Welche objektiv Marke ist besser?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Die Marke ist egal, wie FoxundFixy auch schon schrieb, gibt es von allen Herstellern sehr gute, aber auch schlechte Objektive. Ziemlich schlecht sind in der Regel irgendwelche Superzoomobjektive (auch Suppenzoom genannt) mit Brennweiten wie z.B. 18-250mm, 18-300mm und Lichtstärken von z.B. f/3.5-5.6, f/3.5-6.3, f/4-6.3 usw..

Die besseren Zoom Objektive haben in der Regel eine durchgehende Blende, da steht dann nur eine Zahl wie z.B. 2.8 bzw. f/2.8 oder f/1.4.  Umso kleiner dieser Wert ist, umso lichtstärker ist das Objektiv.

Für Landschaftsfotografie gibt es einige interessante Objektive. Es kommt natürlich auch darauf an, ob Du Zoomobjektive oder Festbrennweiten verwenden möchtest. Festbrennweiten sind meistens lichtstärker und auch schärfer. Es gibt aber auch gute und lichtstarke Zoomobjektive (z.B. Sigma 18-35mm f/1.8). Wenn Du Sterne fotografieren möchtest wäre auch ein Superweitwinkel interessant, als Zoomobjektiv z.B. ein Tokina 11-16mm 2.8 oder 11-20mm 2.8 oder als Festbrennweite ein Samyang (oder Walimex) 10mm 2.8. Evtl. auch ein Sigma 10-20mm 3.5 (das ist aber schon nicht mehr ganz so lichtstark).

Hast Du denn schon ein Stativ? Das ist für Nachtaufnahmen Voraussetzung.

Ich verwende für Nachtaufnahmen das Canon 16-35mm f/2.8L II USM auf einer Canon 6D. Vom Bildauschnitt ist das etwa wie ein 10-20mm Objektiv auf einer APS-C Kamera. Aber durch den Vollformatsensor geht da noch einiges mehr bei Nachtaufnahmen (bessere ISO Performance). Ich hänge mal ein paar von meinen Bildern ran, die ich bei 16mm fotografiert habe (das würde auf Deiner D3300 dem Bildausschnitt eines Objektivs mit 11mm Brennweite entsprechen).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Katina1999
27.11.2016, 18:34

Wahnsinnige Bilder !
Genau sowas will ich nachts auch schaffen😍

0
Kommentar von JuergenWB
29.11.2016, 00:47

HDR ist immer Geschmackssache - mir persönlich gefällt das bei Bild 1, nicht aber bei Bild 2 und 3: Der Vordergrund ist für meinen Geschmack zu sehr aufgehellt und lenkt damit vom Hauptmotiv ab. Ich würde vielleicht gar HDR lassen, aber diese bildunwichtigen Bereiche etwas abdunkeln.

Für APS-C gibt es diese Top-Linsen, ich habe das 16-35/f4 von Nikon, leider nicht. Das war für mich einer der Gründe im Vollformat einzusteigen. Da ist er tatsächlich auf die "einfacheren" Zooms  angewiesen.

Einfacher in " ", weil die soo schlecht nun auch wieder nicht sind. Was ich da im Laufe der Jahre gesehen habe, lässt mich zweifeln ob das wirklich nötig war? Bei Ausdrucken bis 40 x 60 sicherlich nicht! Mein Fazit: größere Kamera für größere Ausdrucke! Nur wenn ich ganz extrem mit der Schärfentiefe spielen will, dann macht das auch vorher Sinn.

ISO-Performance brauche ich bei solchen Aufnahmen nicht! Da bin ich bei ISO 100, Blende 8-16, und schraube den ND-Filter drauf. Bei 8 Minuten Belichtungszeit in der blauen Stunde sind dann garantiert alle Fußgänger weg und der Rhein ist glatt.

Nee, Iso brauche ich beim Fotografieren meines Sohnes, wenn er als Gerätturner in der Halle bei schlechtem Licht in Bewegung fotografiert werden will. Da habe ich dann das 50er oder 85er drauf, je nach Halle und Gerät, muss der ausreichenden Schärfentiefe wegen auf Blende 4 bis 8 gehen, und je nach Gerät die Belichtungszeit auf 1/500 begrenzen. Dann hilft nur ISO rauf!

0

Wenn Du günstig an Top-Objektive kommen willst, würde ich mich auf zwei oder drei Festbrennweiten einschießen. Mach also zuerst mal Deine Aufnahmen mit der vermutlich vorhandenen Kitlinse, und dann schau nach mit welchen Brennweiten Du die gemacht hast.

Gruppiere die in Aufnahmen mit (10), 16, 24, 35 mm. Ist es etwas mehr gewesen, dann immer die kleinere Brennweite nehmen. Beschneiden kannst Du nachher immer noch, dranschneiden wird schwieriger. Damit weißt Du, welche Brennweite für Dich am wischtigsten ist.

Mit dieser Erkenntnis kannst Du auf die Suche nach entsprechenden Gebrauchtlinsen gehen. Nikon hat den Vorteil, dass alle Linsen an alle Kameras passen. Deine D3xxx hat leider noch keinen AF-Motor, weswegen manche nur manuell fokussiert werden können - bei den Aufnahmen kein Problem!!!

Für APS-C gibt es glaube ich im unteren Bereich keine Festbrennweiten. Da würde ich mir zwangsweise ein Zoom im Bereich 10-24 zulegen, kenne mich da aber nicht wirklich aus. Darüber dann nach und nach ein 35er, ein 50er und ein 85er, und auch in der Reihenfolge!

Als 35er gibt es ein hochgelobtes und sehr günstiges Nikon DX-Objektiv, liegt jung gebraucht irgendwo um die 120 -150 Euro. Dafür gibt es auch das FX-taugliche und sehr gute 1,8/50 G.Um 300 Euro musst Du für das 1,8/85 kalkulieren.

Es gibt zwar da für viel mehr Geld auch jeweils 1,4er Versionen, aber das lohnt nur wenn Du ganz extrem auf die geringe Schärfentiefe Wert legst. Optisch sind die meist sogar noch leicht schlechter.

Damit Du siehst, was mit Gebrauchtlinsen geht, im Anhang ein Foto das ich mit einem 30 Jahre alten 1,8/85 gemacht habe (an der D610, entspricht vom Bildwinkel ungefähr einem 55 mm - Objektiv an Deiner Kamera)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MetalMaik
29.11.2016, 09:08

Von Samyang gibt es eine 10mm Festbrennweite, sogar mit Lichtstärke f/2.8 (ca. 400,- €). Hat zwar keinen Autofokus, aber den braucht man bei einem UWW nicht unbedingt. Der AF würde einem ja bei Nachtaufnahmen eh nicht viel bringen.

0

Jeder Hersteller hat Gurken und Topobjektive im Angebot. Danach kann man nicht gehen,man muß da schon direkter werden.

Für Nachts und Landschaft empfehle ich immer gerne wieder das Sigma 18-35mm f1.8.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?