Welche Möglichkeiten bieten sich in Cambridge als Veganerin + Granny eine Familie erfolgreich und schmackhaft zu bekochen?

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9 Antworten

Glückwunsch, dass sich dir diese Möglichkeit bietet und dass diese Familie so offen dafür ist...:)

Ich würde in der Anfangszeit einfach Gerichte zubereiten, die sehr profan und unkompliziert zu veganisieren sind, wie z. B. Chillie sin Carne oder Spaghetti Volognese, Pfannkuchen, Nudel- und Kartoffelaufläufe, Semmelknödel mit Pilzrahmsoße, indische Curries mit Reis, Süß- und Mehlspeisen, Suppen, Burger und Bratlinge, Lasagne, Mousse au chocolat... Damit kann man sogar mogeln - keiner merkt den Unterschied...:)

Grade in England sprießen die Veganer wie Pilze :) aus dem Boden - London z. B. ist (wie hier Berlin) DIE Stadt für Veganer...

Ich denke mir, Geschmack an Gaumenfreuden ist weitgehend unabhängig von Nationen und Herkunft.

Empfehle dir hier die Kochbücher

"La Veganista" von Nicole Just.

"Das vegane Familienkochbuch" von Jasmin Hekmati und

die Bücher (und Videos) vom "Rock`n-Roll-Veganer Jerome Eckmeier

Alle 3 haben gutbürgerliche, bekannte und in der Kindheit liebgewonnene traditionelle Gerichte erfolgreich veganisiert.

Ich hoffe, ich habe dein Anliegen richtig interpretiert und wünsche dir eine tolle Zeit in Cambridge - koch sie alle nieder und flash sie, natürlich rein vegan...:)

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Kommentar von Honeysuckle08
22.07.2016, 12:37

Möchte nun meiner Antwort noch hinzufügen, dass du dich nicht grämen oder ärgern solltest angesichts der Gehässigheiten und der Häme, die manche Leute hier meinen, absondern zu müssen...

Immerhin hat der Engländer Donald Watson den Begriff des Veganismus einst geprägt und viele Briten haben seinen Weg und sein Anliegen seither geteilt und tun es noch - an jedem Tag und es werden immer mehr...

Übrigens hab ich wohl was missverstanden - hatte deine Frage auf den ersten (zu schnellen) Blick so verstanden, dass du bereits eine Familie gefunden hast... Ich weiss, du wirst mindestens eine finden ! :)

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Kommentar von Honeysuckle08
23.07.2016, 17:53

Ich danke dir herzlich für den Stern - freut mich sehr...:)

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Weißt du denn so grob, was den Leuten schmeckt und was nicht? Es wäre z.B. schade, wenn du den feinsten Spinat-Auflauf kochst, und sich hinterher herausstellt, dass die Hälfte der Familie gar keinen Spinat mag.

Und ich würde nicht die Lieblingsgerichte der Familie "veganisieren", auch wenn das sehr gut möglich ist. Die Gefahr ist groß, dass es dann doch ein kleines bisschen anders schmeckt als das Original (anders, nicht schlechter!), und schon sind besonders Kinder schnell abgeneigt.

Ich koche für (nicht-vegane) Freunde auch oft vegan. Die sind auch immer sehr begeistert davon. Eins meiner Lieblingsgerichte ist Curry mit Kichererbsen und Blumenkohl. Eigentlich ganz simpel. Einfach reichlich Kokosmilch verwenden, dann wird es cremig und interessant fruchtig. Kichererbsen haben eine so lustige Konsistenz und liefern gleichzeitig Eisen. Blumenkohl sieht schön aus und beinhaltet Vitamin C.

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Kommentar von Positivia
23.07.2016, 16:19

Vielen Dank für die konkrete + hilfreiche Antwort. 

Ich habe darauf verzichtet nach den Vorlieben + Abneigungen zu fragen, da meine Mühe oft gerade bei den Kindern reichlich belohnt wird. Jetzt, einige Tage nach dem Telefonat, wird mir jedoch mehr und mehr bewußt, wie schwierig es für mich werden könnte, wenn die Familie selber kocht + ich mit ihnen essen darf. Allein der Geruch macht mir ja schon zu schaffen. Ich möchte niemanden bekehren.

Ich habe einfach Angst, wie ich es aushalten kann, wenn die Eltern tierische Produkte zubereiten + verzehren. Schon bei dem Gedanken wird mir übel. Da muss ich nochmals in mich gehen.

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Was auf jeden Fall (zumindest in meinem Umkreis) immer gut ankommt sind sämtliche Gerichte mit Kidney-Bohnen

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Versuch mal ein gericht mit kidneybohnen. Zum Beispiel veganes chili "con/sin carne" mit Weissbrot/ laugengebäck/ reis/ kartoffeln. Vegane version.

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ich glaube, du machst dir keine freunde in deiner gastfamilie, wenn du deren ernährungsgewohnheiten nicht respektierst. daher hoffe ich, du hast nur vor, ausnahmsweise mal zu kochen.

ich würde es mit indischem essen probieren, das ist in großbritannien nichts unbekanntes und es gibt viele fleischlose rezepte.

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Eine Familie bekochen?  Also nicht deine Familie? Du als Veganerin müsstest doch genügend leckere Rezepte kennen. Wenn nicht, das Internet ist voll davon.  Obwohl ich absolut nichts davon halte, jemand anderes von seinem eigenen Lebensstil zu überzeugen. Aber das steht auf einem anderen Blatt...

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Wo du kochst sollte ja völlig egal sein. Also die Unterschiede des Siedepunkts von Wasser sind ja nur in extremen Orten signifikant.

Also bieten sich dir alle Möglichkeiten, die du jetzt auch schon kennst.

Ich hab ja mal im Cambridgeshire einen hervorragenden sunday roast genossen.

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Du willst Leute missionieren, indem du sie vegan bekochst, obwohl sie darum nicht gebeten haben?

Vergiss es. Wenn du nicht normal kochen willst, kannst du die Stelle nicht antreten. Sie würden dich sowieso nach spätestens einer Woche rausschmeißen.

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Sicher gibt es viee Möglichkeiten eine bislang fleischessende Familie, die sich von mir bestens bekochen lassen möchte, mit veganen Gerichten zu überzeugen

Gegen ein gelegentliches Servieren veganer Kost ist bestimmt nichts einzuwenden, gegen das missionarisch-eifernde Umstellen auf dauerhaft vegan schon. Und wenn Kinder im Haus sind, grenzt eine vegane Versorgung bereits an Körperverletzung.

So, ihr veganen Gutmenschen, jetzt könnt ihr die Zähne fletschen und über mich herfallen. 

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