Welche Menüführung bei der Gestaltung einer Homepage?

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5 Antworten

Ich rate meinen Kunden immer zu links, weil es da leichter erweiterbar ist. Wenn das Design vernünftig werden soll, überlegt man sich Raster für die Seite, in die möglichst auch das Menü passt und wenn ich die Spaltenbreite auf 5 Rasterschritte aufteile, weil ich oben 5 Hauptmenüpunkte habe, muss ich zwingend immer bei den 5 bleiben. Teile ich oben plötzlich auf 6 oder 4 auf, kommt es zu komischen Rastergeschichten. Oder man arbeitet ohne jedes Raster und hat damit eher unruhige Seiten. Oder auch die Lösung hier in gutefrage.net. Da habe ich oben 8 Buttons, die unterschiedlich breit sind. Wenn da nun was neuntes kommt, was unbedingt da rein soll? Da hilft dann nur eine Änderung des Layouts, eventuell der Schriftgröße. Das links kann dagegen leben, sich verändern, das ist weitgehend unproblematisch, ist also die langfristig unkomplizierte Lösung.

...ich finde es immer gut wenn die Menüs auf der linken Seite sind, ist sehr praktisch und übersichtlich, oben geht auch, wichtig ist vor allem die Durchgängigkeit und auch das man von jeder Seite aus darauf zugreifen kann. Farben, Gestaltung und Schriftarten sollten Deinem, wie es so schön heißt, Corporate Identity entsprechen...

Wo das Menue ist ist eigentlich nur momentane Mode oder Ansichtssache. Aus meiner Erfahrung (Kurse für Erwachsene) rate ich dir neben dem Menue ( das auf jeder Seite an der gleichen Stelle stehen muss und genau die gleichen Punkte umfassen muss damit sich jeder immer und auf jeder Seite zurechtfindet) Adresse Telefonnummer und sonstige Kontaktdaten anzuzeigen. Das auch wenn die noch einmal unter dem Menuepunkt Kontakt zusammengefasst sind.

Bei einer geschäftlichen Site stellt man Adresse etc. eigentlich nicht auf die Site selbst - sondern bewusst unter "Kontaktdaten". Zudem sie ja auch noch mal ins Impressum müssen.

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Ein Menü links kann auch ohne weiteres noch durch ein zusätzliches Menü im Kopfbereich der Site ergänzt werden - was man auch ziemlich häufig findet.

Das widescreen-Format solltest Du aber nicht ausnutzen, eine maximale Breite von 1000 Pixel sollte man eigentlich nicht überschreiten. Damit bleibt der Überblick besser - und es gibt immer noch genug 4:3 Monitore, für deren Nutzer eine breitere Seite sehr unübersichtlich wird.

Fotos solltest Du auf den wichtigen Seiten nicht allzu viele einsetzen - denn jede Grafik, jedes Foto kann die Ladezeit einer Site erhöhen - also die "vielen Fotos" dann lieber auf eine eigene Seite verbannen. Wer sie anschauen will, kann da weiter machen, wer nur Informationen will, hat eine schnelle Seite.

"Equinoxe" hat für andere wichtige Details schon ziemlich audführlich geantwortet.

Für das SEO solltest Du Dir schon vor der Erstellung der Seite Gedanken machen - z.B. bezüglich keywords, deren "Erscheinen oder Häufigkeit" in der Seiten-Überschrift und im Text. Denn zu wenig oder zu viel lässt die Suchmaschinen Deine Seite schlecht "bewerten". Und im Nachhinein ist eine Seitenoptimierung für Suchmaschinen immer eine umständliche Angelegenheit.

Eine Software, die nicht allzu "aufgeblasen" ist, die wirklich gute Ergebisse liefert und vieles "automatisiert" (viele Templates bereitstellt, interne Verlinkung der Site, "Vorbereitung" für alle wichtigen Browser, auch für mobile Endgeräte, Robot-Einträge für die Suchmaschinen und vieles mehr) und auch nachträgliche Änderungen sehr einfach macht (nachträgliches Einfügen von Seiten, als Beispiel) ist XSite pro - allerdings nur auf English verfügbar. Über den Einsatz eines solchen "Content Management Systems" solltest Du Dir einmal Gedanken machen. Es erleichtert, gerade für den Nicht-Profi, vieles und beherrscht alle Funktionen, die man für eine gute Seite braucht.

Im Prinzip ist es Geschmacksache, ob man eine horizontale oder vertikale Navigation wählt. Ebenso, ob die Wahl auf ein Single-Level-, Drop-Down-, Drop-Line oder Fly-Out-Menue fällt.

Wichtig ist vor allem, dass die Informations- und Navigations-Struktur in sich schlüssig und benutzerfreundich ist. Man sollte Navigationen, wenn möglich, nur mit HTML und CSS realisieren und nicht irgendwelche JavaScript-Spielereien einbauen, denn bei nicht aktiviertem JavaScript ist die Seite nicht mehr navigierbar. Und falls man doch irgendeine jQuery-Spielerei nutzen möchte, dann sollte man das unobtrusive programmieren, d.h. in zwei Varianten... eine JavaScript-Variante und eine normale, auf die bei deaktiviertem JavaScript geschaltet wird. Eine Webseite sollte auf jeden Fall so barrierearm wie möglich sein, damit auch Behinderte ohne Probleme mit ihr zurecht kommen. Ferner sollte man darauf achten, dass die Seite in allen gängigen Browsern ordentlich dargestellt wird.

Und da es sich um eine gewerbliche Seite handelt, sollte man die Seite auch für Suchmaschinen optimieren (SEO).

Innerhalb dieser vorgegeben Grenzen kann man sich dann designtechnisch austoben, wie man möchte.

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