Welche Methode ist die beste zur Geräuschdämmung aus der oberen Wohnung?

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das thema schalldämmung kommt ja hier nun des öfteren und ich habe auch schon mehrfach reingeschrieben, dass dämmung mit styropor, gipskarton oder dämmwolle nur wenig bringen.

wirklich sinnvoll ist bei schalldämmung die dämmung mit masse ( mauerwerk, beton, etc) oder mit mehreren sich nicht berührenden schichten.

falls also die höhe der räume ausreicht, dann wäre soetwas wie eine mehrschichtige zwischendecke denkbar. das ginge dann in diesem fall mit fermacell (gipsfaser).

also, dünne verlattung an die decke, fermacell drauf. darauf die nächste dünne verlattung, nächste schicht platten,usw.. ich denke, bei 3 schichten ist dann ruhe. bei jeder schicht aber aufpassen, dass sämtliche ritzen und fugen gut verschlossen werden ( abkleben, zuschäumen). schall kommt durch das kleinste loch und eine offene fuge würde deine mühe umsonst machen.

Hallo lieber roberval,

was würdest du für die Schalldämmung einer Innenwand /nicht Decke/ zum angrenzenden Nachbarhaus empfehlen? Seit die Leute renoviert haben hören wir wenn sie ins Klo pinkeln, ihre Toilette liegt direkt hinter unserer Wozicouch. Würdest du da auch mit Verlattung dämmen? Wenn ja wie dünn sollen die Bretter sein und aus welchem Material sollen die Platten die darauf kommen sein. Wieviel cm wird unser Wozi durch eine Dämmung schmaler werden?

Danke im voraus für deine Antwort

LG

Cangarden

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@cangarden

o je , das klingt ja gar nicht gut. da ist wohl die trennwand zwischen den häusern extrem dünn. helfen würde hier wohl nur eine völlig neue freistehende wand vor der alten wand. diese darf dann die alte wand nicht berühren. vorstellbar wäre ein ständerwerk aus blechprofilen, wie sie im trockenbau verwendet werden, und darauf eine verschalung aus osb-platten mit nut und feder. eventuell beim bau gleich nut und feder verkleben, dann ist es dicht. osb deshalb, weil es eine sehr dichtes material ist und trotzdem im vergleich zu stein logischerweise leichter.eine steinwand wäre optimal, aber da muss natürlich ein tragfähiger untergrund dasein.

bei der lösung mit ständerwerk und osb-platten aber unbedingt darauf achten, dass es keinen verbund zu der dahinterliegenden wand gibt ! das ist sonst wieder eine schallbrücke.nach aufstellen der wand den umlaufenden spalt mit silikon oder ähnlichem verschließen.

das osb so dick wie möglich wählen eventuell auch zweischichtig etwas dünneres material. zu 100% wird auch diese lösung wohl nicht schalldämmen, aber mehr ist in einem relativ schnellen trockenbauverfahren nicht herauszuholen.

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Antwort steht in der vorherigen Frage. :-) In Deinem Fall mit Mineralfaser kaschierte Gipskartonplatten (Kann man auch direkt aufdübeln).

Betondecke oder Holzdecke? Dann Lattung mit Dübel oder Spackschrauben, dazwischen Dämmwolle und dadrunter Vertäfelung oder Riegips oder noch mal Dämung mit Riegips, das verspachteln, und dann Tapezieren, und je nach Tapete, Farbe oder nicht. Such dir au was dir gefällt. Gefundene Rechtschreibfeler dürft ihr gerne Behalten, Hab heute meinen Großzügigen TAG!

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