Welche nichtphysikalischen Felder wären andenkbar?

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1 Antwort

Ich habe mir schon oft überlegt, dass es neben normalen physikalischen Teilchen auch eine Art Energie geben muss, die diese zusammenhält, da zwischen den Protonen und Neutronen und den Elektronen theoretisch nichts ist (zumindest nach meinem Physikwissen). Ich glaube jedes Teilchen verfügt über ein eigenes kleines Magnetfeld und beeinflusst so das Verhalten anderer Teilchen.
Außerdem glaube ich, dass es für einen Menschen möglich seien muss, sein eigenes Energefeld  (bzw- Felder) durch neuronale oder chemische Vorgänge zu verändern, bzw. zu manipulieren. Ich glaube, dass das menschliche Bewusstsein supervenient ist. An der Universität Heidelberg gab es auch ma etwas zu dem Thema: Biophilosophische Reflexionen zum Projekt der multiplen Realisierbarkeit von Geist und Gefühl in der Turing-Maschine.


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Kommentar von Rosenblad
28.04.2016, 16:31

Die grundlegenden Feldmechanismen "verteilen" sich auf die vier sog. Wechselwirkungskräfte (schwache und starke Wechselwirkung, elektromagnetische Wechselwirkung die die Gravitationskraft) deren Energiequanten (als sog. Wechselwirkungsteilchen) als "Pakete" über inhärente Felder übertragen werden und mithin auch bezüglich von Protonen und Elektronen wirken - in diesem Fall wäre die starke Wechselwirkungskraft zu beschreiben. Mathematisch errechenbare Symmetrien, Teilchen (Quarks) sowie Quantenformulierungen (wie den String- und Brantheorien) erfordern weitere Wechselwirkungskräfte, deren Nachweise bisher aber ausgeblieben sind. Ein Sonderfall weist das Higgs- Boson mit einem eigenständigen Wechselwirkungsfeld auf.
Allerdings werden mit den genannten "Kräften" ausschießlich physikalische Felder beschrieben. Die von mir angesprochenen nichtphysikalischen Felder sind zunächst einmal reine Spekulation und könnten rein theoretisch im Zusammenspiel von Turing-Maschine und Booleschen Netzwerken abbildbar sein (siehe dazu z.B.: Johannes Köbler / Olaf Beyersdorff "Von der Turingmaschine zum Quantencomputer – ein Gang durch die
Geschichte der Komplexitätstheorie", Humboldt-Universität zu Berlin, im Netz unter: https://www.informatik.hu-berlin.de/de/forschung/gebiete/algorithmenII/Publikationen/Papers/turing.pdf, siehe auch: Egon Börger "Berechenbarkeit, Komplexität, Logik : Algorithmen, Sprachen und Kalküle unter besonderer Berücksichtigung ihrer Komplexität"; Braunschweig u.a., Vieweg Verlag, 1992, 499 S.)

Das von Dir in den Gedankengang gebrachte Bewusstsein ist allerdings selbst - als psychische Repräsentation latenter Prozesse - nicht supervenient sondern emergent, als ein mögliches Ergebnis supervenienter Prozesse auf der subvenienten (neuralen) Verschaltungsebene deren Übergang zur psychischen Ebene weiterhin mit einem riesigen Fragezeichen versehen bleibt - worauf ja meine Frage hinzielt.

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