Welche Lehre kann aus dieser Geschichte gezogen werden?

3 Antworten

Wir lernen daraus, dass Mohamed seine Religion verbreitete, indem er Angst schürte. Er hatte die schwierige Aufgabe, eine Reihe verfeindeter Stämme zu verbünden. Dies gelang ihm z. T. mit kriegerischen Mitteln, z. T. indem er Angst und Schrecken verbreitete, z. T. indem er den Ärmeren gegenüber Milde zeigte.

Weiter lernen wir daraus, dass Mohamed vom alten Testament inspiriert war. Viele Muslime bestehen zwar darauf, dass Mohamed die Wahrheit direkt von Gott habe und die Juden und Christen nur eine falsche Überlieferung von Gottes Wort haben.

Die Noah-Geschichte ist wie viele Geschichten des alten Testaments ist eine Verarbeitung der Sesshaftwerdung vor 10'000 bis 6'000 Jahren. Weil die Menschen nun in grossen Siedlungen oder Städten wohnten gab es nicht kleine Unfälle, die von einem Geist oder Dämon ausgelöst werden können, sonder Riesen-Katastrophen, bei denen ganze Städte vom Erdboden verschwanden: Tsunamis, Vulkanausbrüche, Erdbeben oder Seuchen rotteten plötzlich Tausende von Menschen dahin. Da musste ein gewaltiger, allmächtiger Gott dahinter stehen!

Du hast die Deutung doch selbst gegeben.

Hinzuzufügen wäre lediglich, dass das Strafgericht auch von Familienangehörigen eines Gottgefälligen keinen Halt macht (V. 43 + 46). Sie gehören nach Vers 46 nicht mehr zur Familie.

vielen Dank für deine Antwort!! Jedoch bin ich mir immer noch nicht über die Deutung der geschichte bewusst...

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@giirl2017

Noah fordert das Volk zur Umkehr auf. Sie bekehren sich nicht und gehen unter.

Mohammed fordert das Volk auf, sich von den Götzen abzuwenden und ihm als Propheten und Anführer zu folgen. Wenn sie es nicht tun, dann...?

Wer ihm nicht folgt, zählt schon nicht mehr zur Familie.

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und du bist sicher, dass es sich bei diesen geschichten (bibel, koran) quasi um dokumentationen und nicht um erzählungen handelt, die genau so gut aus der feder von dichtern stammen können?

Nein, jedoch würde ich die Frage meiner Lehrerin trotzdem gerne beantworten:)

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War der Islam ursprünglich in Mekka eine christliche Sekte, in der Mohammed Ismael, den Stammvater der Araber zum Gesegneten machte und nicht Isaak den Juden?

Als Christen und Juden seine verdrehten Ideen nicht anerkannten und ihn als Propheten ablehnten, änderte er die Gebetsrichtung von Jerusalem zur arabisch heidnischen Kaaba und seine Lehre von Toleranz zu Krieg und Gewalt. Erst mit dieser Änderung beginnt 622 die islamische Zeitrechnung.

Mohammed bekam dann für jedes Problem rechtzeitig eine Sure geoffenbart. Zuerst, dass er mehr als vier Frauen heiraten kann, sogar Sexsklavinnen aus der Kriegsbeute wurden genehmigt (Sure 33.50) und als ihm sein Harem nicht nur Lust, sondern auch Frust bereitete, bekam er zur Disziplinierung seiner Frauen Suren.

Zur Rechtfertigung eines Raubüberfalls auf eine Karawane im heiligen Monat erhielt er Sure 2,217.

Und wer Ihn beleidigte oder gegen ihn kämpfte, Heiliger Koran Sure 5.33: Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten (sie beleidigen, sich widersetzen), wäre der, dass sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder dass ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden sollten.

Für Moslems sind die Satanischen Versen, Sure 53,19 u. 20, die dann in 21-27 und in Sure 22,52 abrogiert wurden, so unangenehm, weil sie die Autorenschaft des Korans infrage stellen.

Mit dem Hinweis der Abrogation (Sure 2,106) und Takiya (Sure 16,106, Sure 3, 28) will man aber der Lehre des Koran einen ethischer Anstrich gegeben.

Der Koran beinhaltet heute 6348 chaotisch aneinander gereihte, wirre, beziehungslose und zu einem großen Teil hasserfüllte Verse. Das durchgängige Lesen des Koran ist eher aussichtslos. Die Erklärung der Aussagen des Koran wird daher den Imamen und Islamgelehrten überlassen. Die behaupten, dass der Koran friedlich sei, solange der Islam in der Minderheit ist. 

In 57 islamischen Staaten der Welt mit ca. 1,3 Milliarden Moslems sehen wir, wie der Inhalt des Koran wirklich zu verstehen ist. Nichtgläubige und Frauen erfahren dort Unterdrückung, Elend, Qualen und Tod. Wer glaubt der Islam könnte sich irgendwo auf der Welt anders entwickeln, der hat den Koran nicht gelesen.

Heute ist für Moslems so ärgerlich, dass sie das kleine Israel nicht auslöschen und dominieren können und ihr heiliger Spruch, Allah ist größer (Komparativ = größer als euer Gott, nicht groß, wie immer übersetzt wird) so lächerlich klingt - allahu akbar. 

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Waren der Buddha, Krishna, Konfuzius und C.o Propheten im Islam?

Hallo,

ich habe beim Koran Lesen neulich zwei interessante Verse gefunden und wollte um eure Meinung bitten.

Sura 4, Vers 164: " Und von einigen Gesandten haben wir (Gott) dir(Mohammed) bereits erzählt und von einigen Gesandten haben wir dir nicht erzählt."

Sura 16, Vers 36: " Wahrlich, wir(Gott) entsandten zu jeder Gemeinschaft einen Propheten/Gesandten/Warner mit der Botschaft: Dient Allah und meidet die Götzen."

Bedeutet das, dass neben den klassischen biblischen Propheten wie Abraham, Moses und Jesus, die der Islam verehrt, nun auch der Buddha, Konfuzius, Zarathustra, Krischna, Sokrates und Laotse auch Propheten Gottes waren?

In einem Hadith, dessen Nummer ich vergessen habe, erwähnt Mohammed etwas wie, dass es " 124.000 Propheten gab", wo im Koran nur 25 erwähnt werden.

War Krischna also ein Prophet des Einen Gottes, dessen monotheistische Lehre dann aber in den polytheistischen Glauben verändert wurde? (siehe heutiger Hindusimus)

Zur Zeit des Propheten Davids (ca. 500 v. Chr, wenn ich mich nicht irre) lebte Buddha in Indien, Konfuzius in China und Sokrates in Griechenland. Von der Zeitperiode würde es theoretisch passen, ein Prophet in Israel, der andere in Indien und der andere in Griechenland.

Der Buddha wurde unter einem Feigenbaum "erleuchtet" - seltsamerweise schwört Gott in der Sura 95 " beim Feigenbaum" und erwähnt den Feigenbaum noch im Zusammenhang zum Berg Sinai und zu Mekka.

Sura 95 (der Feigenbaum): " Beim Feigenbaum und beim Ölbaum(1) und beim Berge Sinai(2) und bei dieser sicheren Ortschaft(Mekka)! (3)" Wenn der Sinai für Moses steht und Mekka für Mohammed, dann könnte der Feigenbaum für den Buddha stehen und somit diese drei Bereiche für drei große Religionsgründer.

Konfuzius´Auswanderung aus Lu weißt Parallelen auf zu der Hidschra Mohammeds. Außerdem kehrte Konfuzius kurz vor Ende seines Lebens friedlich und ohne Gewalt nach Lu zurück - wie Mohammed ohne Gewalt nach Mekka zurückkehrte.

Sokrates wurde hingerichtet, weil er gegen die (maßlose?)Jugend war und die Götter des Olymps (beleidigte)? Ein Zeichen seiner Abneigung gegen den Polytheismus und ein Zeichen einer Prophetenschaft.

Zarathustra selbst weißt bemerkenswerte Eigenschaften zu einem islamischen Propheten auf, er selbst glaubte an "Ashura Masda(?)", einen einzigen Gott.

Was meitn ihr? Ich würde mich über Ansichten freuen, gerne nehme ich auch Kritik entgegen und entschuldige mich für eventuelle Fehler.

Bitte versucht beim Thema zu bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

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