welche nadelstärke hat das "knitting pal" stricksysthem?

5 Antworten

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Hi taiga,

ich hab mir mal Videos dazu angeschaut. Die Maschenstärke scheint durch die dicken Zähne vorgegeben zu sein. Variationen sind hier sicher nur durch die Wollstärke möglich. Aber warum willst du dir das antun? Beim Gebrauch solch eines ... Geräts geht dir doch das schöne Strickgefühl völlig abhanden. Und wenn ich mir ansehe, wie die sich schier die Finger brechen beim Hantieren mit Wolle und Haken ... da würde mir jegliche Lust aufs Stricken vergehen. Und langsamer als das Handstricken ist es auch. Und so schöne Muster wie beim Handstricken gibts auch nicht. Und in Zug und Bus kannst du auch nicht stricken. Und im Wartezimmer auch nicht. Und überhaupt.

LG

Genau!! (Grins)

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naja, mit mehreren nadeln geht es halt viel schneller. darum geht es mir. ich kann nicht alles stricken, was ich möchte, weil es zu lang dauert.

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Hallo taigafee, ich habe mir auch verschiedene Videos bei YouTube mit dem Knitting Pal angesehen. Ich habe genau 16 Maschen in der Breite gezählt. Was soll das denn geben, eine Hundeleine? Ist sogar für einen Schal zu schmal. Und es geht lagesamer als von der Nadel zu stricken. Wenn die Dame, die das vorführt, 16 Maschen bewältigt hat, habe ich in der Zeit locker 100 Maschen abgestrickt. Wenn Dir das Stricken nicht schnell genug geht, dann schau Dir mal richtige Strickmaschinen an. Die können viel. Einen einfachen Pulli in glatt rechts macht man in 3 Tagen, wenn man noch beruftstätig ist. Es gibt Maschinen mit Lochkarten für tolle Muster jeglicher Art. Nur hat meinen Mann immer das "ratsch, ratsch" des Schlittens gestört.Also wieder zurück zu den geräuschlosen Handnadeln.Deine eigentliche Frag, verschiedene Garnstärken könnten möglich sein, dann sieht das Gestrick mal locke, mal fester aus, aber große Sprünge bezüglich der Wollstärke dürften nicht möglich sein.

man kann so viele sets aneinanderstecken wie man will, dann wird es richtig breit, und wenn man mit 6-8 nadeln auf einmal stricken kann, soll es auch sehr schnell gehen.

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Hi taigafee, lass dir nicht so viel Negatives einreden. Die meisten Werkzeuge haben ihre Berechtigung und der/ die/ das Knitting Pal hat AUCH Vorteile. Man muss sie nur erkennen. Ja, es ist stationär. Ja, es ist für Arbeiten geeignet, die man „normal“ mit Nadel 4 – 6 machen würde. Mit einem kleinen Trick klappt auch etwas Dünneres. Dazu habe ich noch keine eigenen Erfahrungen. Ja, einige „normale“ Stricktechniken funktionieren nicht so einfach, dafür gibt es andere Muster, die du „normal“ nicht hin bekommst. Und kann man mit der z.Z. so angepriesenen Strickmühle viel machen? Ich fürchte, außer rechten Maschen geht gar nichts weiter. Ich lass mich gern eines Besseren belehren. Also. Geeignet für eher stärkere Garne, aber die sind ja z.Z. sowieso in. Das Gestrick wird lockerer. Probe ist zu empfehlen, weil das Endprodukt schmaler, aber dafür länger ausfällt, als du es auf den Kämmen siehst. Ich merke es aktuell wieder. Außerdem scheint der Materialverbrauch geringer auszufallen. Bei meinem Pullover war auf der Verpackung geschrieben, dass ich ca. 650g brauchen werde. Momentan sieht es danach aus, als würden 100g für das Rückenteil reichen… Da ich sowieso gewöhnlich mehrere Sachen bearbeite, nutze ich Knitting Pal zur Abwechslung, bis mir Po oder/ und Rücken schmerzen und ich besser eine andere Haltung einnehmen sollte. Und psychologisch hat man in dem Moment halt einen festen Arbeitsplatz und kann sich nicht so schnell verschubsen lassen. Manchmal braucht’ s auch das, oder? Mach das Beste draus! Jedenfalls ist noch ein großer Teil Handarbeit dabei. Moderne Strickmaschinen machen fast alles allein, du brauchst nur noch den Auftrag erteilen, das Material bereit stellen und aufpassen, dass alles so wird, wie du es dir denkst. Gewöhnlich bevorzugen Strickmaschinen dünneres Material, das gewöhnlich bei Stärke 4 endet. Es gibt wohl auch noch Maschinen mit Nadeln für größere Stärken. Sie scheinen mir geeigneter, wenn du schnell viel herstellen willst. Ich kann mir vorstellen, dass die Freude dann nicht bei der eigentlichen Arbeit, sondern beim Entwerfen liegt. Meine Erfahrungen mit einer Strickmaschine aus dem Jahr 1966 beinhalten viel Fluchen, viel Einsammeln runter gesprungener Maschen, und das dünne Material muss glatt sein, sonst bleibt es hängen. Vielleicht können das heutige Maschinen besser.

Sorry, ein Roman war nicht geplant… Nidda64

ich bin um jede erfahrung dankbar. :-)

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ist man denn wirklich schneller mit dem knitting pal?

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