Welche Nachteile hat ein Ölofen?

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Ein Nachteil eines Ölofens liegt in der Tatsache dass diese Dinger meist irgendwo im Raum stehen, also nicht an den Fenstern.

Die kalte Luft fällt, da sie schwerer ist, an den Fenstern herein (gerade beim Altbau sind die Fenster nicht unbedingt sehr dicht ;-P) auf den Boden. Da zeiht sie dann zum Ölofen, der sie erwärmt und nach oben steigen lässt. (warme Luft ist leichter und steigt nach oben).

Der Effekt ist, dass es in Bodennähe kalt ist und die Füße frieren, während oben schon brüllende Hitze herrscht.

Darum sind die Heizkörper von Zentralheizungen in den allermeisten Fällen direkt unter den Fenstern. Da wird die kalte Luft gleich erwärmt, ohne sie lange durchs Zimmer zu schleusen. ;-)

Vielen lieben Dank an euch ALLE! für die vielen hilfreichen Antworten! LG :)

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das meiste ist schon gesagt nur zur Ergänzung:

der Geruch entsteht durch eine mimimale Verrußung. Dieser Ruß setzt sich kaum sichtbar auch an den Wänden ab, am ehesten sieht man das nach einiger Zeit an der Wand hinter dem Ofen.

Das wird nach und nach zu einem öligen Film, der schwer zu entfernen ist, es sei denn, man hat Tapeten und kann diese runterreißen.

Das schnelle Abkühlen und die kalten Füße empfinde ich als größten Nachteil.

Eine antiquierte, etwas anrüchige und arbeitsintensive Form der Beheizung. Etwas effizienteres und wärmeres gibt es hingegen nicht! - "Was war das noch eine preiswerte Heizmethode zu Studentenzeiten!"

Die stinken und die Gefahr einer Verpuffung ist auch noch da. Zudem werden die höllisch heiß und kühlen schnell wieder aus. Der Gestank ist aber das größte Übel.

Das größte Problem dürfte heute der Öltank im Keller darstellen, da viele Gemeinden aus Gründen des Gewässerschutzes hier Vorschriften machen, die kaum noch einzuhalten sind. Oft wird in Altbauten damit ignoranterweise so geschlampt, daß sich neben den Ölfässern Lachen von Öl angesammelt haben, etc. Dann lassen sich die Ölöfen nicht so genau in der Temperatur steuern. Ein weiteres Problem besteht im Kaminabzug. In Altbauten werden oft noch Kohle- und Ölöfen nebeneinander an einem Kaminzug betrieben, was die Versottungs- und Verpuffungsgefahr erheblich steigert. Bei stürmischem Wetter einen Ölofen unbeaufsichtigt zu lassen, ist geradezu sträflich. Die Flamme geht unter Umständen bei einer Windböe aus, das Ventil ist noch geöffnet, am Ende ist der Brenner so mit Öl vollgelaufen, daß es schon an der Seite raustropft. Das ausgelaufene Öl dann wieder vom Teppich herunterzubekommen, ist praktisch unmöglich. Und, wie gesagt, es riecht halt.

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