Welche Langzeitfolgen hat Cannabis-Konsum?

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Ich habe zwischen meinem 17 und 19. Lebensjahr täglich konsumiert und war während dieser Zeit ziemlich verplant, auch hat das Kiffen das Selbstbewusstsein gedämpft. (Wurde in relativ fremder Gesellschaft sehr schüchtern). Konsumiere heute (seit fünf Jahren) so gut wie gar nicht mehr (allenfalls 2-3 mal im Jahr, in vertrauter Gesellschaft, wenn mal ein Joint rum geht, kaufe mir selbst nichts mehr). Ich muss sagen, dass der "Blödmachfaktor" d.h. die verplantheit, sich aber mit der Zeit zurückgebildet hat und ich bin heute wieder voll auf der Höhe. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass tägliches Kiffen sich unweigerlich beim menschen bemerkbar macht und für den Kopf alles andere als zuträglich ist (es mag sein das das von Mensch zu Mensch verschieden ist, kann halt nur von mir sprechen(. Habe meine Lehre damals zwar trotzdem mit 3 bestanden, habe aber dem mobbing der Kollegen nicht wirklich was entgegen setzen können (Lehrling aufm Bau halt), aufgrund des kaputten selbstbewusstseins durchs tägliche Kiffen. Heute würde ich so nicht mehr mit mir reden lassen (mag vielleicht auch mit dem Alter zusammenhänngen). Hab dann wegen der Musterung aufgehört (Wollte zum Bund) und bin heute glücklich darüber es getan zu haben. Aufhören mit Kiffen ist aber wesentlich einfacher als aufhören mit Rauchen (Ist bei mir seit vier Jahren ein Quartalsmäßiger epischer Kampf), war nicht so schwer, bin einfach eine Woche nicht zu meinen Freunden gegangen (die, mit denen gekifft wurde) und danach ging das eigentlich relativ problemlos. Wie gesagt, ich kann nur von mir selbst sprechen.

Ich möchte darauf hinweisen, dass die Problematik Cannabis bis heute mehr als mangelhaft erforscht ist. Es kursieren viele Gerüchte, angebliche Fakten und Halbwahrheiten. Gerne auch schieben Ärzte, die mit ihrem Wissen nicht weiterkommen, Krankheiten auf Cannabis zurück. Ich rauche seit über 30 Jahren Cannabis. Resultat : Raucherhusten? Ja! Andere Probleme? Nein! Ich pflege meine sozialen Kontakte, beschäftige mich reichhaltig, ich esse gesund und ich kenne niemanden, der an mir irgendwelche negativen Veränderungen feststellt. Ausser eben dem Raucherhusten. Ich würde sagen, dass nicht Jeder Cannabis verträgt und klar: BITTE erst ab 18 Jahren Cannabis rauchen. Sonst geht es klar auf die Psyche. Allerdings bei Jedem unterschiedlich.

Die Tochter meiner Freundin inach jahrelangem, täglichen ! Cannabiskonsum mit der Diagnose einer Cannabis-Psychose per gerichtsbeschluss für 6 Wochen in die Psychiatrie eingeliefert worden. Eine hochintelligente junge Frau ist zum psychischen Wrack geworden, ruhelos, schwer depressiv, selbstmordgefährdet. Cannabis wird meiner Meinung nach total unterschätzt. Es gehört komplett verboten. Genau wie Alkohol zersetzt Cannabis die Gesellschaft, viele Konsumenten sind nach jahrelangem Missbrauch nicht mehr arbeitsfähig, brechen ihr Studium ab etc.

achso... und cannabis ist natürlich schuld?sie selbst ist schuld, da sie zuviel raucht.

klar, cannabis ist schuld ;) okayyyy ^^

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