Welche Nikon D3300 - Nikon D7200 - Panasonic G70 - Sony Alpha 6000?

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4 Antworten

17-50mmF2,8 von Tamron oder Sigma. Für ein sogn Reisezoom a la 18-200 kannst dir echt sparen bzw. machst aus ner DSLR eine Bridge mit schlechter Optik. Die wichtigeren Zahlen stehen bei Sytemkameraobjektiven (ob nun für DSLM oder DSLR)  meißt hinter der Brennweite. Und wenn da mehr als eine Zahl steht zB 3,5-5,6 ist das Objektiv einfach nur billig, also nicht preiswert sondern tatsächlich billig eben. Gute Objektive mal von Makro oder Weitwinkel abgesehen haben immer Zahlen die wenigstens 2,8 oder noch besser kleiner sind. Genau damit spielt eine DSLR ihre Vorteile aus. Denn es ist eine Wechselobjektivkamera, also nicht dafür gebaut um mal eben alles vom Weitwinkel bis zu extremen Telebrennweiten mit einem Objektiv zu erledigen. Dafür ist der verbaute Sensor einfach zu groß, um neben riesigen Zoomweiten auch noch genügend Lichtstarke Objektive dranzubauen. Auch die gibt es, aber willst das mit dir rumtragen bzw bezahlen?  http://www.mydealz.de/images/threads/high-res/393714\_1.jpg

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Diese Kameras sind alle sehr gut. Die Panasonic hat ihre Stärken beim Filmen von Videos. 4K Unterstützung, hat aber auch den kleinsten Bildsensor (MicroFourThirds), alle anderen haben den etwas größenen APS-C Sensor.

Die Alpha 6000 ist eine DSLM und bietet einen digitalen Sucher. Das ist nicht jedermanns Sache. Daher würde ich dir vorher definitiv empfehlen, dir das Teil mal im Media Markt anzugucken. Ich persönlich finde den Sucher der Alpha 6000 nicht so angenehm, aber das ist Geschmacksache.

D3300 und D7200 sind DSLRs die sich vor allem in Sachen Features und Preis unterscheiden. Da musst du schauen ob die Fähigkeiten der D7200 den Aufpreis Wert sind, oder ob du dir die D3300 kaufst und dafür mehr Geld in ein gutes Objektiv investierst

Ein 18-200 Objektiv ist natürlich für nen Anfänger verlockend. Vom Weitwinkel bis in den Telebereich wird mit einem Immer Drauf Objektiv alles abgedeckt. Aber vorsicht: Zoomobjektive und gerade solche mit einer großen Brennweitenspanne sind leider nicht sehr lichtstark.. Sie haben meistens eine Anfangsblende von F3.5 und voll ausgefahren F6.3.

Motive damit freizustellen kann dann mitunter sehr schwierig sein. Ich empfehle zusätzlich ein lichtstärkeres Objektiv mit Festbrennweite. Gibts auch für 200€ schon gute "Einsteigermodelle"

Was dir auf keinen Fall erspart bleibt ist, dich mit den Einstellungsmöglichkeiten und der theoretischen Fotografie auseinanderzusetzen. Man kauft sich eine solche Kamera nicht, um sie im Automatikmodus zu betreiben. Zusammenhang zwischen ISO, Blende und Zeit ist Pflicht zu wissen!

Selbst mittelpreisige Kompaktkameras kriegen qualitativ genauso gute Fotos im Auto Modus hin wie eine DSLR. Mit letzterer hast du allerdings sehr viel mehr kreative Möglichkeiten.

Wenn du dich mit dem Thema nicht auseinandersetzt wirst du auch mit ner DSLR allein keine besseren Fotos machen. Die Fotos macht zu 99% der Fotograf, nicht die Kamera.

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"Wahrscheinlich kaufe ich mir ein Objektiv 18-200mm"

was fragst du überhaupt nach einem modell, wenn du am ende ohnehin vorhast, die kamera mit solche eine müll-objektiv zu bremsen?^^

auch sind die objektive von systemkameras nicht teurer - du vergleichst einfach völlig unterschiedliche gläser.

man kauft eine dslr nicht nur aufgrund der sensorgröße, geschwindigkeit und möglichkeit, freizustellen, sondern auch aufgrund der möglichkeit objektive zu wechseln. je weniger zoom, desto höher wird die qualität ausfallen - idealerweise nutzt du nur sehr starke festbrennweiten. die kamera macht am ende - von vollformatgeräten abgesehen - den geringeren anteil an den gesamtkosten aus.

du willst dir einen porsche kaufen, aber billigreifen draufziehen, die nur bis 120kmh zugelassen sind. das ist quatsch.

du solltest dir grundlagen der fotografie anschauen, zusammenhang zwischen brennweite, iso, blende und verschlusszeit. dann noch einmal anfangen deinen kauf zu überdenken.

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uitefrage 23.06.2016, 16:02

Was kannst du mir denn für Objektive empfehlen z.B. 18-105mm ist das ok oder lieber 18-55mm aber dann gute?

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floppydisk 23.06.2016, 16:05
@uitefrage

das sind alles einfachste und schlichtweg schlechte kitgläser. das 18-105er von nikon mag auf jeden fall noch gehen, grundsätzlich würde ich aber auf vernünftige gläser zurückgreifen. der unterschied der bilder wird immens sein.

starten würde ich mit einem 17-50er f2.8 oder 24-70 f2.8 von tamron und dazu eine nikkor festbrennweite 35mm f1.8g. wenn du zoom brauchst, auf ein 70-200 f2.8 setzen - hersteller ist hier eigentlich egal.

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uitefrage 23.06.2016, 16:13
@floppydisk

Kit Objektive würde ich mir so oder so nicht kaufen wenn dann seperat zur kamera

Aber trotzdem danke

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nextreme 23.06.2016, 16:33
@uitefrage

Die Dinger gibt es auch als Set bei vernünftigen Fotohändlern, siehe https://www.fotokoch.de/Nikon-D3300-Sigma-17-50-EX-DC-OS-HSM\_67047.html Ob Sigma oder Tamron ist übrigens eher ne Glaubensfrage.Tamron nimmt für seine Objektive immer meißt etwas mehr Geld, dafür zahlt sie mehr Lizensen an die Kamerahersteller, wegen diverser Objektivchipsteurungen usw. Sigma kocht hier sein eigenes Süppchen, ist leicht preiswerter, hat dafür aber eine höhere Serienstreuung.

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floppydisk 23.06.2016, 17:20
@nextreme

bei fotokoch habe ich auch schon oft technik bezogen - definitiv empfehlenswert!

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Wichtig sind vor allem gute Objektive. Die, die du ausgesucht hast sind schon zu große Zoomobjektive, damit wirst du auf lange Sicht keine Freude haben. 

Ich würde dir empfehlen, dich erst mal mit den Grundlagen der Fotografie vertraut zu machen und dann gezielt auf deine Bedürfnisse hin zu investieren.

Schau mal ins DSLR-Forum, da wird dir kompetent weitergeholfen.

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