Welche Linux-Distribution für olles Netbook?

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7 Antworten

Wenn Du distrowatch kennst, benutze doch die Suchfunktion, da kannst Du gezielt nach bestimmten Distributionen suchen, zum Beispiel nach solchen für Netbooks: http://distrowatch.com/search.php?ostype=All&category=Netbooks&origin=All&basedon=All¬basedon=None&desktop=All&architecture=All&package=All&rolling=All&isosize=All&netinstall=All&language=All&status=Active#simple

oder nach welchen für ältere PCs.

Für das Netbook wäre vielleicht antix eine Option oder auch Puppy oder ein Abkömmling davon, aber da man ja fast alle Distributionen als Live-System ausprobieren kann, sollte das kein Problem sein.

Die Taskbar an die Seite zu legen, dürfte auch kein Problem sein, ebenso wenig wie die niedrige Auflösung.

Und die Distribution auf einen bootfähigen USB-Stick zu bringen, ist eigentlich auch nicht schwierig, ich würde Dir dazu "Linux Live USB Creator" empfehlen, habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Ich bin mit dem Angebot überfordert gewesen. Ich kann nicht alle Distris ausprobieren. Bis ich die durch habe, bin ich ein alter Mann (und die Testkandidaten museumsreif geworden) xD.

Icfh wollte mit dieser Frage ein paar auf persönliche Erfahrungen basierte Empfehlungen ;-).

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Aus eigener, langjähriger Erfahrung kann ich Puppy Linux und - nachdem der Entwickler sich vor einigen Jahren aus der aktiven Weiterentwicklung zurückgezogen hat - die daraus abgeleiteten Derivate (sog. Puplets) empfehlen.
Allen gemeinsam ist die schlanke Architektur und der geringe Ressourcenverbrauch, was sie auch für ältere Rechner - speziell auch für die eee-PCs - interessant macht.

Insbesondere gibt es einige Puppy-Derivate, die speziell auf die eee-PCs angepasst sind, und z.T. auch heute noch gepflegt werden. Besondere Verdienste haben sich dabei Entwickler wie Jemimah (z.B. mit "Saluki" und "Fluppy") oder 8Geee (z.B. mit "Slacko5.7 for the eeePC") erworben, deren Puppy-Derivate Du z.B. im Puppy Linux Discussion Forum unter "murga-linux.com/puppy/" in der Rubrik "Puppy Derivatives" findest.

Empfehlenswert ist u.a. auch X-Slacko 4.2 (XFCE Desktop Environment, Slackware kompatibel), das sich - ebenso wie die eee-PC Puplets - z.B. mit UNETBOOTIN bootfähig auf einem 2GB+ USB-Stick installieren lässt, aber natürlich auch auf der Festplatte/SSD eingerichtet werden kann.

Vom selben Entwickler (rg66) stammt auch X-Tahr 2.0 (ebenfalls schlanker XFCE Desktop, Ubuntu Trusty Tahr kompatibel), das ich persönlich aber noch nicht getestet habe (gute Kritiken, Link s.o.).

Die Puppy-Derivate lassen sich beim Start vollständig ins RAM laden, und laufen dann entsprechend performant, insbesondere auch auf Netbooks.

Als Besonderheit werden sämtliche Lokalisierungen, Änderungen, Nutzerdaten, Updates etc. - vom Betriebssystem sauber getrennt und bei Bedarf verschlüsselt - auf Wunsch beim Herunterfahren in einer einzigen Containerdatei (sog. SAVE-File) gespeichert, und stehen dann beim nächsten Start optional wieder zur Verfügung (Layered File System).

Zusätzliche Software muss nicht fest ins System installiert werden, sondern lässt sich bei Bedarf als Paket (SFS) zur Laufzeit dazuladen. Hier existiert eine große Auswahl namhafter Programme, wie z.B. LibreOffice, Gimp, VirtualBox, Wine etc...

Einige der aktuellen Puppy-Derivate unterstützen UEFI und PAE, und sind z.T. sowohl als 32-Bit-, als auch als 64-Bit-Variante verfügbar - sind also auch für "normale" Notebooks und PCs sehr gut geeignet.

Ausführliche weitere Informationen und Download-Links findest Du ebenfalls im Puppy Linux Discussion Forum unter "murga-linux.com/puppy/" in der Rubrik "Puppy Derivatives".

Hallo

Was empfielt ihr?

Nimm eine beliebige Distribution die mit pae klar kommt und installieren darauf einen dieser Desktops:

  • Enlightenment
  • LXDE
  • LXQT
  • Budgie
  • XFCE
  • Mate
  • Rox
  • oder benutze einen reinen Fenstermanager (icewm, openbox ect.)

Wenn es "fertig" sein soll, dann nimm Puppy, SliTaz, AntiX, Bodhie dafür.

Keinesfalls sind Gnome, Cinnamon oder KDE zu empfehlen.

Linuxhase

Wie du schon erwähntest ist Lubuntu für schwächere deutlich sie beste Lösung wenn du die meiste Leistung aus deinem Rechner bekommen willst. Xubuntu ist auch noch ganz schnell, aber z.B. Linux Mint oder OpenSuse sind einfach zu Ressourcen-hungrig.

Mit Normal-Ubuntu schnauft die Kiste schon ziemlich. Mint daher keine wirkliche Alternative, weil es etwas mehr braucht. Letzteres habe ich auf dem "großen" PC, der aber auch richtig Power hat.

SuSE mag ich überhaupt nicht :-D. War mein erstes Linux überhaupt und es hat mich eines gelehrt: "Linux ist ein Assi-Windows". Durch Zufall bin ich Jahre später auf Ubuntu gestoßen und habe mir gedacht: "Mensch, ist doch kein Assi-Windows" xD.

Ich finde es hoffnungslos überladen und vollgestopft... und kann trotzdem nicht wirklich mehr als andere. Das möchte ich nichtmal auf einem großen PC haben. Jeder Button in der Taskleiste ist nochmal unterteilt und das Startmenü mit seinen 5 Haupt-Ebenen, die nochmal Ebenen in Ebenen haben alleine schon... Noch dazu zig vorinstallierte Programme für dieselbe Aufgabe :-(.

Hab grad Lubuntu drauf gemacht, da es wohl bereits die beste Lösung zu sein scheint. Läuft eigentlich ganz gut :-).

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@Franky12345678

Du verwechselst gerade Distribution mit Desktop-Environment.

Distribution ist so etwas wie Ubuntu oder openSUSE - Zusammenstellung von Software.

Desktop-Environments sind die grafischen Oberflächen, die du tatsächlich siehst, wie lxde (lUbuntu) oder Unity (default Ubuntu). Größere Liste hat Linuxhase bereits gepostet.

Die meisten Distribution unterstützen mehrere dieser Oberflächen.

Wenn du also sagst, dir war openSUSE zu überladen, meist du eigentlich, du findest die Oberfläche, die du auf openSUSE installiert hast, nicht gut.

Was sich aber jederzeit ändern lässt - kannst problemlos dafür sorgen, dass openSUSE beispielsweise die Oberfläche von Mint (mit anderem default-Design) hat.

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@tuxgamer

Habe ich nicht verwechselt. Nur blöd beschrieben. :-)

War nur davon ausgegangen, dass es openSuse nur mit KDE gibt - Jedenfalls habe ich diese Version gemeint :-P. 

Sorry, ich habe das System nicht weiter verfolgt, weil es insgesamt auch damals recht instabil lief und die Chemie nicht stimmte. Kann sein, dass es mittlerweile noch andere Versinen gibt. Wenn ich dieses grüne Krokodil sehe, kriege ich schon die Krise xD. 

Unter Kubuntu ist die Überladung nicht ganz so extrem. KDE neigt aber IMHO dazu.

Nene, das liegt schon an der Distribution bzw. die etwas zu großzügige Menge an "Beipacksoftware", die bereits mit einer Neuinstallation von OpenSuse mitkommt... (Kann sein, dass sie auch das mittlerweile geändert haben)

Lubuntu und Ubuntu sind auch ziemlich grundverschieden. Sie sind ab Werk unterschiedlich ausgestattet.

Habe jetzt Ubuntu genommen und die Oberfläche von Lubuntu draufgebastelt, weil Original-Lubuntu starke Probleme mit dem WLAN hatte.

Lubuntu schien mir für sehr alte Hardware und Ubuntu für neue. Der Rechner liegt so blöd zwischen den beiden. xD

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Dachte an Lubuntu (hat aber die Taskbar unten, was aus genannten Gründen ungünstig ist)

Dann mach sie Seitlich.

Wenn du LXDE nicht willst dann bliebe noch XFCE was auch recht schlank ist. Du kannst dir ja mal die Oberfläche von Xubuntu anschauen.

Als Distribution wäre für ein Anfänger vermutlich Ubuntu oder Mint geeignet.

Wenn ich sie seitlich setze, wird sie total buggy dargestellt.

Ubuntu (ist gerade drauf) und Mint (braucht noch mehr) laufen nicht. ;-)

Werde Lubuntu wohl dennoch draufmachen und versuchen, die Desktopumgebung auszutauschen.

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Schau mal hier: https://www.neverware.com/freedownload/

Damit wird dein Netbook zum Chromebook. Es wird das Betriebssystem Cloudready installiert, das ist wie Chrome OS, jedoch wird anstatt Google Chrome die quelloffene Variante Chromium verwendet. Es läuft extrem schnell. Man braucht einen USB-Stick mit mind. 8GB. Flash lässt sich leicht nachinstallieren.

Für Office kann man Google Docs verwenden. Google Docs hat auch einen Offline-Modus, damit kann man auch ohne Internetverbindung arbeiten. Mit Google Cloud Print kann man damit drucken.

Im Chrome Webstore gibt es zahlreiche Multimedia Player die auch offline nutzbar sind.

Wie viel hat man dir für diesen Beitrag, der meine Frage in keinster Weise beantwortet, denn bezahlt? :-D

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Kannst ja mehrere ausprobieren (Live System ).Ich persönlich mag Ubuntu und Linux Mint sowie Fedora.

Distwatch ist da ne coole seite für

Ich kenne Distwatch, aber es gibt so viele Distributionen, dass ich mit dem Angebot überfordert bin.

- Ubuntu ist gerade drauf und scheidet aus.

- Mint ist noch hungriger als Ubuntu. Das System habe ich auf meinem Hauptrechner

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*distrowatch

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Dann kannste auch klassisch erstmal nur Debian dir anschauen :D Oder Ubuntu

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Puppy Linux 😂

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