Welche mittelalterlichen Instrumente kann ich spielen?

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Wenn du Klarinette spielst, hast Du eigentlich das Problem, ein Instrument zu spielen, das quasi im 17. Jhrd. aus spieltechnischen Gründen neu "erfunden" wurde. Es gibt aber tatsächlich ein historisches Gegenstück, das Chalumeau(x). Leider ist kein einziges Instrument erhalten, aber moderne Rekonstruktionen ließen die Instrumentenbauer dieses Einfachrohrblattinstrument mit einem Klarinettenmundstück versehen und ist daher für Klarinettenspieler ideal, den Einstieg in die Historie zu wagen. Im Grunde sieht es aus, wie eine wüste Version einer Blockflöte und gab ursprünglich den Tonumfang einer None (wie bei einem Dudelsack, von den franz. Cornemusen und den altdeutschen Schäferpfeifen mal abgesehen) wieder. Mittlerweile gibt es aber schon Chalumeau´s, die sich sogar überblasen lassen. Hier ein Wiki-Artikel dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Chalumeau

Ach ich doof! ^^ Jetzt wollte ich doch noch über andere Instrumente schreiben und habe das völlig vergessen!

Es gibt eine ganze Menge an historischen Blasinstrumenten, die sich gut lernen lassen. Gaaaanz vorne sind natürlich die Flöten. Die 6Lochflöte (finden sich heute in den Tin-Whistles wieder) ist schon sehr alt und war weit verbreitet. Im Mittelalter hat man aber oft auch 3-5 Loch gespielt, da man mit der Flöte dann in einer Hand die Melodie, mit der anderen auf dem Tamboor (eine Trommel) den Rythmus dazu geschlagen hat. Auch das "Gemshorn", eine Flöte aus einem Kuhhorn gemacht, nicht ganz billig, aber dafür unglaublich wohlklingend, war sehr beliebt. Ab der Renaissance kam dann die Blockflöte (eigentlich ist der Name irritierend, ALLE Schnabelflöten haben einen Block) auf, erreichte im Barock eine unglaubliche Präzision, wurde im 19. Jhrd. von der Querflöte verdrängt (im Orchester zu leise) und wurde Anfang des 20. Jhrds. wiederentdeckt. Tip: die deutsche (offene) Griffart wurde zum Einstiegspiel entwickelt. Besser die französische (barocke) Griffart wählen, da stimmen die chromatischen Töne im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten einfach besser! ;-)

Um Doppelrohrblattinstrumente kommst Du eigentlich nicht rum. Schalmeien, Rauschpfeifen, Dudelsäcke in verschiedensten Variationen (sogar mit 2 Chantern - Spielpfeien - , um mehrstimmig spielen zu können. Dazu zählen natürlich auch die Pommern, die Dulciane, das Fagot, etc... Ein sehr alter Vorläufer ist das "Duduk". Vom Klang einer Chalumeau sehr ähnlich, vielleicht noch ein bischen weicher und unglaublich traurig. Nicht zu vergessen die orientalischen Verwandten: Kaval, Zurna und so weiter.

Wenn Du die Tür zur Historie aufgeschlagen hast, kommt dann der Zirkus dann plötzlich wie von selbst zusammen, das heißt, bekommst Du den Einblick in die eine Geschichte, öffnet sich dann der Zugang zur nächsten. Versuche Dich auch mal mit historischen Ensembles auseinanderzusetzen (z.B. Ensemble für frühe Musik Augsburg), da bekommst Du eine Menge Informationen. Solltest Du an Marktmusik interessiert sein, Kontakte die Bands, die Dir gefallen und frage dort noch mal nach.

Es gibt also viel zu tun, viel Vergnügen! :-)

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Ich kann dir herzlich die Ocarina empfehlen ^^ aber ob die mittelalterlich ist? Ich versteh nicht ganz was du mit "mittelalterlich" meinst... naja, hier ist auf jeden Fall mal ein Beispiel-Video wie sich eine Ocarina anhört ^^ : http://www.youtube.com/watch?v=55vtOmGS_BI&feature=related

ich meine so zusagen Instrumente aus der Renaissance und dem Mittelalter. Es gibt nämlich noch Hersteller die die nachbauen...man könnte sie auch die Vorgänger der heutigen Instrumente nennen...;)

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schau mal http://www.drachenmond-musik.de/html/willkommen.html da siehst du verschiedene Instrumente, er baut sie teilweise auch selber, er gibt auch Kurse die findest du auf der Seite von adventon.de unter Kurse und du kannst bestimmt auch bei ihm selber mal nachfragen.

Von Klarinette auf Querflöte umsteigen?

Hi ! 😃

mich spiele schon seit knapp 6 Jahren Bb Klarinette. Langsam habe ich fast alles durch an Theorie und bin technisch auch sehr weit. In letzter Zeit „langweile“ ich mich mit der Klarinette, klar, es gibt die ein oder andere Sache, die ich noch zu lernen habe, aber es gibt fast keine Herausforderungen mehr. Im Orchester bin ich so der Durchschnitt, ich steche nicht heraus und Klarinetten gibt es sehr viele. Zurzeit sehne ich mich danach, ein neues Instrument zu lernen, kann mich aber nicht entscheiden. Meine Überlegungen sind dann wieder zur Querflöte gekommen, die wollte ich schon seitdem ich mit dem Blockflötenunterricht aufgehört habe lernen und spielen. Also habe ich sie mal ausprobiert, habe aber keinen Ton rausbekommen, was mich auch sehr frustriert hat, dass ich sie nicht spielen kann. Seitdem hatte ich keine Querflöte mehr in der Hand, geschweige denn, ich konnte auf einer üben. Jetzt bin ich aber (logisch) älter und ich habe gemerkt, dass ich nicht so leicht aufgebe, wenn etwas nicht klappt und dass ich schnell lerne. Gibt es denn hier jemanden, der auch von Klarinette auf Querflöte umgestiegen ist, und kann aus Erfahrung sprechen ? Wie ist es mit dem Ansatz ? An alle Flötisten/-innen, hat es denn bei euch ganz am Anfang geklappt mit dem Ton rausbekommen oder nicht ? Wie könnte ich theoretisch damit umgehen, ich kann ja nicht dann evtl. Im Flötenunterricht stehen und bekomme nach 3 Stunden immer noch kein Ton raus... wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr einen Ton rausbekommen habt, sogar euer erstes Lied spielen konntet ? Ich übe 2 mal täglich, mal eine Stunde, mal 2, je nach dem...

danke schon mal, im Vorraus ! 😄 LG

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  • Wann habt ihr damit angefangen und wie lange hat es gedauert bis ihr euer erstes Lied konntet?
  • ist es schwer die Noten zu lesen ?
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Linn

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