Welche Lebensmittel vermeiden bei Einnahme von Homöopathischen Medikamenten?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln gibt es einiges zu beachten

Man sollte die Mittel möglichst in den neutralen Mund einnehmen und auf oder unter der Zunge zergehen lassen.

Jeweils mind. eine halbe Stunde vor und nach der Einnahme sollte man den Kontakt mit ätherischen Ölen z.B. Kaugummi, Zahnpasta, Inhalationen mit Kamille, Kampfer, Pfefferminze und auf jeden Fall Zigaretten meiden (Zigaretten enthalten extrem viele ätherische Zusatzstoffe, sonst wären sie ungenießbar).

Auch mit Kaffee ist Vorsicht geboten. Kaffee gilt als großes Antidotierungsmittel (Wirkungsaufhebung).

Dasselbe gilt für Schwarztee und verschiedene Kräuterteemischungen.

Aber nicht in allen Fällen ist dies nötig, wenn Menschen Kaffee so sehr gewöhnt sind und keine Veränderung durch Kaffee in sich wahrnehmen, so ist vom Verzicht sogar abzuraten.

Lediglich um die Einnahmezeit herum sollte kein Kaffee getrunken werden oder gar am selben Tag.

Manche homöopathischen Arzneimittel vertragen sich nicht mit sauren Lebensmitteln, wie z.B. Essig und Zitrone.

Der homöopathische Arzt oder Heilpraktiker wird jedoch dann darauf hinweisen.

In mancher Literatur gibt es auch Hinweise während einer homöopathischen Therapie auf Duftstoffe, wie Seifen, Cremes oder Parfüms ganz zu verzichten.

Der Alltag allerdings ist von Aromastoffen und künstlichen Zusätzen jedoch geradezu „parfümiert“.

Es ist die Frage, ob des alles wirklich Sinn macht und man dem allem wirklich aus dem Weg gehen kann.

http://www.naturheilpraxis-grohmann.de/klass-homoeopathie.html

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Wieso verträgt sich Zucker nicht mit Essig und Zitrone?

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@Reservist

Na ja, für ein Salatdressing oder Limonade verwendest Du nicht bloß homöopathische Mittel oder?

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Dankeschön für diese ausführliche Antwort:-)

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@Manujot91

ZUm Totlachen :-) wie kann man nur so einen Unsinn erzählen....Mir geht diese homöopathische Esotherik so auf den Keks....

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@Sonofgollum

Na ja - wenn man nur nen Keks hat - anstatt ´nen Kopf - ist das durchaus verständlich.

Aber mal im Ernst: Homöopathie ist kompliziert und erfordert viel Wissen und Erfahrung - da kann man schon mal überfodert sein - das kann man keinem übel nehmen.

Andere User - mich inbegriffen - profitieren von der H. - da kann man nur einen Eindruck gewinnen - wenn man sich drauf einlässt und die Erfahrung macht , dass es hilft - mit Vorurteilen steht man sich natürlich selbst im Weg! - und hindert sich damit selbst, Erfahrungen zu machen.

So ist das Leben - mein Lieber - jeder ist seines Glückes Schmied und für seine Gesundheit selbst verantwortlich - auch Du.

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Ich nehme auch immer nur homöopathische Mittel. Das man irgendwelche Lebensmittel meiden soll, ist mir aber nicht bekannt. Man soll nur 1/2 Stunde danach möglichst nichts essen oder die Zähne putzen, weil die Homöopathie ja über die Mundschleimhaut wirkt. So jedenfalls hat es mir meine HP gesagt.

Originaltext aus Hahhnemanns Organon:

"Für chronisch Kranke ist daher die sorgfältige Aufsuchung solcher Hindernisse der Heilung um so nöthiger, da ihre Krankheit durch dergleichen Schädlichkeiten und andere krankhaft wirkende, oft unerkannte Fehler in der Lebensordnung gewöhnlich verschlimmert worden war.

Kaffee, feiner chinesischer und anderer Kräuterthee; Biere mit arzneilichen, für den Zustand des Kranken unangemessenen Gewächssubstanzen angemacht, sogenannte feine, mit arzneilichen Gewürzen bereitete Liqueure, alle Arten Punsch, gewürzte Schokolade, Riechwasser und Parfümerieen mancher Art, stark duftende Blumen im Zimmer, aus Arzneien zusammengesetzte Zahnpulver und Zahnspiritus. Riechkißchen, hochgewürzte Speisen und Saucen, gewürztes Backwerk und Gefrornes mit arzneilichen Stoffen, z. B. Kaffee, Vanille u.s.w. bereitet, rohe, arzneiliche Kräuter auf Suppen, Gemüße von Kräutern, Wurzeln und Keim-Stengeln (wie Spargel mit langen, grünen Spitzen), Hopfenkeime und alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen, Selerie, Petersilie, Sauerampfer, Dragun, alle Zwiebel-Arten, u.s.w.; alter Käse und Thierspeisen, welche faulicht sind, (Fleisch und Fett von Schweinen, Enten und Gänsen, oder allzu junges Kalbfleisch und saure Speisen; Salate aller Art), welche arzneiliche Nebenwirkungen haben, sind eben so sehr von Kranken dieser Art zu entfernen als jedes Uebermaß, selbst das des Zuckers und Kochsalzes, so wie geistige, nicht mit viel Wasser verdünnte Getränke; Stubenhitze, schafwollene Haut-Bekleidung, sitzende Lebensart in eingesperrter Stuben-Luft, oder öftere, bloß negative Bewegung (durch Reiten, Fahren, Schaukeln), übermäßiges Kind-Säugen, langer Mittagsschlaf im Liegen (in Betten), Lesen in wagerechter Lage, Nachtleben, Unreinlichkeit, unnatürliche Wohllust, Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften, Onanism oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zu verhüten, unvollkommner, oder ganz unterdrückter Beischlaf; Gegenstände des Zornes, des Grames, des Aergernisses, leidenschaftliches Spiel, übertriebene Anstrengung des Geistes und Körpers, vorzüglich gleich nach der Mahlzeit; sumpfige Wohngegend und dumpfige Zimmer; karges Darben~ u.s.w. Alle diese Dinge müssen möglichst vermieden oder entfernt werden, wenn die Heilung nicht gehindert oder gar unmöglich gemacht werden soll. Einige meiner Nachahmer scheinen durch Verbieten noch weit mehrer, ziemlich gleichgültiger Dinge die Diät des Kranken unnöthig zu erschweren, was nicht zu billigen ist."

http://www.homeoint.org/books4/organon/org260.htm

Aber auch an diese Einschränkungen musst du glauben, wie an den ganzen Rest der Homöopathie auch.

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Wie schon mehrmals erwähnt Hahnemann ist nicht die ganze Homöopathie und in diesem Zitat geht es um 18./Anfang 19 Jh. Und wenn man das liest ist es auch nicht verkehrt, weil viele von den Sachen sollte man nicht nur bei der Einnahme homöopathischer Mittel vermeiden sondern sonst im Leben, was alle Ärzte empfehlen, also nichts neues. Das wichtigste an dem Zitat ist nur ein Teil und zwar: "jedes Übermaß"

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