Welche Nachteile haben Fertighäuser heutzutage eigentlich noch?

3 Antworten

Fertighäuser werden millimetergenau im Werk produziert, ähnlich wie Dein Smartphone das Du täglich benutzt. Stell Dir doch mal vor, Du brauchst ein neues Smartphone, und Smasung oder Apple kommen zu dir so für 2 bis 4 Tage und zimmern es so lala bei Dir vor Ort zusammen (vorrausgesetzt es läuft alles reibungslos ab, wie Logistigk etc.) oooooder..... Du gehst in ein Geschäft, bestellt es, und die Firma liefert es Dir so wie Du möchtest da hin wo Du willst?

Mal angenommen Dein Haus hat eine Stellfläche von 10 auf 10 Meter. Bei einem "Steinhaus" fehlen im Gegensatz zu einem Fertighaus 6qm Wohnfläche, bedingt durch den dicken Wandaufbau.

Wenn Steinhäuser konstruktiv doch so unschlagbar sind, warum ist dann bei jedem Steinhaus die Dachkonstruktion komplett aus Holz?

Google mal den Begriff "Primäränergiebedarf" da ziehen Steinhäuser den aller, aller Kürzesten von allen.

Ich meine, es macht schon einen Unterschied ob man ein millimetergenaues Produkt erhält, oder ein auf der Baustelle zusammengebasteltes.... PU Schaum in jeder Ecke die undicht ist, weil es auf der Baustelle heißt: "Ein Zentimeter ist kein Maß" oder lieber etwas anständiges, fertiges Produkt?

Aber ich möchte hier nicht am Glauben der selbst ernannten Experten rütteln. Soll doch jeder so bauen wie er möchte. Vielleicht hilf aber auch mal ein Bilck hinter die Kulissen? Wer weiss das schon genau....

Kann man so pauschal nicht beantworten, es kommt sehr auf die ausführende Firma an. Wenn diese pfuscht, hast du ein Problem, egal ob Fertig- oder Massivhaus. Fertighäuser sind auch nicht zwangsläufig billiger. Wenn du am Hang wohnst, brauchst du einen Betonkeller, der sehr teuer werden kann. Ein finanzieller Vorteil besteht aber z. B. in der Kürze der Bauzeit: keine lange Standzeiten für Kran oder Bagger, keine Witterungsprobleme (Dach abdecken bei Regenguss etc...), das Haus ist in der Regel in 1-2 Tagen fertig aufgestellt.

wir haben auch ein Fertighaus und würden es immer wieder machen: Sauber, schnell und perfekt in der Dämmung. Wir verbrauchen im Jahr gerade mal 500 Euro an Gas für Heizung und Warmwasser; bei knapp 200 qm Wohnfläche.

Was für ein Fertighaus ist es denn ?

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Sind denn die guten Verbrauchswerte heute - 10 Jahre später - immer noch so oder gab es zwischenzeitig irgendwo Feuchteprobleme? Ist die Fassade noch algen- und schwarzschimmelfrei?

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