Welche Mitwirkungspflichten bestehen beim Durchsetzten von Unterhaltsansprüchen unter Bezug von Hartz 4 und Unterhaltsvorschuss?

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3 Antworten

Wenn die Mutter keine Beistandschaft einrichtet um den Unterhalt einzutreiben, dann muß sie halt zum Anwalt gehen um den Unterhalt einzutreiben.

Dazu ist sie verpflichtet. Und das muß sie dann regelmäßig wiederholen. Da empfiehlt sich eine Beistandschaft.

Die Mutter muß den Namen und ggf. die Adresse nennen. Und alles andere was beim Unterhalt helfen könnte, z.B. den Namen des Arbeitgebers bringen.

Die Mitwirkungspflicht beschränkt sich vor allem auf die Mitteilungen von verfügbaren Informationen über den Vater, Name, Wohnort, Arbeitgeber. 

Das Jobcenter kann aber, so weit es Zahlungen leistet, verlangen, dass man eine Beistandschaft errichtet, um die Zahlungsfähigkeit regelmäßig zu überprüfen und zu beurkunden. 

Dass ihm die erhöhte Erwerbsobliegenheit in Geld angerechnet wird, wage ich zu bezweifeln, ich habe das noch nie erlebt. Wenn er nicht mehr verdient, dann verdient er nicht mehr. Da muss man oft froh sein, dass überhaupt Unterhalt gezahlt wird. 

Die Mutter muss gar nicht mitwirken. Das macht das Jugendamt, wenn sie dort die Beistandschaft beantragt. 

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