Welche :lebensereignisse: durchlebt man im alter von 7-14?

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3 Antworten

Auszug aus: Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung (Das Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung (auch epigenetisches Diagramm), das acht Stufen enthält, wurde von dem Psychoanalytiker Erik H. Erikson aufgestellt und beschreibt die unterschiedlichen persönlichen Aufgaben, die ein Mensch im Lauf seines Lebens bearbeiten muss.) Stufe 4: Latenzphase; Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6. Lebensjahr bis Pubertät "Ich bin, was ich lerne" Kinder in diesem Alter wollen zuschauen und mitmachen, beobachten und teilnehmen; wollen, dass man ihnen zeigt, wie sie sich mit etwas beschäftigen und mit anderen zusammen arbeiten können. Das Bedürfnis des Kindes, etwas Nützliches und Gutes zu machen, bezeichnet Erikson als Werksinn bzw. Kompetenz. Kinder wollen nicht mehr „so tun als ob“ – jetzt spielt das Gefühl, an der Welt der Erwachsenen teilnehmen zu können, eine große Rolle. Demgegenüber steht in dieser Phase die Entwicklung eines Gefühls der Unzulänglichkeit und Minderwertigkeit. Dieses Gefühl kann sich immer dann etablieren, wenn der Werksinn des Kindes überstrapaziert wird. Überschätzung - ob vom Kind oder von seiner Umwelt ausgehend - führt zum Scheitern, Unterschätzung zum Minderwertigkeitsgefühl. Auf beiden Seiten (Werksinn und Minderwertigkeit) können Fixierungen entstehen: Überkompensation durch Arbeit und Leistung, Anerkennung vor allem über Leistung zu holen, Arbeits- und Pflichtversessenheit, Angst vor dem Arbeiten und Leisten, Angst vor Versagen. Stufe 5: Pubertät und Adoleszenz; Identität vs. Identitätsdiffusion (Jugendalter) "Ich bin, was ich bin" Identität bedeutet, dass man weiß, wer man ist und wie man in diese Gesellschaft passt. Aufgabe des Jugendlichen ist es, all sein Wissen über sich und die Welt zusammenzufügen und ein Selbstbild zu formen, das für ihn und die Gemeinschaft gut ist. Seine soziale Rolle gilt es zu finden. Ist eine Rolle zu strikt, die Identität damit zu stark, kann das zu Intoleranz gegenüber Menschen mit anderen Gruppenneigungen führen, die dann im Grunde "eliminiert" werden müssen, weil der Druck der eigenen Peer-Group zu groß wird und "den anderen [Fremden]" nicht akzeptieren kann. Mit einer noch nicht gefestigten eigenen Identität kann der Jugendliche sich im seltensten Fall von der Meinung seiner Peer-Group absetzen und seine eigene Meinung bilden. Schafft der Jugendliche es nicht, seine Rolle in der Gesellschaft und seine Identität zu finden, führt das nach Erikson zu Zurückweisung. Menschen mit dieser Neigung ziehen sich von der Gesellschaft zurück und schließen sich u.U. Gruppen an, die ihnen eine gemeinsame Identität anbieten. Wird dieser Konflikt erfolgreich ausbalanciert, so mündet das in die Fähigkeit der Treue. Obwohl die Gesellschaft nicht perfekt ist, kann man in ihr leben und seinen Beitrag leisten, sie zu verbessern. (Das gleiche gilt für zwischenmenschliche Beziehungen.) Fixierungen zeigen sich in unbefriedigender Identität durch Unruhe, ewige Pubertät und vorschnelle Begeisterung.

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Erste Liebe Vlt nicht zwanghaft. Kirchliche Feste. Bspl. Kommunion, Konfirmation, Firmung

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Wahrscheinlich die "erste große Liebe" und noch Selbstzweifel? (Falls ich deine Frage richtig verstanden habe)

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