Welche Laktase-Pillen sind am besten?

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8 Antworten

Hallo Gigunelsa,

Laktase-Tabletten sollten immer nur eine Notlösung sein. Bringe deiner Tochter bei, sich möglichst laktosefrei zu ernähren. 90% der Weltbevölkerung sind laktoseintolerant - weil dies der von der Natur vorgesehene Normalfall ist. Diese 90% essen nicht etwa alle Laktase-Tabletten!

Wenn man auf Reisen oder ähnlichen Situationen mal Laktase-Tabletten benötigt, so sollte man auf einen möglichst hohen Wirkstoff-Gehalt (mindestens 3000 - 9000 FCC-Einheiten) achten und darauf, dass möglichst keine Süßstoffe wie Xylit oder Sorbit enthalten sind.

Das beste Präparat in meinen Augen ist das Laktase-Pulver von Neuform (aus dem Reformhaus). Da sind in einem Esslöffel, also der empfohlenen Dosis, 25000 FCC-Einheiten enthalten. Auch wenn das Pulver etwas umständlicher mitzunehmen ist, kann man es gut über die Speisen streuen. So verteilt es sich gut im Essen und wirkt am besten. Ihr könnt kleine Beutelchen mit dem Folienschweißgerät herstellen, dann kann man das Pulver gut mitnehmen.

Mehr Infos findest du unter

http://www.dorispaas.de/index.php?page=faq

das ist immer schwer. der mann meiner besten freundin hat auch eine laktose allergie und die tabletten wirken bei ihm garnicht. da müsstest du mal einen test machen lassen und schauen welche mittel bei dir anschlagen könnten.

Hallo zwergenmama, ja, solche Pillen gibt es, sogar rezeptfrei in Drogeriemärkten, aber natürlich auch in Apotheken. Es gibt sie als Kapseln, die man öffnen kann u. das Pulver auflösen bzw. unter die Milch mischen kann, aber auch als Kautablette. Ich habe schon einige ausprobiert, aber es ist immer eine Frage der Menge, u. da wirds halt schwierig. Gruß gigunelsa

Ich verwende nun schon seit einigen Jahren Laktase Tabletten und fahre damit sehr gut! Gerade wenn wir eingeladen sind oder ich unterwegs mal Lust auf Pizza oder Eis habe, wirken 1 oder 2 Laktase Tabletten wahre Wunder. Es gibt keine Probleme mit der Verträglichkeit. Auf Empfehlung aus meiner Apotheke nehme ich nun das Laktase Produkt von Doppelherz, weil die Dosierung mit der 3500er Stärke sehr gut einteilbar ist und auch der Preis stimmt. Ausführlich informieren kann man sich im Laktase Special auf der Webseite http://www.doppelherz.de/laktase-special/laktase-fuer-unterwegs

Meine Tochter hat auch so eine Laktoseintoleranz, bei der sie nicht einmal Spuren von Milchzucker verträgt. Manchmal hat sie schreckliche Lust auf Pizza oder etwas Schokolade, das funktioniert dann mit Laktrase-Kapseln aus der Apotheke, 4 Stück direkt zum Essen.Das kann sie aber nur einmal am Tag machen und auch nicht mehr als zwei Tage hintereinander.Sie nimmt auch immer 1 bis 2, wenn irgendwo drauf steht "kann Spuren von Laktose enthalten" und das Vermeiden schwierig ist, z.B. unterwegs.

Hallo Doris Paas, vielen Dank für die hilfreiche Antwort und den informativen link. Es ist nicht meine Tochter, die LI hat, sondern ich selber. Wie kommst Du darauf? Ich weiss es erst seit ein paar Monaten, und ernähre mich seither ausschliesslich laktosefrei, d.h. ich lese peinlich genau alle Inhaltsangaben. Es müssen aber trotzdem ab und zu versteckte Laktose drin sein, denn die Symptome wie Durchfall, starke Bauchgeräusche, Blähungen sind trotzdem noch oft vorhanden. Gruß gigunelsa

Hallo Gigunelsa,

muss ein Missverständnis mit der Tocher sein ;-)).

Du hast Recht: mit Sicherheit sind in vielen Nahrungsmitteln kleine, versteckte Mengen Laktose enthalten. In den seltensten Fällen ist dies jedoch bedeutsam, denn kleine Mengen (etwa 2-10g pro Tag) werden von den meisten Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen . Dabei ist es natürlich entscheidend, in welchen Nahrungsmitteln die Restlaktose enthalten ist. Je flüssiger und je wärmer das Nahrungsmittel ist, das Laktose enthält, desto eher wird es Probleme bereiten. Schwerer verdauliche Sachen bleiben länger im Dünndarm liegen, so dass die Restlaktase, die dort noch vorhanden ist, besser wirken kann.

Außerdem ist es immer ein längerer Prozess, bis man gelernt hat, den Milchzucker wirklich überall zu erkennen und wegzulassen. Gib dir ruhig noch ein wenig Zeit und hole dir so viele Informationen über das Thema wie möglich (ich wüsste da ein gutes Buch ;-))

Wenn du trotz konsequenter laktosefreier Ernährung noch immer Beschwerden hast, solltest du mal an Fruktose denken - sehr häufig treten eine Laktoseintoleranz und eine Fruchtzuckerunverträglichekeit zusammen auf.

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Gibt´s sowas wirklich?? Mein sohn leidet nämlich auch an Laktaseunverträglichkeit!

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