Welche Kosten sind generell mit einem Baby verbunden?

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12 Antworten

Wenn es euch nur um den finanziellen Aspekt geht dann wäre es vielleicht wirklich besser.
Wäre ja schön blöd wenn man im künftigen Kind für den Rest des Lebens nur einen Geldfresser zu sehen.

Wieviel man pro Jahr für ein Kind ausgibt ist unterschiedlich. Es orientiert sich an den Bedürfnissen des Kindes, daran was man selbst nähen/ bauen/ sonstwie herstellen/ anbauen kann, was man vielleicht gebraucht oder günstiger bekommen könnte.

Aber ein Kind kostet, ja. Es kostet in der Regel auch mehr als das man diese Kosten durch das monatliche Kindergeld decken könnte.

Es gibt Leute (egal wie arm oder reich sie sind) denen ist dieser Kostenfaktor schnurzegal, sie bekommen das Kind weil sie es wollen/ weil sie es lieben.

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meliih1997 13.04.2016, 15:20

Ich will es ja auch bekommen.. Weil es später mal mein Kind ist, mein ein und alles... Das kann ich nicht einfach so abtreiben ohne da iwelche probleme zu bekommen. Mein Freund meint dass es halt wegen den Kosten überhaupt nicht klappt... Der Meinung bin ich aber nicht... Wollte es schwarz auf weiß von anderen hören damit er auchmal sieht dass er im unrecht ist😌 Ich glaube einfach dass er da noch keinen Bezug dazu aufbauen kann,  ich merke ja selber dass was in mir passiert, bei ihm wird das erst kommen wenn er das Ultraschall bild sieht oder spürt wie er oder sie sich bewegt... Dann wird das alles bei ihm genauso sein

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Rockige 13.04.2016, 17:48
@meliih1997

Die Verantwortung die man für ein Kind trägt wiegt viel schwerer als die Kosten die man trägt. Aber zum einen wächst man hinein mit der Zeit, man wird innerlich und äußerlich stärker, man findet Mittel und Wege um die Kosten tragen zu können.

Man kann es also schaffen, wenn man will und mutig ist und sich nicht unterkriegen lässt. Wenn man positiv bleibt, lernt Prioritäten zu setzen

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Nur wegen den Kosten solltest du auf keinen Fall Abtreiben!!! Dabei ist es auch ganz egal, was dein Freund davon hält! Es ist dein Körper und du musst mit den psychischen Problemen danach umgehen...

Nein, wenn ihr zusammen wohnt muss dein Freund keinen Unterhalt zahlen!

Und ihr werdet sehr viel finanzielle Unterstützung bekommen! Ihr werdet keine großen Sprünge machen können, aber auch nicht verhungern!

Z.B. könnt ihr bei ProFamilia oder anderen Organisationen "Erstlingsausstattung" beantragen. Da bekommt ihr bis zu 1000 Euro für Kinderwagen, Bettchen etc. Du bekommst Kindergeld, Elterngeld und Arbeitslosengeld, falls deine Eltern nicht mehr verpflichtet sind für dich zu zahlen. Entweder verdient dein Freund schon oder seine Eltern zahlen ja eh für ihn oder auch er bekommt Arbeitslosengeld. Dann könnt ihr noch andere Dinge wie Wohngeld beantragen...

Viel Glück!!

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Unterhalt zahlen muss er nicht. Ihr kümmert euch ja beide um das Kind und lebt auch in einem Haushalt.

Ein Kind kostet vor allem im ersten Lebensjahr nicht wirklich viel (was die regelmäßigen Kosten angeht) - natürlich ist sowas immer relativ.
Man benötigt für ein Baby:
- Nahrung (Pre-Pulver kostet je nach Marke 4-15 Euro pro Packung), wenn du stillst entfällt dieser Punkt
- Windeln (ein Monatspack kostet ca 30-40 Euro)
- Pflegeprodukte und Wickelzeugs (lässt sich schwer schätzen, kommt im Wesentlich auch auf die verwendete Marke/Marken an
-Klamotten/Spielzeug/sonstiges wie z.B. ab und an neue Flaschen/Nuckel usw.


Summasumarum kommt man vllt. auf 150 - 200 Euro durchschnittlich - jenachdem was man kauft.

Am besten informiert ihr euch vorher bei Organisationen wie z.B. "Pro Familia", die helfen einem bei der Finanzberatung und organisieren auch die Bereitstellung einer Baby-Erstausstattung.

Ein Kind aufgrund der Kosten abzutreiben ist meines erachtens die falsche Entscheidung. und in Deutschland definitiv nicht nötig. 

Alles gute!

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Ich kann dir zwar keine Zahlen nennen, aber Möglichkeiten, wie es nicht so teuer werden muss.
Zumindest in den ersten Jahren.

  • voll stillen bis das Baby von selbst feste(re) Kost essen möchte. Danach kann weiter gestillt werden zur Familienkost.
  • Familienbett oder zumindest ein Beistellbettchen anstelle eines komplett eingerichteten Kinderzimmers. Das wird erst wirklich nötig, wenn das Kind seine Privatsphäre braucht.
  • windelfrei - reduziert den Windelverbrauch erheblich. Da diese zuhause kaum bis gar nicht benötigt werden.
  • Kleidung gebraucht kaufen, sich schenken lassen bzw. ausleihen.
  • Geld für spezielle Körperpflege kann in den meisten Fällen auch vergessen werden. Ein paar Tropfen Muttermilch ins Badewasser reichen.
  • Spieluhren, Stofftiere sind auch nicht zwingend notwendig.
  • Statt hyperschicken überteuerten Kinderwagen lieber in eine gute Tragehilfe (Tuch, Manduca, Ergo und Co.) investieren. Ist neben der Unterstützung einer optimalen Hüftentwicklung noch äußerst praktisch sowie Platz sparend. Stelle dir nur mal die engen Gänge in manchen Geschäften oder eine volle Bahn vor.
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das kann man nicht so pauschal sagen, manche Elternpaare bekommen ein Baby und geben Unsummen an Geld aus für ihr Kind aus weil sie zum Beispiel nur Marken Klamotten kaufen und das ist sehr teuer, ein anderes Elternpaar kauft nur bei Ebay oder im An- und verkauf ein und spart somit ganz schön viel Geld oder sie kaufen Babysachen auf dem Flohmarkt, die Erstausstattung ist erst einmal sowieso eine größere Ausgabe denn es muss ja alles angeschafft werden, sehr teuer ist auch die Babynahrung es sei denn du stillst dein Baby, wenn deine Schwangerschaft noch nicht zu weit fortgeschritten ist würde ich schon mal langsam anfangen für das Baby einzukaufen 

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Keine Sorge wegen der Kosten!
Der Staat unterstützt solche jungen Familien genug. Ein Kind wegen des Kostenaufwandes anzutreiben wäre in Deutschland absolut nicht nachvollziehbar

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lollipop2345 12.04.2016, 20:25

da stimme ich dir zu 👏

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Alle 2-3 Monate einen Satz Kleidung.

Windel 5-9 Stück am Tag, von den billigen braucht man mehr und hat mehr Wäsche.

Stillen mindestens im ersten Jahr senkt erheblich die Kosten.

Mehr Strom, mehr Wasser, mehr Nebenkosten. Ein Zimmer braucht das Kind später auch.

Wenn Du weiter Schule/Ausbildung/Studium machen willst, wird es mit kleinen Kindern richtig teuer. Krippe und Tagesmutter kosten richtig Geld.

Auch beruflich wird Dich das aller Wahrscheinlichkeit nach zurückwerfen.

Und das sind dann ettliche tausend Euro.

Ich habe mir das mal ausgerechnet, hätte ich mein erstes Kind 7 Jahre später bekommen, hätte ich über die Jahre hinweg mehr als 100 000€ mehr gehabt.

Das ist eine Menge Holz.

Rückblickend gesehen, würde ich das heute nicht mehr machen.

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Lasst euch beraten und schaut, wer euch finanziell unterstützen kann. In etwa fünf Jahren, wenn das Kind in den Kindergarten geht, kommen die ersten regelmässigen Kosten auf euch zu. Da wächst man rein und im Leben regelt sich alles, wenn man mit guten Gedanken und Freude lebt.

Es gibt ja zumindest das monatliche Kindergeld und vieles kann geschenkt werden,geliehen oder gebraucht billig erworben werden.

Eine Abtreibung würde euch zwar die Ausgaben ersparen, aber auch ein schlechtes Gewissen und Ängste bescheren, weil ihr aus so egoistischen Gründen ein Kind dem lieben Gott zurückgebt.

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meliih1997 12.04.2016, 20:15

Ja ich möchte es ja auch nicht abtreiben aber da jeder von so vielen kosten redet hat mich das jetzt auch total verunsichert.. Obwohl ich mir schon fast 100%ig sicher war dass ich es will

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Exitussi 12.04.2016, 20:18
@meliih1997

Das schönere Leben hast du mit Kind, da es ja jetzt schon sagt: Hey, ich hab mir euch als Eltern ausgesucht, enttäuscht mich nicht!

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https://www.profamilia.de/interaktiv/online-beratung.html

Stelle Deine Fragen mal dort.

Am Geld sollte es nicht scheitern, ein Kind zu bekommen.

Ich hätte auch nie abtreiben können. Hab meine 3 Kinder allein großgezogen - immer mit der Oma im Hintergrund.

Aber es ist ganz allein Eure Entscheidung.

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Es gibt immer mittel und wege . Wie die anderen vor mir schon schrieben.
Bitte denkt gut darüber nach.
Es ist ein Geschenk des Himmels und einfach toll dein Fleisch und Blut aufwachsen zu sehen :)
bitte nicht des Geldes weges Abtreiben ..

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Stellt euch mal vor eure Eltern hätten sich auch die Frage gestellt.

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AnonYmus19941 12.04.2016, 20:15

Das steht doch jetzt nicht zur Debatte. Wenn sich ihre Eltern dafür entschieden hätten, dann wäre sie jetzt nicht hier. Na und (@meliih: nicht persönlich gemeinst)? Sie würde es nicht merken (wie auch), und ihre Eltern hatten die freie Wahl. Was ist daran so schlimm?

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Wippich 12.04.2016, 20:18
@AnonYmus19941

Warum gibt es immer welche die einen Maßregeln.Ich habe nicht mit die gesprochen.

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meliih1997 12.04.2016, 20:19

Die waren da auch schon älter und standen schon mit beiden beinen im leben... Festes gehalt usw...

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Wir hatten auch Panik wegen der Kosten. Nun haben wir sogar zwei Kinder, und es geht gut 😊

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meliih1997 13.04.2016, 15:23

Wie alt wart ihr bei dem ersten?:)

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meliih1997 13.04.2016, 18:32
@Pfaffenhofener

Ja das ist aber auch etwas anders dann 😅ihr wart ja dann beide schon fest im berufsleben usw...wir sind ja beide noch in der ausbildung

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