Welche Maßnahmen könnte der Staat noch ergreifen,um Familien zu unterstützen?

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9 Antworten

Die Skandinavier machen es vor.

Davon abgesehen zahlt Deutschland im internationalen Vergleich schon viele Zuschüsse für Familien.

Damit bekämpft man aber nur die Symptome, solange die andern Rahmenbedingungen nicht geschaffen werden. Sichere Jobs, kinderfreundliche Betriebspolitiken, flexieble Kinderbetreuung.

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Kommentar von violatedsoul
22.01.2016, 09:19

Die Skandinavier machen nichts für mich Neues.

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Ich fände es wesentlich sinnvoller, allgemein mehr für Kinder und Jugendliche (und deren Eltern) zu tun, statt immer mehr Sonderregeln mit noch mehr Ausnahmen zu erfinden.

Wie wäre es mit Ganztagsschulen für alle, die das wollen? Inklusive Nachhilfe (wenn nötig), Sport- und Musikunterricht (nicht das "Zwangsprogramm", sondern das, was bisher im Verein oder privat ein kleines Vermögen kostet!!!), vernünftigen Mahlzeiten usw.

Kinderbetreuung für alle, die es brauchen. Passend zu den jeweiligen Arbeitszeiten, und auch mal "einfach so", für ein bisschen "Kinderpause", v.a. bei Alleinerziehenden.

Inklusive der "richtigen Vorbereitung" auf das spätere Leben: Sprachkurse schon für die ganz Kleinen, soziales Kompetenztraining, gesunde Ernährung, Sport, Frühförderung...

Wie wäre es, wenn wir die Mehrwertsteuer auf Kinderklamotten und -schuhe abschaffen? Oder zumindest auf 7% senken (wie für Lebensmittel)?

ÖPNV für Schüler kostenlos.

Gratis Internet.

Unterrichtsmaterial umsonst.

Mindestlöhne, von denen man eine Familie ernähren kann.

Vernünftiger, bezahlbarer Wohnraum.

Dafür ist kein Geld da? Vielleicht sollte man die (Langzeit-) Kosten der momentanen Situation mal gegenrechnen:

Schulabbrecher, Jugendkriminalität, Sprachprobleme, Arbeitslosigkeit wegen mangelnder Qualifikation, Working Poor, Altersarmut, Perspektivlosigkeit, soziale Ausgrenzung, Parallelgesellschaften

Nicht zu vergessen die Milliarden, die jedes Jahr für die Schaffung, Umsetzung, Verbesserung und Wiederabschaffung immer neuer Gesetze, die Neuberechnung bereits vorhandener Ansprüche und die Bearbeitung neuer Anträge investiert werden müssen...

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Kommentar von Huflattich
22.01.2016, 10:57

Nicht zu vergessen ab dem dritten Kind ein neues großes Auto - 50% Zuschuss .

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Guten Morgen HERZA11, ich denke, Familien ist nicht damit gedient, wenn sie durch staatliche Hilfen immer unselbständiger werden, damit meine ich reine Geldzuwendiugen von Seiten des Staates, wie zum Beispiel zu lange Hartz 4 Zuwendungen. Hilfe zur Selbsthilfe wäre sicher besser, indem man arbeitslosen Familienoberhäuptern hilft, einen Job zu finden anstatt zu viel Geld fürs Nichts-tun. Denn das fördert nur mehr Bequemlichkeit und Frust bei den Betroffenen.  Aber ich glaube, Familien sollten langsam selber etwas tun: Sich nämlich die Politiker, die sie da wählen, vorher besser angucken. Wenn man sich die Zusammensetzung der Politiker anguckt, so sind dort immer mehr Bestimmer jenseits des Rentenalter zu finden, die meist keine Kinder haben. Dass diese Leute nicht viel für Familien tun, erklärt sich fast von selbst. Man hat den Eindruck, dass da "da oben" immer mehr Leute sitzen, denen es gleichgülttig ist, was in den nächsten Generationen aus diesem Land und der Erde wird. Weil sie selbst alt sind und keine Kinder haben. Wenn ich beispielsweise sehe, dass eine neue saftige Rentenerhöhung festgesetzt ist, obwohl bereits jetzt die Renten aufgrund der Vergreisung der Gesellschaft nur noch gezahlt werden können, weil man den jetzigen Kindern immer höhere Schuldenberge aufhalst, denke ich, dass diesen Politikern das ganz gleichgültig sein muss. Es gäbe noch viele andere Beispiele, die meine Meinung unterstützen. Wir werden jedenfalls nur noch Politiker wählen, die selbst Familien haben, wie zum Beispiel die Familienpartei. Die denlen und planen sicher mehr im Sinne von Familien, weil sie selbst welche haben und weil es ihnen nicht gleichgültig ist, was aus denen in der Zukunft wird.

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Kommentar von Kathyli88
22.01.2016, 12:31

Ja das ist mir auch bereits aufgefallen. Selbst bei den familienministern sind fast alle kinderlos, oder haben dann ende ihrer amtszeit doch noch ein kind. Davor allerdings nicht. 

Man sieht in derzeitigen krisen, dass es politikern völlig egal ist. Selbst sind sie schon alt. Kinder haben sie keine. Ihre gehälter und pensionen sind hoch für sie selbst reicht es also noch gut bis zum tode.

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Wichtig wäre es vor allem, endlich eine ausreichende Kita-Infrastruktur zu schaffen, die es Eltern ermöglicht, ihre Kinder unabhängig von ihren Arbeitszeiten betreuen zu lassen.

Sprich: Wir brauchen 24-Stunden-Kitas, wie in Skandinavien. Nur dann ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wirklich gewährleistet. Andernfalls besteht immer die Möglichkeit, dass jemand um eine bestimmte Zeit nicht arbeiten kann, weil es keine Möglichkeit zur Betreuung des Kindes gibt.

Und die gegenwärtige Situation, in der Familie und Beruf nicht vereinbar sind, zeigt ja eines ganz klar: Im Falle eines Falles entscheiden sich viele Menschen gegen die Familie. Hier muss mehr Vereinbarkeit her.

Was die Familienleistungen angeht, so liegt Deutschland hier weit oben im internationalen Vergleich. Wir zahlen mehr als alle skandinavischen Staaten. Hier würde ich dazu raten, das Geld, das bisher in monetäre Leistungen gesteckt wird, vermehrt in den Aufbau einer guten Betreuungsinfrastruktur zu stecken. 

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Der Staat hat zwar viele Maßnahmen ergriffen, doch sind diese nicht segensreich und ausreichend für die Familien. Hier ein paar Vorschläge:

1. ausreichende Bereitstellung von Kinderkrippen, Kitas und Horten

2. kostenloses Betreuen dieser genannten Einrichtungen

3. Ganztagsschulen einführen

4. Erhöhung des Kindergeldes

5. verbilligte Tarife für den öffentl. Nah, - u. Fernverkehr kinderreicher Familien

6. sonstige Vergünstigungen bei Eintritt öffentl. WEinrichtungen (Scvhwimmbäder, Zoo, Botanischer Garten usw.)

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Kommentar von Hooks
22.01.2016, 11:54

Bei den letzten drei Punkten stimme ich Dir voll und ganz zu, die ersten drei sehe ich anders.

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Am allerwichtigsten wäre mal, mit dieser Propaganda aufzuhören, dass Frauen arbeiten gehen müssen, um sich selbst zu verwirklichen. Das stand ja schon 1975 im 2. Famiulienbericht, (als festgestellt wurde,  dass 80% der Frauen zufrieden sind mit dem, was sie und ihr Mann im yleben erreicht haben), dass diese Frauen falsch informiert sind über die Möglichkeiten, die Sie haben, sonst würden sie nicht so reden....  Im laufe der Jahre wurde so den Frauen eingeredet, dass sie minderwertiger sind, wenn sie Kindererziehen als Hauptaufgabe einer Ehefrau sehen. Dadurch wurden die Familien sehr geschwächt, denn wenn man nur noch 1 oder 2 Kinder hat und die auch noch weggibt, wissen immer weniger Menschen, wie man ein Familienleben wirklich gestaltet. Und das wäre äußerst wichtig für unser Volk!




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Kommentar von NorthernLights1
22.01.2016, 08:56

Ganz richtig ! Familie / Familienleben würde den menschen ausgetrieben und statt es wieder zu ermöglichen, werden an anderen Stellen herumgeschustert ( zB Ausbau von Kitaplätzen, 24 Stunden-Kitas, usw).

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Kommentar von papandopulus
22.01.2016, 09:53

NortenLights1 das was du da beschreibst ist verbrecherisch. Unsere Kinder werden mit Drogen vollgepumpt um sie in die Spur zu ZWINGEN!

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Ich kann aus Erfahrung sagen Kinder sind in Deutschland nicht erwünscht. Familien mit über 2-3 Kinder werden als asis dar gestellt, junge Eltern werden geradezu diskriminiert, Hunde bellen wird mehr akzeptiert als Kinder Lärm. In Deutschland gibt's nur noch alte Menschen die Spielplätze sind leer. Diese Maßnahmen von denen du sprichst, davon habe ich die letzten zwanzig Jahre nix mitbekommen. Aber dafür genug Maßnahmen gegen die Familie z.B die Frauenquote.

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Kommentar von blumenkanne
22.01.2016, 16:24

also hier bellt kein hund ungestraft. kinder dagegen dürfen spielen und die spielplätze sind voll, egal ob gutes oder schlechte witterung ist. das es überall nur alte menschen gibt ist quatsch.

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Die sinnvollste Maßnahme wäre, daß Familie wieder Familie sein kann. Männer sollten so viel verdienen, daß sie leicht eine Familie ernähren können. Die Frauenquote im Berufsleben diente nur dazu, Familien zu zerstören. 

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Kommentar von NorthernLights1
22.01.2016, 09:17

Männer oder Frauen...jenachdem wer mehr verdient, könnte arbeiten gehen bzw der, der es möchte. Aber dass beide arbeiten gehen Müssen, ist absolut falsch. Wenn beide unbedingt arbeiten wollen, sollten sie lieber auf Kinder verzichten, als seine Kinder hinter seine Arbeit / karriere zu schieben.

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es sollten kitas ausgebaut werden im gesamten land um den bedarf an kitaplätzen zu decken, der benötigt wird. weiterhin sollte die herdprämie abgeschafft werden u. damit eine kita für alle kinder ermöglicht werden und das mittagessen sollte kostenlos für alle kids sein, auch in der schule.

somit wäre es möglich, frauen den wiedereinstieg in den job zu ermöglichen und sie müssten nicht jahrelang zu hause vergammeln, weil es keine vernünftigen kitas mit annehmbaren zeiten gibt die vollzeitarbeit ermöglicht. das wäre mal eine wirkliche unterstützung für familien.

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Kommentar von NorthernLights1
22.01.2016, 16:36

Es sollte eine auswahl geben und nicht nur in eine richtung gefördert werden !

Manche Eltern / Mütter wollen, aber können nicht zuhause mit ihren Kindern bleiben. 

Krippe / Kitas sind nicht die Allerheilmittel, wie es von dir / anderen präsentiert wird. 

Aber dies ist jeden selbst überlassen, wie und was er über Kitas denkt, aber ich finde es falsch, weil man es sich finanziell nicht leisten kann, seine Kinder in Kitas zustecken, obwohl man sie gerne zuhause hätte und sie dort aufs Leben vorbereiten will.

Es ist ein falsches Bild, dass Mütter zu hause versauern ! Wer für seine Kinder da ist, ist / wird der beste Lehrer / begleiter sein auf den Weg in die Selbstständigkeit !

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