Welche Nachteile hat eine Bürgschaftserklärung für den Bürgen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine Bürgschaft ist grundsätzlich eine Mietsicherheit gemäß § 551 BGB, d.h. diese darf höchstens 3 Kaltmieten betragen.

Zahlt Ihr nun aber schon eine Kaution von 2 Mieten, dann haftet der Bürge nur mit dem Betrag einer Monatsmiete.

Etwas anderes wäre es, wenn eine freiwillige Bürgschaft abgegeben wird. Dann haftet der Bürge unbegrenzt.

Hier handelt es sich aber um eine geforderte Mietsicherheit des Vermieters und diese ist eben begrenzt.

Wird er für immer in dieser Bürgschaft stehen

 

Für die Dauer des Mietverhältnisses, ja. Es kann aber auch eine Beendigung vereinbart werden. Der Vermieter muss damit einverstanden sein.

Der Bürge kann hier gern unterschreiben. Ihr überweist die Kaution von 3 Kaltmieten und nach ein paar Wochen teilt der Bürge dem Vermieter einfach mit, dass er "raus" ist, da die Höchstgrenze nach § 551 BGB erreicht ist.

Ich persönlich würde es nicht machen, weil ihr damit eine dritte Person dazu benötigt und mit in eure Privatangelegenheiten zieht.
Das wollte ich persönlich nie.
Ich denke mir, entweder es darf und soll sein, dann klappt es auch allein oder es soll eben nicht sein, warum dann auch immer, das kann man nicht immer gleich erkennen, schon mal erst rückblickend.

Der Bürge müsste eben aufkommen, wenn euch Geld dazu fehlt. Und ja, natürlich auch dann, nachdem ihr eine Arbeitsstelle habt.
Außer es ist vertraglich anders geregelt, kann man ja alles ganz individuell angeben im Vertrag.

Jetzt ist wieder eher die Zeit für Vermieter, die sich ihre Mieter aussuchen können.
Aber anders gesehen kann man sich schon auch mal darauf gut verlassen, dass wenn etwas nicht klappt, dies durchaus auch Vorteile hat!

Überprüfe doch nochmals dein / euer Vorhaben. Vielleicht ist da noch irgendwas, was doch nicht so ganz passt......  ;-)

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