Welche Linux Version ist die Sicherste?

...komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Prinzipiell ist jede Linux Version sehr sicher (so sicher wie es der Benutzer erlaubt), aber für den Heimgebrauch ist Ubuntu das "Sicherste". ( Auch wenn ich dadurch den Hass der Arch Linux Nutzer auf mich ziehe)

Wenn du dich natürlich gut mit Linux auskennst, dann kannst du Gentoo nehmen und ordentlich härten. Sprich Kernel hardening und nur Software verwenden die du auch brauchst, so bietet dein System sehr wenige Angriffspunkte.

Hier kommt der Arch User: Ich finde die Ubuntu-Einstellungen *hust* Amazon-Spyware *hust* schlecht, wobei die von Mint noch schlechter sind (bzgl. Sicherheit) und rate daher von diesen Distros ab.

0
@Rynak

Naja ich finde die generellen Einstellungen nicht schlecht, klar das mit der "Amazon-Spyware" ist misst, kann aber leicht deaktiviert werden. Ich verwende derzeit Ubuntu mit der Gnome Oberfläche und da scheint die Amazon Software, automatisch deaktiviert zu sein, habs aber noch nicht mit einem Netzwerkscanner geprüft. Sonst sind die Standarteinstellungen für den Heimnutzer vollkommen in Ordnung.

Ich verwende Ubuntu auch gerne auf meinem Server und hab da eigentlich nur gute Erfahrungen bezüglich Sicherheit und Systemstabilität gehabt.

Alternativ kann man auch Debian verwenden.

Ich finde Ubuntu und Debian sind bezogen auf Einfachheit, Bedienerfreundlichkeit und Sicherheit, eine der besten Distros. Die beiden Distros sind nicht umsonst oft die Wahl wenn es um Server geht. Viele ISPs bieten bei Rootservern auch nur Debian und Ubuntu an, aber das vermutlich weil sie keine Lust haben ein anderes System aufzusetzen.

Also ich würde sagen für den normal Benutzer durchaus ausreichend. Die Sachen die man nicht braucht sollte man hald deaktivieren.

0

PS: Würde aber auch nicht Arch empfehlen

0

Hallo

Welche Linux Version ist die Sicherste?

Sicherheit ist kein Zustand sondern ein Konzept!

  • Was ist zu sichern?
  • Vor wem will man sich schützen?
  • Vor was will man sich schützen?
  • Wieviel Ressourcen stehen zur Verfügung?
  • Wieviel Zeit darf das kosten?

Ohne regelmäßiges Update aller für die Sicherheit benötigten Komponenten (Logfiles auswerten, Patches einbingen ect.) ist alles nur ein temporärer Zustand!

(Tails ausgenommen)

Tails ist keine Sicherheitsrelevante Software, eher ein Anonymiserungspaket.

Linuxhase

Genau, das trifft den Nagel auf den Kopf.

1

Du meinst nicht Version, ( denn Linux ist nur der Kern ),  sondern sicher Linux-Distribution !?

Die Formulierung deiner Frage ist so naiv und so pauschal, dass nicht wirklich eine qualifizierte Antwort möglich ist.  Denn sicher und Sicherheit ist ein sehr weiter Begriff.

Sicherheit !!??  Die Gegenfrage wäre sofort Wovor, Wogegen, für welche Aufgabe ?

Eine einzige Software, welche ein bestimmtes Kriterium für einen bestimmten Zweck nicht erfüllt, kann eine ansonsten uneinnehmbare Festung angreifbar machen....  Es kommt also weniger auf das Gesamtsystem an,  sondern auf die Umgebung,  den Einsatzzweck und die Zusammenstellung eines Systems. Manche Distributionen sind als Vorlagen besser ( so z.B. Debian ), manche weniger gut ( Kompakt- /Livedistributionen, wie Ubuntu & Co.) geeignet. In der Standartvorlage einer solchen Kompaktdistribution wird viel zu viel Software installiert, welche potentiell Sicherheitsprobleme verursachen kann und bei der großen Fülle vorinstallierter Software ist 100%-ige Übersicht und Kontrolle unmöglich...

Je kleiner, schlanker und modularer ein System ist, und je besser ich jede einzelne Komponente kenne und konfigurieren kann, desto besser kann ich sie an den Einsatzzweck anpassen.  Auch selbstverständlich, dass ein hochsicheres System NUR Komponenten und Software enthält, welche auch wirklich benötigt wird.   Klar auch,  dass ein solches Hochsicherheitssystem für allgemeine ( Client-) Arbeitsaufgaben nur eingeschränkt oder gar nicht verwendbar sein wird.

Man kann gern darüber weiterdiskutieren, aber das macht erst dann Sinn, wenn der Sicherheitsanspruch, die Arbeitsaufgabe und der Einsatzzweck genau bekannt ist....

Die größte Sicherheitslücke sitzt 40cm vor dem Bildschirm.

Prinzipiell ist jede Distribution sicher, vorausgesetzt du überprüfst alle Einstellungen selbst und installiert nur die Software, die du wirklich brauchst.

Wenn du nicht genau weißt, wo Sicherheitslücken sein könnten, kann ich von Distributionen wie Linux Mint und Ubuntu abraten.

Für die ganz Paranoiden (wie mich) gibt es auch noch OpenBSD.

Viel entscheidender als das was auf dem Computer läuft, ist die Person die vor dem Computer sitzt. Man kann jedes Linux-System sicher konfigurieren

Es gibt verschiedene auf Sicherheit besonders ausgelegte Versionen (wie Tails), ich kenne die Namen aber gerade nicht alle.

Wenn es dir wirklich um Sicherheit geht rate ich dir von Ubuntu und insbesondere Mint ab, da die Standardeinstellungen nicht so sicher sind, dafür aber komfortabler und immer noch viel sicherer als Windows.

Wie die anderen kommt es natürlich auf den Benutzter an und minimalistische Systeme haben Vir- und Nachteile:
Vorteil: Du installierst nur was du brauchst, also kleine Angriffsfläche.
Nachteil: Du konfigurierst alles selber und kannst dabei (sicherheitsrelevante) Fehler machen.

Am sichersten ist vermutlich nicht Linux, sondern BSD, speziell OpenBSD, aber da kann man sich streiten.

Bei Linux würde ich dir zu einer dieser speziellen Distros oder Debian raten. Oder Distros für Unternehmen, Red Hat, SuSE, CentOS, ...

0

Tails sollte recht sicher sein

Hallo,

Vom Prinzip her ist jede Linux Distru gleich sicher. Ich gehe aber davon aus das du bisher wenig Kontakt zu Linux hattest. Und empfehle dir daher Mint. Es ähnelt Windows sehr und ist damit Einsteiger freundlich. Alternativ kannst du dir auch Ubuntu angucken.

Natürlich ist die Wahl der Lieblings Ditru Geschmackssache, aber die von mir genannten sind Einsteiger freundlicher als andere. Von Sachen wie Kali Linux rate ich grundsätzlich jedem Einsteiger ab.

Linux ist so sicher da keine Programme installiert werden können ohne root Rechte, und diese auch nicht erschlichen werden können. Zumal sich das Programmieren von Viren für Linux nicht lohnt da es einen zu geringen Marktanteil hat. Viren die wie bei Windows durch das Laden von Webseiten verbreitet werden, sind bei Linux zur Zeit fast gar nicht vertreten bzw. mir persönlich ist keiner bekannt.

Mit freundlichen Grüßen

Bitte nicht Mint! (Flash etc.)

1

Also das Fort Knox ist immernoch ein Arch Linux, aber im prinzip sind alle sehr sicher

warum soll Arch das Fort Knox sein? Die ganze Konfiguration ist doch recht fehleranfällig und Bleeding Edge != Sicher

1

Für paranoide Fortgeschrittene gäbe es z.B. Whonix.

Hallo,

Wie meinst du das ,, sicherste Linux"? Alle Linux Distributionen sind eigentlich Gegen Viren sicher. Aber für sehr unbekannte Linux Distributionen gibt es halt weniger Viren als für die Bekannten.

Gruß
Burger3354

vielleicht benutze ich mit openSuSE so eine unbekannte Distribution, jetzt weiß ich auch, warum ich, solange ich Linux benutze ( seit 1995) noch keine Viren hatte.

Bitte nenne mir die, die bei bekannten Distributionen so herumschwirren.
Die Gemeinde der Außenseiter wir dir ewig dankbar sein.

0

Was möchtest Du wissen?