Welche Medikamente sollte ich in Zukunft bei Migräne vermeiden?

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2 Antworten

Hallo lisalein5,

Migränepatienten sollten grundsätzlich alle Kopfschmerzmittel vermeiden, die nicht ausreichend gegen die Migräne helfen. Es bestünde die Gefahr, dass man im Laufe der Zeit immer mehr davon einnimmt. So könnte es zu zusätzlichen Medikamentenkopfschmerzen kommen.

Als Faustregel gilt: Kopfschmerztabletten sollten höchstens an zehn Tagen im Monat und auch nicht länger, als 3 Tage am Stück eingenommen werden.

Vorsicht mit den Kopfschmerztabletten! Denn was viele nicht wissen ist, dass diese Medikamente Dauerkopfschmerzen verursachen können. Paradoxerweise kann jedes Schmerzmittel, das über längere Zeit geschluckt wird, zu chronischen Schmerzen führen. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Der medikamteninduzierte Kopfschmerz ist der einzige, der heilbar ist - vorausgesetzt er wird als solcher erkannt. Die Betroffenen haben zu Anfang meist einen episodischen Kopfschmerz, den sie mit Tabletten behandeln. Doch bei einer falschen Dosierung oder dem falschen Medikament nehmen die Schmerzen zu statt ab.

Textquelle: http://www.stern.de/gesundheit/kopfschmerz/medikamenten-kopfschmerz-selbst-gemachte-dauerschmerzen-3518206.html

Wenn du Migräne hast, dann lasse dich von dem Facharzt für Migräne – einem Neurologen – beraten,

  • welche Medikamente
  • in welcher Dosierung
  • und wie häufig

du sie einnehmen darfst. Ein Neurologe kann dir auch spezielle Migräneschmerzmittel (Triptane, z. B. Sumatriptan) verschreiben. Diese wirken sehr gut, sowohl gegen die Migränekopfschmerzen, als auch gegen die Begleitsymptome, wie z. B. Übelkeit.

Migränepatientinnen sollten auch keine Verhütungspille einnehmen, die Östrogen enthält. Diese kann die Migräne verschlimmern und bei Migräneaurapatientinnen das Schlaganfallrisiko erhöhen. Besser ist eine reine Gestagenpille.

Wenn ein Arzt ein Medikament verschreibt, dann sollte er darüber informiert sein, ob sein Patient Migräne hat. Dann wird er nichts verschreiben, was seinem Patienten schadet. Die frei verkäuflichen Medikamente (ohne Rezept) sind normalerweise für Migränepatienten ungefährlich.

LG Emelina

Emelina 21.08.2015, 00:25

Da du neu hier auf gutefrage.net bist, möchte ich dir noch einen Tipp geben:

Wenn du eine Frage stellst, dann trägst du deine Frage in das geöffnete Feld ein. Du hast aber auch die Möglichkeit, mehr Informationen zu deiner Frage zu schreiben, indem du auf „Weitere Details hinzufügen“ klickst. Dann öffnet sich ein zweites Feld, in das du diese Infos schreiben kannst.

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Wenn ich z. B. dein Alter gewusst hätte, deine Migränesymptome gekannt hätte, wie lange du schon Migräne hast, wie oft und, ob du männlich oder weiblich bist, dann hätte ich deine Frage besser beantworten können.

Ok, weiblich habe ich schon vermutet, weil sich ein Junge oder ein Mann wahrscheinlich nicht „lisalein5“ nennen würde ;)

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Meines Wissens ist es so, dass man so ziemlich alle Schmerzmittel meiden soll. Aber ich habe gehört, dass es eine alternative Möglichkeit gibt, den Migräneschmerzen zu begegnen. Nämlich den Kaffeeinlauf. Hast du davon schon einmal etwas gehört? Hier habe ich einen Link, da kannst du schon etwas darüber lesen. Aber im Netz gibt es noch mehr Information. Und der Kaffeeeinlauf soll tatsächlich helfen: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kaffee-einlauf-ia.html

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