Welche Methode ?

4 Antworten

Du hast dich da ein bisschen vertan, das ist aber gar kein Problem, denn dafür stellst du ja deine Frage.

Es gibt die Möglichkeit, die Behandlung komplett von der Krankenkasse zahlen zu lassen. Eine gewöhnliche Behandlung kostet ungefähr 3000-4000 Euro. Die Krankenkasse übernimmt letztendlich zwar alles, aber ihr müsst quartalsweise (alle drei Monate) eine anteilige Summe der angefallenen Leistungen zahlen, 20 %. Die Restlichen 80 % übernimmt die Krankenkasse sofort. Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung ( Feste Spange ist draußen und es ist anschließend mindestens ein weiteres Jahr mit einer losen Zahnspange vergangen) kann dir dein Kieferorthopäde eine Abschlussbescheinigung ausstellen.Damit geht man dann zur Krankenkasse und bekommt die gezahlten Anteile wieder. 

Leider zahlt die Krankenkasse nur ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Leistungen. Der Kieferorthopäde bekommt bestimmtes Geld für das Kleben von Brackets und muss sich an diesem Preis orientieren, wenn er das Material einkauft. Daher bieten viele Kieferorthopäden zusätzliche Privatleistungen an, um den Patienten bessere Materialien wie z.B. kleinere, komfortable Brackets anbieten zu können. Solche Leistungen sind dann komplett Privat zu bezahlen.

Was davon jetzt für dich am geeignetsten ist, musst letztendlich du mit deinen Eltern entscheiden. Ich würde dir aber auf jeden Fall die Versiegelung und die superelastischen Bögen ans Herz legen, denn die sind wirklich sehr wichtig (und ich kann bis heute nicht verstehen, weshalb Krankenkassen das nicht übernehmen)

Was bitte ist die alte Methode?

Ich kenne bei Zahnspangen nur die herausnehmbaren und die festsitzenden.

Die herausnehmbaren Spangen werden am Anfang der Behandlung eingesetzt, um den Kiefer zu dehnen.

Die festsitzenden Spangen werden eingesetzt, um die Zähne zu bewegen. 

Wenn die Zähne verschoben und / oder gedreht werden müssen, ist auf jeden Fall die festsitzende Spange nötig. Nur damit kann ein Zahn inclusive Wurzel parallel verschoben werden.

Wenn du normale Metallbrackets und einen Bogen aussen auf den Zähnen bekommst, sollte der Eigenanteil nicht so hoch sein.

Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, bei einem anderen Kieferortopäden eine zweite Meinung einzuholen.  

Nachtrag:

Bei der festsitzenden Spange gibt es die Möglichkeit, dass die Brackets aus farblosen Kunststoff sind. Der Bogen und die Drähte, mit denen der Bogen befestigt sind, sind aber immer aus Metall.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Brackets auf die Innenseite der Zähne geklebt werden, dann sieht man gar nichts. Davon würde ich aber unbedingt abraten, weil du dann ständig eine wunde Zunge hast, und die Brackets nicht richtig sauber halten kannst. 

Und noch ein Tip aus der Praxis: Wenn du deine Brackets hast, gehe regelmässig beim Zahnarzt (nicht Kieferorthopäden) zur Individualprophylaxe. Zahlt die Kasse. Nicht dass du zum Schluss zwar gerade Zähne hast, dafür aber kaputte.

0

Ich war schon bei 2 kieferorthopäden bei den ersten haben die keine Zahnspange erwähnt und bei den 2ten haben die ja gesagt. Was meinst du welche Option ich wählen sollte die teure oder die die Krankenkasse übernimmt.

0

Die Funktion beider Möglichkeiten ist eigendlich gleich. Bei der zweiten Möglichkeit geht es eher um die Optik und deshalb ist diese Spange etwas teurer mit zuzahlung des Patienten.

LG ZA

Was möchtest Du wissen?