippen".

Weitwinkel ist unersetzlich man kann alternativ nur Bilderpanoramas oder Tapeten aus Einzelbildern "stitchen" und man kommt auf einen ähnlichen Gesamteindruck aber nicht den selben.

Das Gegenteil ist Tele, aber dass ist billig machbar wenn die Lichtstärke kein Thema ist.

Tele wird immer überschätzt der sinnvolle Telebereich ist etwa 70-250, längere Tele sind eigentlich nur selten in der Anwendung.

Tele kann man ersetzen indem man einfach näher ran geht oder später im "Labor" vergrössert (Blow UP).

Luft ist nicht immer durchsichtig und bei langen Telebrennweiten ist wegen der Luftstrecke oft die Bildqualität absolut weich. Das lässt such nur mit extrem teuer gefertigten Optiken vermindern deswegen sind viele Profis mit den riesen Kanonen unterwegs und nicht mit den kleinen Döschen der Amateuere. Der Grund ist die können/wollen meist nicht näher ranlaufen. Als Hobbyfotograf geht mit einfach mit einem leichten Tele ganz nah ran und macht deswegen für weniger Investition die schärferen Bilder (Weil weniger Luftschlieren dazwischen sind). Wer zu faul zum laufen ist nimmt sich ein günstiges Spiegeltele zb das 300er von Tamron oder das 500er von Sigma.

Die meisten "Profis" arbeiten bei Vollformat mit folgender Optikzusammenstellung:

  • Superweitwinkelzoom von etwa 17-35 bevorzugt ein 2,8er
  • Normaltele von etwa 70-200 bevorzugt ein 2,8er mit Naheinstellung unter 1m
  • hochlichtstarke Festbrennweite dort wird um 2,0 100 mm bevorzugt oft ein Makroobjektiv
  • hochlichtstarkes Weitwinkel um 21mm
  • hochlichtstarke 50er Normalbrennweite um F1,4 oder F1,7

Für Spezialanwendungen hat man oft noch eine Shiftoptik, ein Spiegeltele oder ein Novoflex Telezoom.

Bei den Profis gibt es die AF Gläubigen und die "Kontrollfreaks" die AF nicht benutzen bzw nur wenn es nicht drauf ankommt. Deswegen laufen viele Profis immer noch mit alten Non AF Optiken auf Digitalkameras rum. Bei kurzen Brennweiten gibt das bei alten Optiken aber Lichtabfallproblem zu den Ecken.

Das typische "Normalzoom" also 18-55 ist relativ selten das brauchen nur Amateuere deswegen haben die meisten Hersteller in der Klasse auch nur mässig gute Optiken.

Was eher bei Profis mitgenommen wird ist ein "Inmmerdabei" 24-90 mit hoher Lichtstärke auch wenn das gleich 1500€ kostet.

Als scharfe Einzeloptiken also 24, 28, 35, 50, 75, 90 würden 1500€ nicht weit reichen.... und abgeblendete APO Zooms werden scharf genug für Reportagefotos.

Profis tendieren immer dazu Geld in Weitwinkel zu versenken und die Telebrennweiten interessiert nur Reporter. Profis nehmen lieber scharfe Festbrennweiten als Zooms.

Amateure tendieren immer zu Superzooms und extralangen Teletütten.

Ist auch Ok der Profi muss schliesslich Geld verdienen, der Amateur kann es ja rauswerfen.

Zudem haben Telesuperzooms oft so flaue Bilder das Portraits damit dank eingebauter Weichzeichnung besser aussehen als mit superscharfen Festbrennweiten wo man dann jeden Pickel und jede Furche sieht. Das gefällt vielen Amatueren...

Noch ein Tipp; bei Canon gibt es eine sehr gute und teuere Profi Optikserie und die ist excellent. Und es gibt die Amateuerserie die ist einfach völlig überteuert für die Leistung das selbe gibt es viel günstiger bei Sigma, Tamron, Tokina, Vivitar/Soligor

Übrigens Tokina (Hoya/Pentax) ist der OED der meisten Canon Optiken. Viele der Profi Canon Optiken basieren auf Vivitar OED´s. Manche sind von Nikon, Zeiss oder Leica/Minolta "abgekupert". Das sind bewährte Designs die nur alle Jahre wieder mit neuer Verpackung verkauft werden.

Grüsse

Das sind alles wenig sinnvolle Entscheidungen, wenn du mit "neuen Brennweiten" fotografieren willst. Das Kit geht von 18 bis 55mm. Das EF 50mm 1.4 liegt noch in diesem Bereich. Natürlich bietet es sehr viel mehr Lichtstärke und eine bessere Abbildungsqualität, deswegen ist es auf jeden Fall eine Überlegung wert. Aber einen neuen Brennweitenbereich erschließt du dir damit nicht. Das 28-80 hat nur 25mm mehr als dein Kitobjektiv, das ist fast nichts. Dafür fällt an einer APS-C-Kamera der Weitwinkelbereich komplett weg. Beim 38-86 ist es noch schlimmer, an einer Kamera wie deiner ist das ein praktisch sinnloser Brennweitenbereich (in meinen Augen).

Wieso holst du dir nicht einfach ein Teleobjektiv, das an dein Kitobjektiv anschließt? Das könnte z.B. ein 50-200mm oder ein 70-300mm sein.

ich glaube das 50 mm hole ich mir auf jeden Fall, und ich hab mir echt schonmal überegt ein Teleobjektiv zu kaufen, ich glaube auch eher das ich dies machen werde.

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Das neue Tamron 18 - 270mm... die Festbrennweiten wären bei der 1000D Perlen vor die Säue ... höchstens, du steigst früher oder später auf eine 3 oder 2stellige Modellbezeichnung um

Was Freistellungspotential, Lichtstärke u.s.w. angeht macht es doch keinen Unterschied, ob ich eine 1000D oder eine 60D habe. Deswegen kann auch an so einer Kamera eine Festbrennweite sinnvoll sein. Ich hab für meine K100D mit sagenhaften 6MP auch ein Sigma 28mm 1.8 und würde es nicht missen wollen.

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