Welche Noten benötigt man für eine Ausbildung in der Verwaltung?

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4 Antworten

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So etwas wie einen "Numerus Clausus" gibt es für diese Ausbildungen nicht. Grundsätzlich gilt nur:

- Für den mittleren Dienst brauchst du kein Abitur, für den gehobenen schon.

- Bewerber müssen nach irgendwelchen Kriterien "gesiebt" werden, da geht man dann natürlich gern nach dem Notenschnitt.

- Vielleicht wird auch auf einzelne Fächer geschaut - gute Noten in Deutsch und Mathematik sind auf jeden Fall ein Plus.

- Du solltest insgesamt einwandfreie Grammatik und Rechtschreibung hinbekommen und z.B. mit dem Verfassen von gut verständlichen Briefen nicht überfordert sein.

- Eine Verwaltungsausbildung kann man nicht nur bei Städten und Kreisen, sondern auch in der Landes- und Bundesverwaltung und bei den gesetzlichen Trägern der Sozialversicherung (Kranken- und Rentenversicherung) machen.

- Du wirst dich sehr viel mit rechtlichen Themen auseinandersetzen müssen.

Also da die meisten Behörden heutzutage fast schon alle zum Einstellungstest laden und darüber "sieben", geht es meistens erst mal nur darum die Vorrausetzung des entsprechenden Schulabschlusses zu erfüllen. Was Sie in der Konstellation wie du sie nennst eher ungünstig ist, ist das sich mit Abitur für den mittleren Dienst zu bewerben. Denn da gehen sie oft davon aus, dass das dann eh nur eine Zwischenstation sein soll und sobald der Bewerber im 1 oder 2 Ausbildungsjahr doch noch eine Ausbildungsstelle für den gehobenen Dienst bekommt springt er dann ab ! 

Man erwartet in der Regel einen Notenschnitt nicht unter drei und in den Hauptfächern keine Note schlechter als 3. Da mag es dann aber von Behörde zu Behörde, Kommune zu Kommune etc. Unterschiede geben.

Aufgrund des Notenbildes wird aber niemand eingestellt. Ausbildungsplatzbewerber müssen auch herausragend in einem Einstellungstest abschneiden, um es in die Vorstellungsrunde zu schaffen.


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