Welche Möglichkeiten bietet das Vereinsrecht, wenn Ämter sich vereinschädlich verhalten und bewusst ein verzerrtes Vereinsbild zur Stimmungsbildung forcieren?

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6 Antworten

In jedem Verein ist die Mitgliederversammlung das maßgebliche bestimmende Instrument, und die Mitgliederversammlung kann Amtsträger auch abwählen oder gar ausschließen.

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Das direkte "Recht" ist Eure Satzung, was steht dort verwertbares? 

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Ein Verein hat eine Satzung in der das miteinander und die Wirkung die der Verein nach ausßen haben soll, geregelt sind. Ein Amt kann sich nicht schadhaft auswirken. Es wäre dann ein Amtsinhaber..... alles etwas verwirrend und ohne mehr Informationen leider nicht zu beantworten....

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Kommentar von Geidoscop
08.02.2016, 12:55

Entschuldigung, die Fragestellung muss sehr knapp sein.

Es handelt sich um einen relativ großen gemeinnützigen Verein mit knapp 100 Mitgliedern und hunderten Nutzern.

Der Kassenwart des Vereins hat ohne den Vorsitzenden zu informieren den Geschäftsbrief geändert und seine Kontaktdaten anstatt der allgemeinen ausgetauscht. Die Bilanz wurde vom Kassenwart erstellt und dem Finanzamt übergeben ohne die Vorsitzenden zu informieren - was erhebliche Folgen und Aufwand nach sich zog. Bei Prüfung fiel auf, dass hier auch sehr viele Vorgänge unsauber nd intransparent sind. Außerdem gab es einen Ausfall des allgemeinen Mailservers, so dass Verantwortliche keine Fragen von Außen beantworten konnten - Dies war nur vom Kassenwart möglich, da dieser erst später seinen Account bekam und davon nicht betroffen war - Als dies thematisiert wurde hat er nichts von diesem Umstand erwähnt und über fast zwei Monate Fragen von Außerhalb auf sich konzentriert. Es wurden Interviews gegeben in denen bewusst so formuliert wurde, dass der Eindruck ensteht, dass der Kassenwart Geschäftsführer wäre und so auch neue Mitglieder und Gruppen mit Fehlinformationen besetzt wurden.

Bei Konfrontation mit der Thematik wurde argumentiert, dass Fehler menschlich seien und das alles nur ein Missverständnis ist. Bei weiteren Nachforschungen ergab sich das bereits seit über einem Jahr Fehlinformationen zur Gerüchtebildung und Negativkonotierung gegen den Vorsitz existieren und diese Vorgehen sehr oft genau damit zusammenspielen. Vieles ist akribisch dokumetiert und belegbar und durch Zeugenaussagen zu bestätigen. Da eine extreme Schattenkommunikation mit eigenen Mailverteilern und Gruppentreffen existierte fiel das lange Zeit nicht auf, denn der Verein ist darauf bedacht die Aufgabenbereiche sehr autonom zu gestalten.

Die Frage ist nur wie nun am besten vorgegangen wird.

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Gar keine. Dafür sind andere Gesetzgebungen zuständig wie Verwaltungsrecht, Strafrecht und BGB.

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Zunächst mal: es gibt kein "Vereinsrecht".

Es gibt das BGB, die AO und andere Regelungen, die die Rechtsverhältnisse von Vereinen regeln.

Und wie sich "Ämter vereinschädlich verhalten und bewusst ein verzerrtes Vereinsbild zur Stimmungsbildung forcieren", das bedarf der näheren Erläuterung.

Zentrale Frage vorab: handelt es sich um einen Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit?

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Kommentar von Geidoscop
08.02.2016, 12:55

Entschuldigung, die Fragestellung muss sehr knapp sein.

Es handelt sich um einen relativ großen gemeinnützigen Verein mit knapp 100 Mitgliedern und hunderten Nutzern.

Der
Kassenwart des Vereins hat ohne den Vorsitzenden zu informieren den
Geschäftsbrief geändert und seine Kontaktdaten anstatt der allgemeinen
ausgetauscht. Die Bilanz wurde vom Kassenwart erstellt und dem Finanzamt
übergeben ohne die Vorsitzenden zu informieren - was erhebliche Folgen
und Aufwand nach sich zog. Bei Prüfung fiel auf, dass hier auch sehr
viele Vorgänge unsauber nd intransparent sind. Außerdem gab es einen
Ausfall des allgemeinen Mailservers, so dass Verantwortliche keine
Fragen von Außen beantworten konnten - Dies war nur vom Kassenwart
möglich, da dieser erst später seinen Account bekam und davon nicht
betroffen war - Als dies thematisiert wurde hat er nichts von diesem
Umstand erwähnt und über fast zwei Monate Fragen von Außerhalb auf sich
konzentriert. Es wurden Interviews gegeben in denen bewusst so
formuliert wurde, dass der Eindruck ensteht, dass der Kassenwart
Geschäftsführer wäre und so auch neue Mitglieder und Gruppen mit
Fehlinformationen besetzt wurden.

Bei Konfrontation mit der
Thematik wurde argumentiert, dass Fehler menschlich seien und das alles
nur ein Missverständnis ist. Bei weiteren Nachforschungen ergab sich das
bereits seit über einem Jahr Fehlinformationen zur Gerüchtebildung und
Negativkonotierung gegen den Vorsitz existieren und diese Vorgehen sehr
oft genau damit zusammenspielen. Vieles ist akribisch dokumetiert und
belegbar und durch Zeugenaussagen zu bestätigen. Da eine extreme
Schattenkommunikation mit eigenen Mailverteilern und Gruppentreffen
existierte fiel das lange Zeit nicht auf, denn der Verein ist darauf
bedacht die Aufgabenbereiche sehr autonom zu gestalten.

Die Frage ist nur wie nun am besten vorgegangen wird.

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Das "Vereinsrecht" eröffnet überhaupt keine Möglichkeit, gegen unberechtigte Angriffe vorzugehen. Man hat die gleichen Möglichkeiten wie eine natürliche Person.

Es gäbe als Möglichkeit das Strafrecht (z.B. Verleumdung) wenn die Verzerrung so stark wäre. Man könnte eine Petition an den Stadtrat richten, einen Bürgerentscheid forcieren...

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