Welche Methode hilft, um Mauern dauerhaft trocken zu legen?

4 Antworten

  • konrad-fischer-info.de (Infos zu Gebäudeschäden und zur Hüllflächentemperierung vom Architekten)
  • temperierung.net (Temperiermethode zur Gebäudesanierung und Trockenlegung)
  • dernoton.de (Abdichtungen mit Ton)

Altbausanierung und Instandsetzung Defizite, mangelnde Fachkompetenz und fehlende Kooperation bei der Planung und die Folgen n der Süddeutschen Zeitung die Frage erörtert, wer für Bauleistungen im allgemeinen und im besonderen prädestinierter sei: Architekt oder Bauingenieur. Es ist sicher nicht immer einfach, einen einigermaßen verbindlichen und günstigen Kostenvoranschlag für eine Altbau-sanierung in den Griff zu bekommen. Änderungswünsche des Bauherrn machen der Termin- wie der Kostenrechnung oft genug einen Strich durch dieselbe ... Insbesondere Nutzungsänderung, Raumaufteilung u. v. m. führen oft zu erheblichen Mehrkosten. Dies allerdings sollte jedem Verantwortlichen mit ausreichender Fachkompetenz in Sachen Altbaumodernisierung bewußt sein, denn nur so kann die Kostensituation überschaubar bleiben.

Koordination, Planung und Bauleitung Mehr- und mehr Bauträgern wird heute die gesamte Bauleitung übertragen, insbesondere für Altbauinstandsetzungen. Daraus ergibt sich die Frage, wer für mangelnde Qualität oder Kostenüberschreitungen verantwortlich ist. Allgemein ist bekannt, daß mangelhaft geplante Objekte sich als viel kostenintensiver erweisen als errechnet. Kosten-voranschläge und die damit zusammenhängende Finanzierung werden so meist Makulatur. Unter der Devise »Schau'n wir mal, dann werden wir schon sehn«, wird erschreckend oft einfach drauflosgebaut. Ein ebenso unübersehbares wie häufiges Beispiel sind Projekte im Straßenbau: Straßen werden innerhalb kurzer Zeit zwei- bis dreimal geöffnet, weil immer wieder eine neue Leitung verlegt wird. - Eine gute Planung, Jahre im voraus von kom-petenten Kräften erarbeitet, welche Leitung wo und wann verlegt wird, ist für eine zuverlässige Kostenplanung also unerläßlich. Doch grobe Fehlplanungen dieser und ähnlicher Art gibt es leider auch bei anderen Bauprojekten. Ähnliches geschieht auch im Hochbau bei so manchem öffentlichen Gebäude. Anhand der Beispiele Hochstrasse und Kirchenstrasse in München wird erläutert, wie ohne ausreichende Vorleistung (Planung) Geld buchstäblich aus dem Fenster geworfen wird. Nicht nur hier wurde mit viel Aufwand saniert, nur damit kurze Zeit darauf eine andere Abtei-lung eine sogenannte Generalsanierung vornehmen konnte. Dabei wurden einige Jahre zuvor durchgeführte Arbeiten, nicht selten schlechtweg ignoriert: In diesem Fall wurde vor etwa zehn Jahren eine Schule saniert. Nach Begutachtung, Beratung und Bewertung durch ein qualifiziertes Fachplanungsbüro wurde damals ein Instandsetzungsvorschlag ausgearbeitet, nachdem von innen saniert werden sollte. Nach Abwägen der Kosten-/Nutzenrelation wurde eine Instandsetzung von innen als ausreichend befun-den. Somit konnte das Aufgraben sowie das aufwendige und daher teure Abdichten an der Außenseite entfallen. So wurden nur die Außenwände an der Innenseite saniert, die übrigen Innenwände zunächst nur oberflächlich durch neue Anstriche behandelt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollten auch die übrigen Zwischenwände mit Sanierputz neu verputzt werden. Man bedenke: ein Quadratmeter Sanierputzaufbau (der im Keller an der Innenseite notwendig ist) kostet ca. 200-250,- DM! Und hier kommen schon einige hundert Quadratmeter zusammen. Kaum zehn Jahre später, als die Verantwortung für den Bauunterhalt nicht mehr bei dem gleichen Fachbereich lag, wurde ohne Rücksicht auf die damals erfolgten Sanierungen eine sogenannte Generalsanierung durchgeführt. Die teuren, noch unversehrten Verputzflächen wurden einfach abgeschlagen und neu hergestellt - nach dem Motto »Jetzt machen wir alles gleich gescheit, wenn wir schon einmal dran sind«. Die Schule wurde also nochmals, jetzt von außen und von innen, saniert. Bei dieser neuen Sanierung war kein Fachplanungsbüro eingeschaltet worden, man verzichtete darauf - wohl aus Kostengründen. Ob es notwendig ist, ein Haus von außen aufzugraben und abzudichten, obwohl feststeht, daß über hundert Jahre im Keller nie Wasser eingedrungen ist, wage ich zu bezweifeln. Noch dazu direkt am Isar-Hochufer, also weit entfernt von jedem Grundwasser. Nun zum Beispiel Kirchenstraße: Hier wurden im Zuge der Gesamtsanierung innerhalb von fünf Jahren zwei Meter hoch um das Gebäude die Fassadenflächen erneuert - das sind immerhin auch einige hundert Quadratmeter Sanierputz-flächen, obwohl diese keinerlei Schäden aufwiesen. Ein gut verarbeiteter Sanierputz kann in dieser kurzen Zeit auch keine Schäden haben! Die Ursache für gravierende Fehler solcherart liegt nicht nur in der mangelnden Qualifikation eines einzelnen Sach-bearbeiters, sondern auch in der Problematik begründet, daß es nur wenige Spezialisten für die Altbausanierung gibt. Außerdem hapert es in solchen Fällen auch an der nötigen Kooperation dieser Spezialisten - ganz abgesehen von den zumeist fehlenden qualifizierten Leistungsbeschreibungen. Wie lange können wir uns Energieverluste und Nachfinanzierungen durch unzureichende Planung und mangelnde Kooperation noch leisten?

Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit Zusammenfassung Unterschiedliche Verfahren zur Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk werden beschrieben. Auch ungeeignete Verfahren werden in diesem Zusammenhang genannt. Auf einige Risiken wird hingewiesen. Schließlich wird auf die Schwierigkeit, das jeweils optimale Verfahren für ein Objekt auszuwählen, aufmerksam gemacht. 1 Einleitung Viele Hausbesitzer, Architekten und Behördenvertreter stehen vor der Frage, welches Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit für welches Gebäude geeignet ist. Dabei gibt es grundsätzliche Unterschiede: z.B. mechanische Trennungen; Injektionen oder sogenannte elektrophysikalische Verfahren. Diese Techniken können, sofern für das jeweilige Gebäude geeignet, selbstverständlich auch miteinander kombiniert werden. Stets aber muss von Fall zu Fall sorgfältig geprüft werden, welche Methode für welches Objekt sinnvoll ist. Eine fachkundige Beratung ist deshalb vorab sehr zu empfehlen. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Verfahren kurz beschrieben. Dabei werden der Vollständigkeit halber auch unwirksame Verfahren genannt. Danach werden einige Risiken vergleichend behandelt und schließlich wird die Schwierigkeit angesprochen, geeignete Verfahren und Fachfirmen auszuwählen. 2 Geeignete und ungeeignete Verfahren 2.1 Mauerwerksaustausch und Unterfangung Gemeint ist damit das traditionelle Verfahren, das von allen Bauunternehmen und sehr oft auch mehr oder minder erfolgreich in "Eigenleistung" durchgeführt werden kann. Dabei entfernt man Stück für Stück des Grundmauerwerkes und ergänzt es entweder durch Beton oder durch Mauerwerk (einschl. einer Abdichtung).. Bei einer Variante wird der Mauerwerksquerschnitt über dem Fundament oder über dem Gelände ausgebrochen und anschließend eine Dichtungsunterlage (als Sauberkeitsschicht) hergestellt. Darauf kommt eine Abdichtung, und der Rest wird entweder ausbetoniert oder ausgemauert. 2.2 Das Mauersägeverfahren Mit einer Schwert-, Seil- oder Kreissäge wird ein Schnitt im Mauerwerk hergestellt. Dabei ist es möglich, trocken oder nass zu schneiden. Diese Schnittfuge ist je nach Sägeverfahren 4 bis 15 mm dick. Anschließend wird die Abdichtung -¬ meistens aus glasfaserverstärktem Polyester, aus Polypropylen oder auch aus Edelstahlplatten eingebaut. Die Schnitte werden nach Einlegung der Abdichtung in der Regel verkeilt. Die Keile sollen während der Arbeit die Lastenübertragung sichern. Anschließend werden die Schnittfugen an der Innen- und Außenseite provisorisch abgedichtet und der Hohlraum mit Quellmörtel verpresst. 2.3 Das Einschlagen von nichtrostenden Chromstahlplatten Ohne Öffnung der Mauer wird eine 1,5 mm dicke gewellte Platte eingeschlagen. Dabei braucht man eine mehr oder weniger durchgehende Mörtelfuge. Der Baustoff selbst ist bei dieser Methode nicht entscheidend. Setzungen können nicht auftreten, weil die Platten ohne vorheriges Öffnen in die Mörtelfuge eingeschlagen werden. Der Mörtel wird auf diese Weise nach oben oder unten verdrängt bzw. verdichtet. Um den Verdrängungs- und Verdichtungswiderstand zu verringern, werden seit einiger Zeit Chrom-stahlplatten verwendet, die keil-bzw. pfeilförmig verformt bzw. angespitzt sind. Dadurch wird die Durchdringungsgeschwindigkeit erhöht und die Oberflächenreibung vermindert. Dieses seit mehr als dreißig Jahren bewährte Verfahren hat sich als eines der preisgünstigsten und sichersten Verfahren erwiesen. 2.4 Bohrverfahren mit Überlappung ( aneinander gereihte Kernbohrungen). Hierbei werden Löcher gebohrt (meistens mit einem Durchmesser von 8-12 cm) und so angeordnet, dass ihre Überlappungen eine durchgehende Mauertrennung erfolgt. Diese Bohrlöcher werden anschließend mit einem dichtenden und quellfähigen Mörtel wieder ausgefüllt und somit eine sichere Abdichtung erzielt.
2.5 Injektionsverfahren Eine andere Form der Abdichtung im Mauerwerkquerschnitt wird mit Injektionsverfahren erreicht. Sie werden oft, weil das Injektagemittel über Bohrlöcher eingebracht wird als „Bohrlochverfahren“ bezeichnet. Dabei bohrt man Löcher in die Wand und füllt sie mit sehr unterschiedlichen Injektionsmitteln unterschiedlicher Konsistenz. Die Wirksamkeit einer solchen Sperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit hängt nicht nur von der Wahl des Injektionsmittels und dessen Wirkungsweise (kapillarverstopfend, kaplillarverengend), sondern auch der Ausführungsart ab. So sind z.B. Abstand, Tiefe und Durchmesser der Bohrlöcher von entscheidender Bedeutung, und außerdem, ob der jeweilige Stoff mit oder ohne Druck und in der ausreichenden Menge eingebracht wird. Der zeitliche Aspekt ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, denn die Injektionsmittel eine gewisse Zeit, um sich zu verteilen. Die Viskosität der Injektionsmittel ist ebenfalls zu berücksichtigen. Soll eine Kapillarverstopfung oder eine Hydrophobierung, erzielt werden? Sehr oft ist beides erwünscht.

Dazu noch: Eine vorherige fachkompetente Prüfung, sowohl des Feuchte- als auch des Salzgehaltes ist genauso wichtig wie die „Verträglichkeit“ der Injektionsmittel mit dem Baustoff. 2.6 „Entfeuchtungsputze" Der Name dieses Verfahrens ist zwar vielversprechend, aber sachlich falsch. Kein Patent konnte bisher für die Trockenlegung einer Mauer garantieren! Ähnlich dem Effekt der Röhrchen (aus den 50er und 60er Jahren bekanntes Verfahren) soll dieser Verputz durch eine bessere Verdunstung die Mauer trocknen. Es wird jedoch nur der Kreislauf angeregt - denn: was schneller verdunstet, kommt von unten um so schneller nach. Ob diese Putze also der Weisheit letzter Schluss ist, wage ich zu bezweifeln, denn es werden nicht nur Wasser, sondern auch bauschädliche Salze auf diese Weise nachtransportiert. “ Entfeuchtungsputze“ entfeuchten nicht, sie wirken bestenfalls ähnlich wie ein Sanierputz.
Sehr oft ist eine solche „Sanierung" mit Entfeuchtungsputzen nur deswegen erfolgreich, weil es sich „nur“ Kondenswasserbildung aus Gründen einer falschen Nutzung handelte oder um technische Schäden, wie beispielsweise eine undichte Regenrinne. Möglicherweise wurden auch Fugen abgedichtet, die Heizung an der richtigen Stelle angebracht, die Fassade gestrichen usw. - und somit ist der eigentliche Schaden beseitigt. Es ist dann sehr leicht zu suggerieren, dass die Pseudotrockenlegung den entsprechenden Erfolg gehabt hat. Bis man erkennt, was wirklich geschehen ist, vergehen meist Jahre. 2.7 „Elektro-Osmose“ Eine weitere Verfahrensvariante, die immer wieder in mehr oder weniger modifizierter Weise auftaucht, ist die "Trockenlegungsart" mittels „Elektro-Osmose“ (mittels elektrischer Energie soll das Wasser in das Erdreich zurückgedrängt werden) oder anderer elektrophysikalischer Methoden. Dabei sind viele Parameter entschlüsselt, die "Saugfähigkeit" der meisten Baustoffe ist gut erforscht. Diese ergibt sich aus den Parametern: • Anzahl und Lage der Kapillaren • Durchmesser, nach Größe und Häufigkeit eingeteilt • Oberflächenbenetzung der Kapillaren Mit Hilfe von Versuchen lässt sich ermitteln, in welcher Zeiteinheit, wie viel Liter Wasser "aufgesaugt" werden, und außerdem, wie hoch diese Feuchtigkeit, in welcher Zeit aufsteigen wird. All das sind klassische physikalische Werte. Die Ergebnisse sind verbindlich und nachvollziehbar. Von Fachleuten durchgeführte Kontrolltests bestätigen diese Ergebnisse eindeutig. Um es kurz zu machen: In der Praxis funktioniert dies alles nicht. Umso erstaunlicher ist es, wie viel „Fachleute“ auf diesen Hokuspokus immer wieder hereinfallen. Das Verfahren ist nur deshalb so ausführlich beschrieben, damit auch der auf dem Gebiet der Elektrophysik weniger versierte Hausbesitzer versteht, das nicht jeder, der sich als Spezialist ausgibt, auch wirklich sein Handwerk versteht. . Ein namhafter Hersteller hat 1995 in einer Broschüre für ein neues Injektionsmittel darauf hingewiesen, dass die meisten der auf dem Markt bekannten Produkte, die bisher eingesetzt wurden, entweder feuergefährlich, geruchsbelästigend, überteuert oder sogar extrem gesundheitsschädlich waren. Die erheblichen Preisunterschiede stören angesichts dieser beängstigenden Auflistung kaum. Nicht alle Injektionsmittel sind jedoch für die Unterbrechung der kapillaren Saugfähigkeit geeignet. Die Produkte, die heute angeboten werden, sollten von unabhängigen Prüfinstituten auf einwandfreie Funktion und Unschädlichkeit genau geprüft sein. Neben den Hinweisen der Materialhersteller gibt es noch weitere Möglichkeiten, sich zu informieren, welche Produkte, Firmen und Berater weiterhelfen können. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Während bei mechanischen Trennungen eine sofortige Kontrolle des Erfolges (Motto: „Was abgeschnitten ist, wird auch trocken“) nachvollziehbar ist, ist dies bei Injektionsverfahren nicht so einfach möglich. Im Labor funktionieren diese Verfahren meistens gut. Am Objekt ist eine Überprüfung des Erfolges oft erst Jahren möglich, bei ungeeignetem Einsatz leider auch der Misserfolg. .

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@trockenleger

Aber auch noch: Eine neue Berufung: Fachingenieur für Altbau - Instandsetzung In den Fachhochschulen wird erst seit wenigen Jahren auf die chemischen und physikalischen Aspekte der Altbausanierung eingegangen. Der Erfahrungsschatz ist also noch eher spärlich. Es bleibt Ihnen also nicht erspart, nach wie vor viel Zeit dafür aufzuwenden, die richtige Firma auszusuchen! Bedienen sich erfahrener freier Ingenieure oder Architekten, wobei Sie sich zuvor die von ihnen bereits sanierten Objekte genau ansehen sollten. Erkundigen Sie sich auch bei Nachbarn und Bekannten, die bereits einschlägige Erfahrungen in Sachen Mauertrockenlegung gemacht haben, wie abgedichtet wurde und wie hoch die Kosten waren. Ob allerdings genau die gleichen Voraussetzungen wie an ihrem Objekt vorhanden sind, ist nicht so einfach zu ermitteln. Selbst wenn zwei Häuser in der gleichen Straße Feuchteschäden aufweisen, muss es nicht die gleiche Ursache haben.

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Name der Methode für Nullstellen ausrechnen?

Wie heißt noch mal der Begriff/Methode mit der man Nullstellen für quadratische Gleichungen bestimmen/berechnen kann?
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Vielen Dank

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Wir überlegen nun den gesamten Sand auszuheben und dann von innen eine Betonschicht zu machen. Anschließend mit Estrich veredelt. Gibt es Risiken, das Haus in dieser Form von unten abzudichten? Was gibt es zu beachten? Immerhin kann ich ja den Bereich der Wände nicht nachträglich erreichen. Diese stehen auf Sandsteinen.

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Hallo. Wir besitzen ein Bauernhaus von 1913, die Ziegel gehen teilweise kaputt und aus den Fugen löst sich an einigen Stellen der Mörtel. Es geht hauptsächlich darum, die Ziegel außen zu schützen, damit nicht noch mehr kaputt geht, nicht unbedingt ums Isolieren. Oben ist gut isoliert und unten sind doppelte Mauern, also mit Hohlraum dazwischen. Ursprünglich wollten wir die Hohlschicht zwischen den beiden Ziegelwänden ausfüllen lassen und die Wände außen verputzen. Das scheint nicht zu gehen, weil in dem Hohlraum wohl viel Schrott ist - Firma war da. 2. Idee: Von außen Dämmen mit Styropor und verputzen - (Firma war da, Kostenvoranschlag 35000€), wird dann die Feuchtigkeit, die die Wand eventuell aus dem Erdreich zieht noch nach außen abgegeben oder habe ich dann innen Schimmelprobleme? Wir hatten jemanden hier, weil der Keller (ein Raum) feucht scheint, der sagte, bei diesen Häusern wären die Keller extra so gebaut, weil die Feuchtigkeit in den Kellerraum eindringt und verdunstet und so den Keller kühlt. Und der riet uns von der Möglichkeit, außen zu dämmen ab, weil die Wände Wasser aus der Erde aufnehmen würden und die dann nicht abtrocknen könnte und nach innen geht. Noch eine Möglichkeit wurde mir angeboten/erzählt: Auf die Wände werden Latten aufgeschraubt, dazwischen Glaswolle und außen darauf kämen Platten, das Material ähnlich wie das, was zur Verkleidung der Dachgaubenwände verwendet wurden. Aber - lässt das dann die Feuchtigkeit nach außen durch? Und wie lange hält so etwas? Jetzt war ich einige Tage auf Föhr und habe gesehen, dass dort bei einigen Häusern die Ziegel übergestrichen wurden. Meine Idee: Im oberen Bereich Holz anbringen (Haus hat zwei Etagen, damit, falls die Farbe nicht lange hält, man nicht so schnell wieder nachstreichen muss - allerdings, das Holz muss man ja auch behandeln....?) und im Erdgeschoss die Fugen auskratzen und neu füllen und dann die Wände mit Farbe streichen, damit die Ziegel geschützt sind. Was müsste ich dabei beachten. Welche Farbe wäre sinnvoll, die auf der einen Seite von innen Wasserdurchlässig ist, von außen aber so haltbar, dass ich nicht alle drei Jahre neu streichen muss. Müssen die Ziegel mit irgendetwas vorbehandelt werden? Oder - welche Möglichkeiten fallen Euch noch ein? Ich hatte schon mal nach Experten für Altbausanierung gegooglet, aber bei uns niemanden gefunden, sonst wäre es mir wert gewesen, eine Expertenmeinung einzuholen, weil wir langsam nicht mehr wissen, was wir jetzt am besten mit der 'Außenhaut des Hauses machen, damit nicht noch mehr kaputt geht. Geld: ungefähr 30.000€ könnten wir dafür ausgeben. Fragen über Fragen. Ich freue mich über Eure Antworten

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Bei unserem Altbau haben wir 24 er Backstein-Aussenwände. Wegen des alters fällt allerdings in teilbereichen bereits an den Aussenwände der Putz ab. Vermutlich auch durch aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Kellerbereich,und dem leerstand von 2 Jahren ( Dieser wird aber freigelegt und abgedichtet.) Dazu kommt noch dass das Gebäude zweiseitig auf der Grundstücksgrenze verläuft. Jetzt stehen wir vor der Frage sollen wir die Aussenwände von innen verputzen, oder ist es vieleicht doch besser einen Trockenputz mit GK-Platten herzustellen ( Ohne Dämmung) so entsteht zumindest noch ein Luftpolster, es wird nicht unnötig viel Feuchtigkeit eingebracht und die Aussenwände können dann von aussen nachträglich doch noch gedämmt werden

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