Welche Möglichkeiten eröffnen sich im Gespräch mit Sterbenden über das aktive Zuhören?

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6 Antworten

Der Sterbende steht im Mittelpunkt. Auf seine Wünsche muß eingegagen werden und das erreicht man nur wenn man auch wirklich zuhört. Oft hört man z.B. Angst herraus. Man soll den Sterbenden begleiten, ihm nichts aufdrängen und seine evtl. Launen geduldig ertragen. Es gibt einen schönen Spruch dazu (den ein Sterbenden zu seiner Begleitung sagt): Lass mich nicht vorgehen, ich kann dir den Weg nicht zeigen. Geh nicht vorraus, ich kann dir nicht folgen. Sei einfach nur bei mir, sei mein Freund.

Das aktive Zuhören beinhaltet auch das Reflektieren und Nachfragen, um dem Gesprächspartner zu zeigen, dass man an ihm interessiert ist. Insbesondere die Symbolsprache fordert aktives Zuhören, da der Zuhörer nicht nur auf die eigentlichen Worte sondern auf das tatsächlich Gesagte eingehen muss, um ein helfendes Gespräch zu führen.

Einen Sterbenden zu begleiten sollte in erster Linie ein naher Angehöriger (Partner,Kinder usw) übernehmen Wünsche des Menschen nach Nähe erfüllen und auch Ablehnungen akzeptieren.. Jeder Mensch reagiert anders und da ist Fingerspitzengefühl gefragt,mann kann kein Rezept geben.

Man sollte dem Sterbenden wertschätzend entgegen kommen, Hand halten, streicheln, leise reden, zu hören. Das hilft meistens.Manche die früher gesungen haben, hilft auch das miteinander singen, als trost. Dartlilly

Ich glaube das dabei nicht nur ein Zuhören wichtig ist, sondern auch Berührungen . Ein Handhalten u über den Kopf oder die Wange streichen sowie ständiger Blickkontakt sind dabei genauso wichtig wie ruhiges, nicht zu lautes Sprechen mit viel Verständnis.Ebenso das Fragen nach Wünschen usw.

einfach nur zuhören das hilft dem sterbenden weil er sich dann angenommen und wert fühlen wird

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